Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gleichberechtigung - ohne Beitrag zum Lebenunterhalt?

Odin, Tuesday, 08.03.2005, 21:40 (vor 7637 Tagen) @ Herbie

Als Antwort auf: Gleichberechtigung - ohne Beitrag zum Lebenunterhalt? von Herbie am 08. März 2005 13:52:18:

Hallo :-)
Zunächst einmal hat in diesem Lande jeder für seinen Lebensunterhalt selber zu sorgen, klappt das nicht, so muss in Lebensgemeinschaften - Ehe oder eingetragene oder ggf. andere auf Dauer angelegte - man sich gegenseitig helfen, notfalls ;-) auch durch Arbeit.
Das sieht DGB-Landeschef Dietmar Muscheid offenbar anders: Er
"...bezeichnete die "Hartz IV"- Reformen als Rückschritt in Sachen Gleichberechtigung. Jede Ehefrau eines Arbeitslosen könne künftig zur Arbeit gezwungen werden. Muscheid ist der Ansicht, dass Frauen damit unverschuldet für die Arbeitslosigkeit ihrer Männer büßen." (Pressemeldung vom heutigen Tage)
Tja, dann?
Ratlos!
Herbie

Tja, in dieser Form ist Hartz IV wirklich ein Quantensprung. Erstmals nach langer Zeit wird "Geld verdienen" wieder mit Arbeit in Zusammenhang gebracht.
Ich kenne auch einige, die ganz erschüttert sind darüber.


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