Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Willkommen im Fight Club!

Norbert, Thursday, 24.03.2005, 13:46 (vor 7621 Tagen) @ scipio africanus

Als Antwort auf: Re: Willkommen im Fight Club! von scipio africanus am 24. März 2005 11:15:31:

Der Osnabrücker Sozialwissenschaftler Dieter Otten hat vor einigen Jahren einzelne Delikte der Kriminalität geschlechtsspezifisch aufgeschlüsselt und war danach selbst irritiert, wie sehr Gewalt ein Männermonopol ist.
Dass 99,99 Prozent aller Sexualdelikte von Männern begangen werden, ist nicht überraschend. Aber auch 99,9 Prozent aller Raubüberfälle werden von Männern begangen.

Nun irritiert war er vielleicht schon.
Auch dem Spinat wurde mal nachgesagt wie gesund er sei.
Obwohl inzwischen bewiesen ist, dass ein lapidarer Fehler bei der Kommastelle für den Anteil des Eisens im Spinat die Grundlage dafür bot.
Herr Otten hat vermutlich auch irgendwo etwas so verbogen.

Diese sogenannten Sozialwissenschaftler, die den Frauen in den Hintern kriechen, sind die grössten Feinde der Männerrechtsbewegung. Mitläufer und Opportunisten. Ich nenne diese Spezies "lila Pudel", immer bereit auf Geheiss Männchen zu machen.

Der Begriff gefällt mir.
Er darf wohl so wiederverwendet werden.

Welch Unsinn sich doch heutzutage als "Wissenschaft" verkauft.

Der Hannoveraner Kriminologe Christian Pfeiffer bringt all die Zahlen bündig auf den Punkt: „Gewalt ist männlich“.

Womit sich diese Pfeiffe als Sexist outet.

Sehe ich auch so.

Einig scheinen sich die Bio-, Sozio- und Anthropologen nur darin zu sein, dass all das Testosteron, das in einem jungen Männerkörper herumschwappt, noch nie zu einem gedeihlichen Miteinander beitrug.

Widerlich, dass sich MÄNNER für so was hergeben.

Manches davon ist auch nur eine Pseudowissenschaft, in Wirklichkeit eher eine Ideologie.

Und der nach eigenen Angaben „kritische Männerforscher“ Robert Connell gibt seinen Geschlechtsgenossen einfach mal an allem schuld: „Die neue Unternehmer-Männlichkeit will ihren Anteil am wachsenden internationalen Sex-Handel, hat mit der globalen Zerstörung der Wälder zu tun und führt einen Kampf gegen den Wohlfahrtsstaat.“

Das Waldsterben, aha ! Wie blöd muss einer eigentlich sein, um das Problem der Abholzung von Regenwäldern einem Geschlecht zuzuordnen ?

Um Einstein zu zitieren:
"Das Universum und die menschliche Dummheit sind grenzenlos. Wobei, beim Universum bin ich mir nicht so sicher".
Dem ist hier nichts hinzuzufügen.
Bei "kritischen Männerforschern" insbesondere.
Sie betonen damit ihre Voreingenommenheit, und disqualifizieren sich selbst damit.

Bei der Forschung ist ein kritischer Blick sehr wohl gefragt.
Aber dieser muß zuerst auf die eigene Arbeitsweise gerichtet werden.

Btw. kennt jemand eine Frauenforscherin, die sich als "kritische Frauenforscherin" bezeichnet?

scipio

Gruß
Norbert


gesamter Thread:

 

powered by my little forum