Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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@seltenertyp alias Eberhard - Re: Grausame Erkenntnis

Ekki, Sunday, 27.03.2005, 20:29 (vor 7618 Tagen) @ seltenertyp

Als Antwort auf: Grausame Erkenntnis von seltenertyp am 27. März 2005 16:19:

Hallo Eberhard!

Hallo Ekki,
vielen Dank für die ausführlichen und konstruktiven Kommentare.
Natürlich habe ich Esther Vilar gelesen, und das war eine Offenbarung für mich.

Ging mir genauso. Seitdem ist

(a) das "Rätsel Frau" für mich gelöst, und
(b) mir klar, daß man(n) in frau nur dann ein Rätsel sieht, wenn einem der Schwanz bis zur Kinnlade steht.

Ich bin also doch nicht verrückt, und dazu dies von einer Frau!
Ich habe versucht, diese Gedanken "weiterzuspinnen", sprich: zu analysieren, in welche Zwickmühle sich die Männer im Dienst am Weib selber gebracht haben, woher ihre Servilität kommt und wie man mit diesen schrecklichen Erkenntnissen praktisch umgehen könnte.
Natülich klaffen auch bei mir geistige Erkenntnis und emotionale/sexuelle Sehnsucht himmelweit auseinander. Und insofern biete auch ich mich noch als Sklave und Zahlmeister an, falls ich mich doch einmal wirklich verlieben sollte.
Doch die schrecklichste Erkenntnis ist wohl die:
Der Trieb ist bei mir eben nicht nur "das", was mit dem Rammeln erledigt wäre. Sondern vielmehr musste ich zudem erkennen, dass meine Sehnsucht nach weiblicher Zuwendung sich aus der irrigen Hoffnung nährt, dass irgendwann eine in Ordnung bringt, war die Frauen an mir verbrochen haben, die mich zum "Mann" geformt haben.

Hier kann ich Dir eine Auskunft geben, die zwar wahrscheinlich in keiner Weise tröstlich ist, aber in jedem Fall ein Erkenntnisfortschritt:

Ich bin inzwischen 43, und da ist man potenzmäßig nicht mehr derselbe wie mit 23.

Meine Schlußfolgerung:

So ungefähr bis zum 40. Lebensjahr muß man, und zwar ziemlich oft.

Jenseits dieser Grenze kann man, und zwar immer seltener.

Und irgendwann wird dann auch mit dem Könnnen Schluß sein.

Als Ausgleich für das Jucken zwischen den Beinen kriegt man die Möglichkeit, mit den Machtspielchen der Frauen total souverän umzugehen. Man macht zwar nach wie vor jede an, die einem auch nur einigermaßen gefällt - was dann bei den Damen zu dem Trugschluß führt, sie könnten einen immer noch am Schwanz herumführen - aber wenn man dann einen Korb kriegt, bringt einen das in keiner Weise mehr aus der Fassung.

Selbige Erkenntnis räumt auch mit einem der verbreitetsten und dümmsten Märchen auf:

Mit dem Märchen nämlich, eben dieses Alter (Mitte 40) seien "die besten Jahre des Mannes".[/u]

Das ist schierer feministischer Neusprech.

Diese Jahre sind in der Tat "die besten Jahre des Mannes" - aber für die Frau:

Der Mann, den sie zum Ehemann kastriert hat, strebt in diesem Alter dem Zenit seiner Karriere entgegen, während es potenzmäßig mit ihm langsam, aber stetig bergab geht. Mit anderen Worten: Er ist einerseits finanziell maximal ausbeutbar, will einem andererseits immer seltener an die Unterwäsche.

Was will frau mehr?

Und wenn er einen Koller kriegt und mit einer jungen Geliebten abhaut, wird er dafür zahlen - finanziell und moralisch, bis zum Ende seines Lebens.

Und welche Jahre sind nun für den Mann die besten seines Lebens?

Nun ja - das ergibt sich aus dem Obigen.

Die für den Mann besten Jahre seines Lebens sind die, die vor denjenigen liegen, die für die Frau die besten Jahre im Leben eines Mannes sind.[/u]

Egal, wie man als Mann mit seinen sexuellen Deprivationserlebnissen fertig wird - es ist und bleibt ein veritables Menschheitsverbrechen, daß die allermeisten Frauen ihre sexuellen Wünsche zum größten Teil mit der Realität in Übereinstimmung bringen können, während die allermeisten Männer in diesem wichtigen Teil des Menschseins auf grausame Art und Weise verkrüppeln.[/i][/u]

Zumindest weiß ich jetzt, wo meine Depressionen herkommen.
Zur Vererbbarkeit von Eigenschaften: Es gibt m. E. bei Frauen einen klaren Selektionsdruck in Richtung "Schutzobjekt", das den Beschützerinstinkt des Mannes auf sich zieht: Die zarten, hübschen, jugendlichen Frauen sind die Teuersten. Und einen Selektionsdruck beim Mann hin zur robusten, leistungsstarken "Arbeitsmaschine". Wer von diesen "Idealen" abweicht, hat schlechtere Chancen, sich fortzupflanzen. Prinzip Evolution eben.

Und das zusätzliche Elend besteht eben darin, daß es der Mehrheit der Männer beim Sex keineswegs in erster Linie um die Fortpflanzung geht - während es sich bei den Frauen genau umgekehrt verhält.

Auch die als Zuchthengste begehrten Männer sind ja keineswegs monogam veranlagt. Und die sich im Scheidungsfalle daraus ergebenden Folgen sollen ja auch die hochmögendsten unter ihnen oft genug arg gebeutelt haben (Boris Becker, Donald Trump).

Dir auch herzliche Grüße und Frohe Ostern - und Erfolg beim Frauen-Aufreißen!

Ekki


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