Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Friedwilli, Friday, 04.03.2005, 16:02 (vor 7642 Tagen)
Liebe Mitstreiter,
Jeder gibt hier sein Bestes, da bin ich sicher. Jeder überlegt, wie es SCHNELLER vorwärts geht.
In der letzten Zeit sind hier einige gute Vorschläge gemacht worden, die auch neue Wege zeigen, oder alte ändern. Ich möchte heute mal näher auf den Brief eingehen und fragen, ob der nicht eine gute Waffe sein kann. Voraussetzung ist natürlich, daß das Ergebnis eines Schriftverkehrs, "verwertbare Beweise" bringt. So gibt es kaum eine Frage, der die Institutionen nicht gewachsen sind, sie verfügen über vorgefertigte Formulierungen und notfalls verweisen sie an andere Stellen. Ich stelle unten mein Fax an den Bundespräsidenten rein, das er vor kurzem erhielt. Den Text habe ich extra kürz und bündig geschrieben, auf Etikette verzichtet. Die Antwort bekam ich heute per Brief und werde sie nachher noch kommentieren.
Bundespräsidialamt
Spreeweg 1
10557 Berlin
14.02.2005
Telefax:
(030) 20 00-19 99
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrte Damen und Herren,
"Mein 25 jähriger Sohn wurde gezwungen, eine soldatische Ausbildung zu machen, um im
Kriegs oder Verteidigungsfall sich dem Staat ganzheitlich zur Verfügung zu stellen.
Junge Männer können zwar in Friedenszeiten den Dienst an der Waffe verweigern, werden
aber dann zu anderen Zwangsdiensten herangezogen.
Die Tochter meines Nachbarn ist im gleichen Alter, für Sie gelten diese Zwänge nicht,
dh. Sie hat das Recht, auf körperliche Unversertheit.
Mein Sohn ist also nicht gleichberechtigt mit der Nachbarstochter, er hat kein Recht auf Selbst-
bestimmung und körperliche Unversertheit.
Trotz dieses wesentlichen Unterschiedes, fordern alle Politiker immer die Gleichberechtigung
der Frauen und schweigen eisern über Zwangsdienste für Männer unter dem Aspekt der Gleich-
berechtigung.
Das Frauen Kinder gebären können, rechtfertigt doch keinen Zwangsdienste für Männer!
Wenn es schon notwendig ist, Männern dies abzuverlangen, dann darf diese Ungleich-
behandlung nicht weiter in Sinne der Feministinnen totgeschwiegen werden, die in den
Medien die weltweite Benachteiligung von Frauen thematisieren.
Was werden die Wehrpflichtigen denken, wenn Sie diese Zusammenhänge erkennen?
Da ich noch niemals eine öffentliche Stellungnahme von Politikern zu diesen Wiederspruch
gehört habe, würde ich mich freuen, wenn Sie einmal Stellung nehmen.
Mit freundlichen Grüssen
Wie gesagt, heute kam die Antwort von einem Herrn Westphal. Für Räschtschreibung über-
nehme ich keine Verantwortung.
Sehr geehrter Herr Friedwilli,
der Herr Bundespräsident hat mich gebeten, für Ihren Brief , der hier am 14.02.2005 eingegangen ist, vielmals zu danken und Ihnen zu antworten. Bei der Vieltahl von Zuschriften, die ihn (ihn klein?) täglich erreichen, vermag er das zu seinem Bedauern nicht selbst tun. Lassen Sie mich zum Inhalt des Briefes eine grundsätzliche Anmerkung machen.
Zunächst einmal sollten wir ein gemeinsames Verständnis davon haben, wenn wir über das Thema "Wehrpflicht" sprechen. Danach handelt es sich grundsätzlich üm männliche Bürger vom vollendeten 18. Lebensjahr an, die nach Art. 12 a des Grundgesetzes zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz, oder in einem Zivielschutzverband verpflichtet weren können.
Insofern ist es kein Wiederspruch, wenn Frauen keinen Pflichtdienst zu leisten haben, sondern von den Vätern des Grundgesetzes so gewollt.Die Wehrpflicht ist ein gesellschaftlich umstrittenes Thema; auch wird die Diskusion um einen Pflichtdienst nach meinner Auffassung in den nächsten Monaten zunehmen, wenn die Überprüfung der Wehrverfassung gem. Koalitionsvereinbarung ansteht. Die Ableistung des Wehrdienstes ist in der Tat eine Pflicht des Bürgers, die gewiss unbequem und oft nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für sein berufliches Umfeld mit unterschiedlichen Härten verbunden ist.
Unsere Verfassung enthält aber auch das Grundrecht der persönlichen Entscheidung über die Verweigerung des Dienstes an der Waffe aus Gewissensgründen und stattdessen die Pflicht zu Ableistung eines Ersatzdienstes. Diese warhaft eindrucksvolle Regelung bringt den Respekt vor der Würde des Menschen und damit vor seinem eigenen Gewissen in fundamentaler weise zum Ausdruck. Sie gilt natürlich auch für den Fal der bewaffneten Auseinandersetzung. Für einen der beiden Dienste, hat sich der junge Staatsbürger zu entscheiden. Eine Gesellschafft ohne Pflichten, nur mit Rechten ausgestattet, kann nicht funktionieren. Hier muß unser Hang zu Individualismus für eine klar deffinierte Zeit seine Grenzen finden.
Mit freundlichen Grüssen
Christian Westphal
Wenn ich nochmal an den Kern meiner Fragestellung denke, geht die Antwort 100% ins Leere.
Männer haben also beschlossen, daß Männer das Land verteidigen, oder erswatzweise Ärsche abputzen müssen. Gerecht ist es, weil es ja Gesetz ist, wenn ich die Antwort richtig verstehe? Und gleichberechtigt ist das auch, weil es Gesetz ist. Schon die Väter des Grundgesetzes erlagen diesem Irrtum und die Politik ist nicht an Aufklärung interessiert.
Mit meinem nächsten Brief, will ich nachhaken und darauf hinweisen, daß meine Frage auf Gerechtigkeit abzielt und nicht auf das Gesetz. Das kann bei Bedarf geändert werden. Für Tipps bin ich immer dankbar, insbesondere was den fachgerechten Umgang mit rhetorischen Daumenschrauben angeht. Für mich stellt sich die Frage, wie man Antworten verwerten kann, die völlig an der Fragestellung vorbeigehen bzw. inwieweit man auf einer vernünftigen Beantwortung seiner Fragen bestehen kann, der Bundespräsident ist ja nicht irgendwer. Jedenfalls bin ich gespannt, welche Antwort mich nach meinem nächsten Brief erwartet.
Grüsse Friedwilli
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen
Gastredner, Friday, 04.03.2005, 16:51 (vor 7642 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Friedwilli am 04. März 2005 14:02:12:
Sehr geehrter Herr Friedwilli,
[...]Insofern ist es kein Wiederspruch, wenn Frauen keinen Pflichtdienst zu leisten haben, sondern von den Vätern des Grundgesetzes so gewollt.[...]
Wie man schon leicht am a hinter 12 von 12a erkennen kann, waren es eben nicht(!) die Väter des Grundgesetzes, sondern es ist ein nachträgliche Änderung. Eine Wehpflicht war nie gewollt.
Die Ableistung des Wehrdienstes ist in der Tat eine Pflicht des Bürgers, die gewiss unbequem und oft nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für sein berufliches Umfeld mit unterschiedlichen Härten verbunden ist.
Da ht er recht. Die Wehrpflicht ist eine Pflicht des Bürgers. Demnach gilt sie für alle Bürger.
Und Artikel 3 Nr. 3 sagt: Niemand darf wegen seine Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religösen oder politischen Anschauung benachtteiligt oder bevorzugt werden.
Hier werden aber Männer aufgrund ihres Geschlechts benachtteiligt und Frauen aufgrund ihres Geschlechts bevorzugt.
Unsere Verfassung enthält aber auch das Grundrecht der persönlichen Entscheidung über die Verweigerung des Dienstes an der Waffe aus Gewissensgründen und stattdessen die Pflicht zu Ableistung eines Ersatzdienstes. Diese warhaft eindrucksvolle Regelung bringt den Respekt vor der Würde des Menschen und damit vor seinem eigenen Gewissen in fundamentaler weise zum Ausdruck. Sie gilt natürlich auch für den Fal der bewaffneten Auseinandersetzung. Für einen der beiden Dienste, hat sich der junge Staatsbürger zu entscheiden. Eine Gesellschafft ohne Pflichten, nur mit Rechten ausgestattet, kann nicht funktionieren. Hier muß unser Hang zu Individualismus für eine klar deffinierte Zeit seine Grenzen finden.
Auch hier hat er recht, warum werden dann Frauen von dieser 'wahrhaft eindrucksvollen Regelung' augenommen? Niemand will Pflichten abschaffen, nur die gleiche Pflicht für Alle. Sind Frauen etwa keine Staatsbürger?
Gastredner
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Wodan, Friday, 04.03.2005, 16:52 (vor 7642 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Friedwilli am 04. März 2005 14:02:12:
Das Grundgesetz, das zur Verteidigung der einseitigen Wehrpflicht für Männer herangezogen wird, ist ja dann in sich widersrüchlich, insofern § 3.2.1 die Gleichberechtigung von Mann und Frau fordert. Nun, dies wird unter der Hand bekanntlich so ausgelegt: die Frauen die Rechte, dafür die Männer die Pflichten. Das gilt nun endlich auch für die Landesverteidigung. Die Frauen dürfen, die Männer müssen. Alles in Ordnung, oder?
Im Ernst: auf eine ähnliche Anfrage meinerseits in anderem Kontext beim Familienministerium bekam ich tatsächlich sinngemäß zur Antwort: Frauen würden in der Gesellschaft so viel mehr freiwillige soziale Dienste verrichten als Männer, daß die Wehrpflicht für Frauen geradezu dem Gleichberechtigungsgrundsatz widerspreche! Uups!?
So wird versucht, durch platteste Rhetorik selbst logische Selbstverständlichkeiten zu ignorieren.
Mach Dich bei erneuter Nachfrage auf etwas gefaßt.
Gruß
Wodan
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
reinecke54, Friday, 04.03.2005, 17:13 (vor 7642 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Friedwilli am 04. März 2005 14:02:12:
Ich weiss nicht, wie das bundespraesidialamt bei weiteren
briefen reagieren wird. Sicherlich wieder mit standardantworten.
Ein bisschen kann man fehler in der antwort nachweisen.
Herr Westphal sagt z.b.
... sondern von den Vätern des Grundgesetzes so gewollt.
Wer waren diese vaeter? Doch wohl diejenigen, die sich 1948
im Museum Koenig in Bonn getroffen haben und die erste
version des GG geschrieben haben, die 1949 in kraft trat.
Der artikel 12a wurde aber 1956, also nachtraeglich von
der Adenauer-regierung reingeflickt, und zwar im vollen bewusstsein,
dass der artikel 12 (verbot von zwangsarbeit) in seinem wesensgehalt
angetastet wird. Dass auch der artikel 3 (gleichheit, unter anderem
auch von maennern & frauen) auch in seinem wesensgehalt angetastet
wird, wurde wahrscheinlich beim damaligen zeitgeist nicht
gesehen. Der artikel 19 verbietet aber, dass aenderungen
des GG grundrechte in ihrem wesensgehalt antasten. Ich glaube,
dass die vaeter des GG gerade mit dem artikel 12 ein verbot der
wehrpflicht beabsichtigt haben.
Herr Westphal sagt weiterhin:
Für einen der beiden Dienste, hat sich der junge Staatsbürger zu
entscheiden.
Dies erweckt den eindruck es gaebe eine wahlfreiheit. Dies ist aber
falsch. Ein mann kann nur aus gewissensgruenden, nicht aber z.b.
aus angst den wehrdienst verweigern. Daher achtet der staat das
leben von maennern geringer als das leben von frauen - und tastet
damit die wuerde der maenner an. Die wuerde des menschen ist aber
nach artikel 1 unantastbar.
Herr Westphal sagt weiterhin:
Eine Gesellschafft ohne Pflichten, nur mit Rechten ausgestattet, kann nicht funktionieren. Hier muß unser Hang zu Individualismus für eine klar definierte Zeit seine Grenzen finden.
Niemand bestreitet, dass es auch pflichten gibt. Aber diese pflichten
betreffen eben nicht jeden, sondern nur maenner. Und diese grenzen
unseres individualismus sind in artikel 12a auch nicht zeitlich
klar definiert. Theoretisch kann das wehrpflichtgesetz eine lebenslange
wehrpflicht aussprechen - und in der tat endet des leben von
manchem jungen mann waehrend der wehrpflichtzeit. Ich glaube
laut aktuellem stand des wehrpflichtgesetzes endet die wehrpflicht
im spannungs- oder verteidigungsfall mit dem 60. lebensjahr.
Re: Biggi haette noch ergaenzt ...
reinecke54, Saturday, 05.03.2005, 21:09 (vor 7640 Tagen) @ reinecke54
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von reinecke54 am 04. März 2005 15:13:18:
Ein mann kann nur aus gewissensgruenden, nicht aber z.b.
aus angst den wehrdienst verweigern.
Das hat schon seine richtigkeit, dass ein mann im kriegsfall
nicht aus angst verweigern darf. Schliesslich darf es keinen
bonus fuer maennliche feigheit geben.
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen
Ferdi, Friday, 04.03.2005, 17:18 (vor 7642 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Friedwilli am 04. März 2005 14:02:12:
Hallo Friedwilli!
Für einen der beiden Dienste, hat sich der junge Staatsbürger zu entscheiden. Eine Gesellschaft ohne Pflichten, nur mit Rechten ausgestattet, kann nicht funktionieren. Hier muß unser Hang zu Individualismus für eine klar definierte Zeit seine Grenzen finden.
Da erhebt sich die Frage, was "Gesellschaft" ist? Gehören Frauen nicht zur Gesellschaft? Sind Frauen demnach Menschen "ausserhalb der Gesellschaft"? Dieser Abschnitt ist die reinste Realsatire. Demnach haben wir eine doppelte Gesellschaft: Die eine sind die Frauen, nur mit Rechten ausgestattet und ohne Pflichten, die andere sind die Männer, nur mit Pflichten beladen, ohne Rechte.
Ausserdem stelle ich mir die Frage, ob dieser berüchtigte Artikel 12a nicht allein aufgrund seiner Existenz verfassungswidrig ist. Denn als der Artikel "verbrochen" wurde, war der Artikel 3 GG längst in Kraft. Und der verbietet schlichtweg, einen solchen Artikel 12a überhaupt niederzuschreiben. Man hätte also damals in den 50er Jahren den Artikel 3 entsprechend ändern müssen. Aber daran hat sich wohl niemand rangewagt oder sie haben von vorneherein die Aussichtslosigkeit der 2/3-Mehrheit gesehen. Immerhin stand ganz Deutschland noch unter dem frischen Eindruck des 2. Weltkrieges und seiner Gräuel. Daher ist man also auf diesen Trick mit dem 12a gekommen. Damals hat leider niemand diesen Trick durchschaut. Strenggenommen ist der Artikel 12a allein schon deswegen nichtig.
Gruss,
Ferdi
PS: Die Rechtschreibfehler in dem Westphalzitat habe ich entfernt, ich konnte es nicht mehr sehen. Entsprechend PISA-mässig ist der Inhalt dieser Stellungnahme.
@Ferdi - Re: Der Brief ... OT: PISA, Rechtschreibung usw.
Ekki, Friday, 04.03.2005, 22:05 (vor 7641 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen von Ferdi am 04. März 2005 15:18:36:
Hallo Ferdi!
PS: Die Rechtschreibfehler in dem Westphalzitat habe ich entfernt, ich konnte es nicht mehr sehen. Entsprechend PISA-mässig ist der Inhalt dieser Stellungnahme.
Ich hab' mich zwar schon an einiges gewöhnt, aber daß derartige Rechtschreibnieten im Bundespräsidialamt sitzen und Briefe beantworten, ist nun wirklich ein mehr als starkes Stück.
Gruß
Ekki
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen
Christian, Saturday, 05.03.2005, 10:15 (vor 7641 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen von Ferdi am 04. März 2005 15:18:36:
Hallo Friedwilli!
Für einen der beiden Dienste, hat sich der junge Staatsbürger zu entscheiden. Eine Gesellschaft ohne Pflichten, nur mit Rechten ausgestattet, kann nicht funktionieren. Hier muß unser Hang zu Individualismus für eine klar definierte Zeit seine Grenzen finden.
Da erhebt sich die Frage, was "Gesellschaft" ist? Gehören Frauen nicht zur Gesellschaft? Sind Frauen demnach Menschen "ausserhalb der Gesellschaft"? Dieser Abschnitt ist die reinste Realsatire. Demnach haben wir eine doppelte Gesellschaft: Die eine sind die Frauen, nur mit Rechten ausgestattet und ohne Pflichten, die andere sind die Männer, nur mit Pflichten beladen, ohne Rechte.
Ausserdem stelle ich mir die Frage, ob dieser berüchtigte Artikel 12a nicht allein aufgrund seiner Existenz verfassungswidrig ist. Denn als der Artikel "verbrochen" wurde, war der Artikel 3 GG längst in Kraft. Und der verbietet schlichtweg, einen solchen Artikel 12a überhaupt niederzuschreiben. Man hätte also damals in den 50er Jahren den Artikel 3 entsprechend ändern müssen. Aber daran hat sich wohl niemand rangewagt oder sie haben von vorneherein die Aussichtslosigkeit der 2/3-Mehrheit gesehen. Immerhin stand ganz Deutschland noch unter dem frischen Eindruck des 2. Weltkrieges und seiner Gräuel. Daher ist man also auf diesen Trick mit dem 12a gekommen. Damals hat leider niemand diesen Trick durchschaut. Strenggenommen ist der Artikel 12a allein schon deswegen nichtig.
Gruss,
Ferdi
PS: Die Rechtschreibfehler in dem Westphalzitat habe ich entfernt, ich konnte es nicht mehr sehen. Entsprechend PISA-mässig ist der Inhalt dieser Stellungnahme.
Der Artikel 12a wurde ja vor dem Jahr 2000 geändert, weil eine Tanja Kreil erfolgreich vor dem EuGH geklagt hatte und sie den Dienst mit der Waffe bei der Bundeswehr leisten wollte (Rechte = Selbstbestimmungsrecht)). Die Änderung des Artikel 12a wurde von Männer und Frauen im Bundestag beschlossen und daher es nicht mehr den Männern alleine anlasten kann! Geändert wurde, das Frauen freiwillig zur Bundeswehr dürfen und keinesfalls gezwungen werden!
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Sinnvolles Pseudonym, Friday, 04.03.2005, 17:53 (vor 7642 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Friedwilli am 04. März 2005 14:02:12:
Ganz klar:
Der Bürger hat die Pflicht. Nicht die Frauen.
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Nikos, Friday, 04.03.2005, 18:06 (vor 7642 Tagen) @ Sinnvolles Pseudonym
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Sinnvolles Pseudonym am 04. März 2005 15:53:06:
Ganz klar:
Der Bürger hat die Pflicht. Nicht die Frauen<
Somit ist frau kein Bürger sondern Sklave und hat demnach auch keine Rechte.
Richtig?
Nikos
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Sinnvolles Pseudonym, Friday, 04.03.2005, 18:46 (vor 7642 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Nikos am 04. März 2005 16:06:49:
Ganz klar:
Der Bürger hat die Pflicht. Nicht die Frauen<
Somit ist frau kein Bürger sondern Sklave und hat demnach auch keine Rechte.
Richtig?
Nikos
Könnte man daraus schließen.
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Nikos, Friday, 04.03.2005, 19:22 (vor 7642 Tagen) @ Sinnvolles Pseudonym
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Sinnvolles Pseudonym am 04. März 2005 16:46:50:
Ganz klar:
Der Bürger hat die Pflicht. Nicht die Frauen<
Somit ist frau kein Bürger sondern Sklave und hat demnach auch keine Rechte.
Richtig?
Nikos
Könnte man daraus schließen<
Ok. Da aber frau trotz ihres angeblichen Sklavenzustands doch sehr viele Rechte hat, zB das Recht nicht zum Bund gehen zu müssen, sondern nur wenn sie es will, wäre die Frau ein Sklave mit Rechte. In der Tat wäre dies etwas ganz Neues. Denn die Definition von Sklave schließt eigene Rechte weitgehend aus bzw werden solche nur vom Sklaverhalter gebilligt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sklave
http://de.wikipedia.org/wiki/Rechte
Stimmt es weiterhin oder verstehe ich da etwas falsch?
Nikos
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Konfuzius, Saturday, 05.03.2005, 12:56 (vor 7641 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Nikos am 04. März 2005 17:22:29:
Ganz klar:
Der Bürger hat die Pflicht. Nicht die Frauen<
Somit ist frau kein Bürger sondern Sklave und hat demnach auch keine Rechte.
Richtig?
Nikos
Könnte man daraus schließen<
Ok. Da aber frau trotz ihres angeblichen Sklavenzustands doch sehr viele Rechte hat, zB das Recht nicht zum Bund gehen zu müssen, sondern nur wenn sie es will, wäre die Frau ein Sklave mit Rechte. In der Tat wäre dies etwas ganz Neues. Denn die Definition von Sklave schließt eigene Rechte weitgehend aus bzw werden solche nur vom Sklaverhalter gebilligt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sklave
http://de.wikipedia.org/wiki/Rechte
Stimmt es weiterhin oder verstehe ich da etwas falsch?
Nikos
Hallo Nikos,
viele ändern dauernd ihre Farbe wie ein Chamäleon. Mal Opfer, mal Powerfrau. Ergibt neues soziobiologisches Lebewesen: Das Poweropfer. 
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Christian, Saturday, 05.03.2005, 09:58 (vor 7641 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Friedwilli am 04. März 2005 14:02:12:
Stichworte!
1. Frauen können Kinder gebären (Kein GebärZwang)
2. Frauen haben immer ein Selbsbestimmungsrecht
3. Wenn Kinder gebären als Argument benutzt wird um Frauen keinen Zwangsdienst aufzuerlegen, dann werden Männer schon deswegen schwer diskriminiert weil Männer nicht gebären und daher behindert sind. Aufgrund mit dieser Behinderung der Männer ihnen dann noch einen Zwangsdienst aufzuerlegen, das ist schon ziemlich menschenverachtend und menschenrechtsverletzend.
4. Nicht jede Frau trägt in ihrem Leben ein Kind aus
5. Männer haben durchschnittlich gegenüber Frauen eine deutlich geringere Lebenserwartung von ca. 7 Jahren und durch Zwangsdienste ihnen wieder eine sehr wertvolle Zeit gestohlen
6. Bürger sind wir alle und deshalb kann es nicht sein dass Frauen die Rechte (Selbstbestimmungsrecht) bekommen und Männer die Pflichten (Zwang) auferlegt werden! Die Bürger haben neben ihren Rechten (damit sind Frauen gemeint) auch die Pflichten (damit sind Männer gemeint) zu tragen, so argumentieren die Politiker!
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Friedwilli, Saturday, 05.03.2005, 15:42 (vor 7641 Tagen) @ Christian
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Christian am 05. März 2005 07:58:43:
Stichworte!
1. Frauen können Kinder gebären (Kein GebärZwang)
2. Frauen haben immer ein Selbsbestimmungsrecht
3. Wenn Kinder gebären als Argument benutzt wird um Frauen keinen Zwangsdienst aufzuerlegen, dann werden Männer schon deswegen schwer diskriminiert weil Männer nicht gebären und daher behindert sind. Aufgrund mit dieser Behinderung der Männer ihnen dann noch einen Zwangsdienst aufzuerlegen, das ist schon ziemlich menschenverachtend und menschenrechtsverletzend.
4. Nicht jede Frau trägt in ihrem Leben ein Kind aus
5. Männer haben durchschnittlich gegenüber Frauen eine deutlich geringere Lebenserwartung von ca. 7 Jahren und durch Zwangsdienste ihnen wieder eine sehr wertvolle Zeit gestohlen
6. Bürger sind wir alle und deshalb kann es nicht sein dass Frauen die Rechte (Selbstbestimmungsrecht) bekommen und Männer die Pflichten (Zwang) auferlegt werden! Die Bürger haben neben ihren Rechten (damit sind Frauen gemeint) auch die Pflichten (damit sind Männer gemeint) zu tragen, so argumentieren die Politiker!
Zumindest ist ja was rausgekommen bei der Sache und in meinem nächsten Brief versuche ich noch "konkreter zu fragen. Mir scheint der entscheidende Punkt, daß die Gegenseite mit Gesetz kommt wobei ich nach Recht frage. Aber selbst diese Argumentation zieht nicht, wie hier auch schon andere argumentiert haben.
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
ChrisTine, Saturday, 05.03.2005, 19:54 (vor 7641 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Friedwilli am 05. März 2005 13:42:28:
Stichworte!
1. Frauen können Kinder gebären (Kein GebärZwang)
2. Frauen haben immer ein Selbsbestimmungsrecht
3. Wenn Kinder gebären als Argument benutzt wird um Frauen keinen Zwangsdienst aufzuerlegen, dann werden Männer schon deswegen schwer diskriminiert weil Männer nicht gebären und daher behindert sind. Aufgrund mit dieser Behinderung der Männer ihnen dann noch einen Zwangsdienst aufzuerlegen, das ist schon ziemlich menschenverachtend und menschenrechtsverletzend.
4. Nicht jede Frau trägt in ihrem Leben ein Kind aus
5. Männer haben durchschnittlich gegenüber Frauen eine deutlich geringere Lebenserwartung von ca. 7 Jahren und durch Zwangsdienste ihnen wieder eine sehr wertvolle Zeit gestohlen
6. Bürger sind wir alle und deshalb kann es nicht sein dass Frauen die Rechte (Selbstbestimmungsrecht) bekommen und Männer die Pflichten (Zwang) auferlegt werden! Die Bürger haben neben ihren Rechten (damit sind Frauen gemeint) auch die Pflichten (damit sind Männer gemeint) zu tragen, so argumentieren die Politiker!
Zumindest ist ja was rausgekommen bei der Sache und in meinem nächsten Brief versuche ich noch "konkreter zu fragen. Mir scheint der entscheidende Punkt, daß die Gegenseite mit Gesetz kommt wobei ich nach Recht frage. Aber selbst diese Argumentation zieht nicht, wie hier auch schon andere argumentiert haben.
Bei solchen Argumenten kommt bei mir folgender Frage: Ach ist ja interessant und weil es früher ein Gesetz gegeben hat, daß Ehemänner ihre Frauen züchtigen durften, war dieses damalige Gesetz also in Ordnung...
Danach ist immer Funkstille.
Gruß - Christine
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Nikos, Saturday, 05.03.2005, 20:08 (vor 7640 Tagen) @ ChrisTine
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von ChrisTine am 05. März 2005 17:54:15:
Hi ChrisTine!
Bei solchen Argumenten kommt bei mir folgender Frage: Ach ist ja interessant und weil es früher ein Gesetz gegeben hat, daß Ehemänner ihre Frauen züchtigen durften, war dieses damalige Gesetz also in Ordnung...
Danach ist immer Funkstille<
Bei solche geistige Stille, die Du sähst (wie dein obiges "Argument"), wundert es mich gar nicht, daß Du hinterher Funkstille erntest.
Oder hast Du etwa sinnvoll zum vorherigen Posting geantwortet?
Wohl zu viel EMMA gelesen, wie? Merkt man am Ton und am Inhalt.
Nikos
Re: Boing!
Andreas (d.a.), Saturday, 05.03.2005, 20:28 (vor 7640 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Nikos am 05. März 2005 18:08:15:
Du hast das Posting, auf das Du so vorschnell geantwortet hast, nicht wirklich begriffen, oder?
Mann-o-Mann, probiert doch wenigstens mal ein bisschen, sowas wie Diskussionskultur zu entwickeln.
Re: Boing!
Nikos, Saturday, 05.03.2005, 20:48 (vor 7640 Tagen) @ Andreas (d.a.)
Als Antwort auf: Re: Boing! von Andreas (d.a.) am 05. März 2005 18:28:47:
Du hast das Posting, auf das Du so vorschnell geantwortet hast, nicht wirklich begriffen, oder?<
Erkläre es mir, Meister 
Mann-o-Mann, probiert doch wenigstens mal ein bisschen, sowas wie Diskussionskultur zu entwickeln<
Ich bemühe mich, es geht aber leider nicht, ich bin unzivilisiert 
Nikos
*primitiver Mensch*
Re: "Züchtigungs-Gesetz"
Andreas (d.a.), Saturday, 05.03.2005, 22:30 (vor 7640 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Boing! von Nikos am 05. März 2005 18:48:31:
Erkläre es mir, Meister 
Das hat mit Meister nichts zu tun. ChrisTine hat lediglich darauf hingewiesen, dass der Umstand, etwas sei Gesetz, nicht dafür spricht, dass es auch richtig und wünschenswert ist. Dafür hast Du sie eine EMMA-Nachbeterin geziehen.
Nur mal so nebenbei: Das Gesetz, das Männern angeblich die Züchtigung ihrer Frauen gestattete, ist ein interessantes Beispiel dafür, wie man durch Unterschlagung von Fakten ein völlig anderes Geschichtsbild konstruieren kann. Ich hatte mal mehr dazu gelesen; im Moment fällt mir bedauerlicherweise nur Creveld dazu ein: Ein englisches Gesetz besagte, Männer dürften ihre Frauen mit einem Gürtel nicht breiter als 10 mm schlagen. So seltsam es zunächst klingt, diente dieses Gesetz dem Schutz: Schlägereien, bei denen beide gleichermaßen austeilten und einsteckten, waren verbreitet. Das "Züchtigungsgesetz" sollte dem eine Obergrenze setzen (wie realistisch das ist, mal dahingestellt). Für Männer gab es so ein Gesetz bezeichnenderweise nicht. Ich hatte dazu auch mal was für Deutschland gelesen; peinlicherweise sind mir andere als die genannte Quelle im Moment entfallen; ich probiers mal wieder herauszufinden. Ich denke nur, man sollte einmal auf diesen Umstand hinweisen. Ohne die das damalige Leben besser erläuternden Details klingt das Gesetz, das die Züchtigung von Frauen per se zu erlauben scheint, inhumaner, als die damit verbundene Idee eigentlich war. (Nebenbei: Dass Leute, die gewalttätig werden, sich in diesem Zustand noch an irgendwelche Gesetze halten, scheint mir sehr unwahrscheinlich.)
Andreas
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Jolanda, Saturday, 05.03.2005, 23:25 (vor 7640 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Nikos am 05. März 2005 18:08:15:
Hallo Nikos
Du tust Christine Unrecht, ja, das tust du!
Sie kämpft seit Jahren an der Seite der Männer und hat solche Bemerkungen nicht verdient. Für Christine verbürge ich mich persönlich.
Es grüsst dich herzlich
Jolanda
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Nikos, Monday, 07.03.2005, 00:29 (vor 7639 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Jolanda am 05. März 2005 21:25:46:
Hi Jolanda.
Hallo Nikos
Du tust Christine Unrecht, ja, das tust du!
Sie kämpft seit Jahren an der Seite der Männer und hat solche Bemerkungen nicht verdient. Für Christine verbürge ich mich persönlich<
Dann entschuldige ich mich aufrichtig bei Christine und die anderen. Perfekt bin ich nicht, vielleicht habe ich es falsch verstanden und gedeutet. Wobei so ganz klar formuliert war Christine's Beitrag auch nicht wirklich, aber vielleicht sehe ich das nur so.
Sorry.
Nikos
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Jolanda, Monday, 07.03.2005, 00:43 (vor 7639 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Nikos am 06. März 2005 22:29:21:
Lieber Nikos
Finde ich schön von dir, danke 
Ich grüsse dich von Herzen
Jolanda
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Mister Z, Saturday, 05.03.2005, 23:49 (vor 7640 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Nikos am 05. März 2005 18:08:15:
Hi ChrisTine!
Bei solchen Argumenten kommt bei mir folgender Frage: Ach ist ja interessant und weil es früher ein Gesetz gegeben hat, daß Ehemänner ihre Frauen züchtigen durften, war dieses damalige Gesetz also in Ordnung...
Danach ist immer Funkstille<
Bei solche geistige Stille, die Du sähst (wie dein obiges "Argument"), wundert es mich gar nicht, daß Du hinterher Funkstille erntest.
Oder hast Du etwa sinnvoll zum vorherigen Posting geantwortet?
Wohl zu viel EMMA gelesen, wie? Merkt man am Ton und am Inhalt.
Nikos
Jetzt hör mal gut zu Du griechischer Gott!
Du gebärdest Dich zusehends unmöglich und bist kaum mehr in der Lage zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Es kann nicht sein dass mit Deiner Holzhammer-Methode verdiente Leute vergrämt werden. ChrisTine gehört zweifelsohne zu den langjährigen excellenten Leuten. Und das soll auch so bleiben. Eine Entschuldigung ist fällig.
Wenn Du Dich unbedingt fetzen willst dann mach`s doch mit den Femis. In Cayennes Forum ist zur Abwechslung mal wieder was los (uns Hani...)
Gruß
Mister Z
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Eugen Prinz, Sunday, 06.03.2005, 00:26 (vor 7640 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Nikos am 05. März 2005 18:08:15:
Bei solche geistige Stille, die Du sähst (wie dein obiges "Argument"), wundert es mich gar nicht, daß Du hinterher Funkstille erntest.
Oder hast Du etwa sinnvoll zum vorherigen Posting geantwortet?
Wohl zu viel EMMA gelesen, wie? Merkt man am Ton und am Inhalt.
Nikos
Nikos, da hast du dich vertan. Von den Frauen, die hier schreiben, ist Christine gewiss die integerste. Vielleicht solltest du nicht unbedingt zu jedem Beitrag eine Antwort schreiben, oder wenn, dann vielleicht erst einen Tag später, nach eingehender Lektüre der entsprechenden Beiträge.
Eugen
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen
ChrisTine, Sunday, 06.03.2005, 13:57 (vor 7640 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Nikos am 05. März 2005 18:08:15:
Bei solchen Argumenten kommt bei mir folgender Frage: Ach ist ja interessant und weil es früher ein Gesetz gegeben hat, daß Ehemänner ihre Frauen züchtigen durften, war dieses damalige Gesetz also in Ordnung...
Danach ist immer Funkstille<
Bei solche geistige Stille, die Du sähst (wie dein obiges "Argument"), wundert es mich gar nicht, daß Du hinterher Funkstille erntest.
Oder hast Du etwa sinnvoll zum vorherigen Posting geantwortet?
Wohl zu viel EMMA gelesen, wie? Merkt man am Ton und am Inhalt.
Hi Nikos,
ich schreibe Deine Antwort mal Deinem 'jugendlichen' Ungestüm und Deiner aktuellen Situation zu. Vergesse bitte eines nicht: Es sind nicht alle Frauen Umgangsverweigerinnen oder Abzockerinnen.
Es gibt auch viele Frauen, denen das ganze feministische Gesülze auf die Senkel geht, weil wenigstens diese merken, daß das ganze Poweropfergehabe langfristig zum eigenen Schaden geschieht.
Was das EMMA lesen betrifft möchte ich nur anmerken, daß es ab und zu ganz sinnvoll ist, beim Gegner zu lesen. Ob deren Strategien langfristig allerdings sinnvoll sind, um sie zu übernehmen, wage ich zu bezweifeln.
Gruß - Christine
PS: Dank an alle, die mich verteidigt haben 
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen
Nikos, Monday, 07.03.2005, 00:34 (vor 7639 Tagen) @ ChrisTine
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen von ChrisTine am 06. März 2005 11:57:25:
Hi Christine!
Habe mich wohl sehr vertan bei dir.
Aufrichtiges Entschuldigung in aller Form.
Höffentlich vergibst du mir.
Viele Grüße
Nikos
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen
ChrisTine, Monday, 07.03.2005, 09:08 (vor 7639 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen von Nikos am 06. März 2005 22:34:20:
Hallo Nikos,
Habe mich wohl sehr vertan bei dir.
Aufrichtiges Entschuldigung in aller Form.
Höffentlich vergibst du mir.
Entschuldigung angenommen, Absolution erteilt 
Mach Dir weiter keine Sorgen, wir sind alle schon mal in irgendwelche Fettnäpfchen getreten.
Engagiere Dich auf jeden Fall weiter, aber wenn etwas mißverständlich rüberkommt, frage einfach nach.
Gruß - Christine
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Friedwilli, Saturday, 05.03.2005, 21:43 (vor 7640 Tagen) @ ChrisTine
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von ChrisTine am 05. März 2005 17:54:15:
Stichworte!
1. Frauen können Kinder gebären (Kein GebärZwang)
2. Frauen haben immer ein Selbsbestimmungsrecht
3. Wenn Kinder gebären als Argument benutzt wird um Frauen keinen Zwangsdienst aufzuerlegen, dann werden Männer schon deswegen schwer diskriminiert weil Männer nicht gebären und daher behindert sind. Aufgrund mit dieser Behinderung der Männer ihnen dann noch einen Zwangsdienst aufzuerlegen, das ist schon ziemlich menschenverachtend und menschenrechtsverletzend.
4. Nicht jede Frau trägt in ihrem Leben ein Kind aus
5. Männer haben durchschnittlich gegenüber Frauen eine deutlich geringere Lebenserwartung von ca. 7 Jahren und durch Zwangsdienste ihnen wieder eine sehr wertvolle Zeit gestohlen
6. Bürger sind wir alle und deshalb kann es nicht sein dass Frauen die Rechte (Selbstbestimmungsrecht) bekommen und Männer die Pflichten (Zwang) auferlegt werden! Die Bürger haben neben ihren Rechten (damit sind Frauen gemeint) auch die Pflichten (damit sind Männer gemeint) zu tragen, so argumentieren die Politiker!
Zumindest ist ja was rausgekommen bei der Sache und in meinem nächsten Brief versuche ich noch "konkreter zu fragen. Mir scheint der entscheidende Punkt, daß die Gegenseite mit Gesetz kommt wobei ich nach Recht frage. Aber selbst diese Argumentation zieht nicht, wie hier auch schon andere argumentiert haben.
Bei solchen Argumenten kommt bei mir folgender Frage: Ach ist ja interessant und weil es früher ein Gesetz gegeben hat, daß Ehemänner ihre Frauen züchtigen durften, war dieses damalige Gesetz also in Ordnung...
Danach ist immer Funkstille.
Gruß - Christine
Hi Christine,
Das ist der wunde Punkt, die Argumente sind wertlos.
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
susu, Saturday, 05.03.2005, 21:47 (vor 7640 Tagen) @ ChrisTine
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von ChrisTine am 05. März 2005 17:54:15:
Bei solchen Argumenten kommt bei mir folgender Frage: Ach ist ja interessant und weil es früher ein Gesetz gegeben hat, daß Ehemänner ihre Frauen züchtigen durften, war dieses damalige Gesetz also in Ordnung...
Danach ist immer Funkstille.
Meinst du mit "solchen Argumenten" jetzt die Position gegen die Wehrpflicht, oder die dafür. Die Begründung des Bundespräsidialamtes, die Wehrpflicht sei nun mal Gesetzt läßt sich mit dem Argument "nicht alles was Gesetz ist, ist OK" sehr gut angreifen. Dafür gibt´s schließlich eine Legislative...
susu
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
ChrisTine, Sunday, 06.03.2005, 12:21 (vor 7640 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von susu am 05. März 2005 19:47:04:
Bei solchen Argumenten kommt bei mir folgender Frage: Ach ist ja interessant und weil es früher ein Gesetz gegeben hat, daß Ehemänner ihre Frauen züchtigen durften, war dieses damalige Gesetz also in Ordnung...
Danach ist immer Funkstille.
Meinst du mit "solchen Argumenten" jetzt die Position gegen die Wehrpflicht, oder die dafür. Die Begründung des Bundespräsidialamtes, die Wehrpflicht sei nun mal Gesetzt läßt sich mit dem Argument "nicht alles was Gesetz ist, ist OK" sehr gut angreifen. Dafür gibt´s schließlich eine Legislative...
Hi susu,
natürlich meinte ich damit die Position gegen die Wehrpflicht.
Mein Sohn hat vor ca. 1/2 Jahr mehrere Schreiben des Kreiswehrersatzamtes erhalten, u.a. war ein Schreiben dabei, welches auflistete, was er nun alles in Zukunft nicht darf, zu unterlassen oder zu melden hat. Als ich dieses Schreiben las, überfiel mich zunächst einmal eine Ohnmacht ob dieser ganzen Vorschriften. Ich glaube, man kann sich das erst richtig vorstellen, wenn man das gelesen hat. Zwar wußte ich vorher schon durch die Berichte in etlichen Foren, was da ungefähr kommt, aber das das so heftig ist, hatte ich mir bis dato nicht vorstellen können.
Persönlich bin ich grundsätzlich gegen die Wehrpflicht, denn ich möchte, das keinem meiner (aller) Kinder diese, human ausgedrückt Beschränkungen auferlegt werden.
Ich bin davon überzeugt, wenn Frauen dieses widerfahren würde, hätte sich schon längst etwas geändert.
Gruß - Christine
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Norbert, Sunday, 06.03.2005, 11:13 (vor 7640 Tagen) @ ChrisTine
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von ChrisTine am 05. März 2005 17:54:15:
Hi Christine
Bei solchen Argumenten kommt bei mir folgender Frage: Ach ist ja interessant und weil es früher ein Gesetz gegeben hat, daß Ehemänner ihre Frauen züchtigen durften, war dieses damalige Gesetz also in Ordnung...
Danach ist immer Funkstille.
*gg*
)))
Das Preußische Landrecht, in dem dieses steht, wurde bei der Debatte um das Gewaltschutzgesetz angeführt.
Natürlich als frauenfeindlich.
Unterschlagen wurde aber, daß dieses Gesetz bereits seit ca. 100 Jahren aufgehoben war.
Außerdem war dort die Schlüsselgewalt der Frau festgelegt.
Also gar nicht so einseitig auszulegen.
Desinformation ist etwas schönes, meinen Demagogen.
Die Wahrheit bleibt doch vielschichtiger.
Gruß - Christine
Gruß
Norbert
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Andreas (d.a.), Sunday, 06.03.2005, 11:40 (vor 7640 Tagen) @ Norbert
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Norbert am 06. März 2005 09:13:01:
Das Preußische Landrecht, in dem dieses steht, wurde bei der Debatte um das Gewaltschutzgesetz angeführt.
Unterschlagen wurde aber, daß dieses Gesetz bereits seit ca. 100 Jahren aufgehoben war.
Außerdem war dort die Schlüsselgewalt der Frau festgelegt.
Interessant. Hast Du eine Quellenangabe zum Weiterlesen bitte?
Gruß, Andreas
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
ChrisTine, Sunday, 06.03.2005, 13:23 (vor 7640 Tagen) @ Norbert
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Norbert am 06. März 2005 09:13:01:
Bei solchen Argumenten kommt bei mir folgender Frage: Ach ist ja interessant und weil es früher ein Gesetz gegeben hat, daß Ehemänner ihre Frauen züchtigen durften, war dieses damalige Gesetz also in Ordnung...
Danach ist immer Funkstille.
*gg*
)))
Das Preußische Landrecht, in dem dieses steht, wurde bei der Debatte um das Gewaltschutzgesetz angeführt.
Natürlich als frauenfeindlich.
Unterschlagen wurde aber, daß dieses Gesetz bereits seit ca. 100 Jahren aufgehoben war.
Außerdem war dort die Schlüsselgewalt der Frau festgelegt.
Also gar nicht so einseitig auszulegen.
Desinformation ist etwas schönes, meinen Demagogen.
Die Wahrheit bleibt doch vielschichtiger.
Hallo Norbert,
ich gebe jetzt ehrlich zu, daß ich da auch nichts genaueres drüber weiß, weshalb ich Dich ebenfalls bitte, hier Informationen zu bringen, um das mal nachlesen zu können.
Als 'Argument' gegen ein Gesetz ist es allerdings unschlagbar, weil da die Leute wenigstens mal innehalten und vielleicht ein bischen nachdenken.
Apropos Gewaltschutzgesetz, bei der Suche nach dem alten Gesetz bin ich auf das Protokoll für das GwschG des Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (13. Ausschuss) gestoßen, dessen Link ich unten einfüge. Ich denke, für viele Neulinge dürfte das recht interessant sein.
Gruß - Christine
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Norbert, Monday, 07.03.2005, 01:13 (vor 7639 Tagen) @ ChrisTine
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von ChrisTine am 06. März 2005 11:23:54:
Bei solchen Argumenten kommt bei mir folgender Frage: Ach ist ja interessant und weil es früher ein Gesetz gegeben hat, daß Ehemänner ihre Frauen züchtigen durften, war dieses damalige Gesetz also in Ordnung...
Danach ist immer Funkstille.
*gg*
)))
Das Preußische Landrecht, in dem dieses steht, wurde bei der Debatte um das Gewaltschutzgesetz angeführt.
Natürlich als frauenfeindlich.
Unterschlagen wurde aber, daß dieses Gesetz bereits seit ca. 100 Jahren aufgehoben war.
Außerdem war dort die Schlüsselgewalt der Frau festgelegt.
Also gar nicht so einseitig auszulegen.
Desinformation ist etwas schönes, meinen Demagogen.
Die Wahrheit bleibt doch vielschichtiger.
Hallo Norbert,
ich gebe jetzt ehrlich zu, daß ich da auch nichts genaueres drüber weiß, weshalb ich Dich ebenfalls bitte, hier Informationen zu bringen, um das mal nachlesen zu können.
Als 'Argument' gegen ein Gesetz ist es allerdings unschlagbar, weil da die Leute wenigstens mal innehalten und vielleicht ein bischen nachdenken.
Apropos Gewaltschutzgesetz, bei der Suche nach dem alten Gesetz bin ich auf das Protokoll für das GwschG des Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (13. Ausschuss) gestoßen, dessen Link ich unten einfüge. Ich denke, für viele Neulinge dürfte das recht interessant sein.
Gruß - Christine
Hi ChrisTine
Leider kann ich die Information nicht mehr beibringen.
Sie befand sich auf der Webseite 'Zukunft der Familie' von Joachim Müller.
Leider wurde die Webseite geschlossen.
Ein Teil wurde beim VAfK veröffentlicht, aber leider nicht alles.
Vielleicht findet sich dort etwas.
Ich hatte es aber noch in Gedächtnis.
z.B. schon hier von mir erwähnt
Das Gesetz wurde bereits noch im Kaiserreich im Jahre 1900 aufgehoben.
Im Rahmen der Beratungen zum Gewaltschutzgesetzes hatte Joachim Müller auch das Protokoll des Bundestages verwendet, aber mit einer Kommentierung und obiger Zusatzinformation ergänzt.
Eie Suche per Google war heute auch nicht sehr ergiebig.
Gruß
Norbert
Link zum Preußischen Landrecht
Norbert, Monday, 07.03.2005, 01:35 (vor 7639 Tagen) @ Norbert
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Norbert am 06. März 2005 23:13:41:
Hi
Doch noch fündig geworden.
Allerdings ist die Sprache gewöhnungsbedürftig.
War ja schon vor 1800 geschrieben worden.
Preußisches Allgemeines Landrecht
Gruß
Norbert
Re: Link zum Preußischen Landrecht
ChrisTine, Monday, 07.03.2005, 09:12 (vor 7639 Tagen) @ Norbert
Als Antwort auf: Link zum Preußischen Landrecht von Norbert am 06. März 2005 23:35:56:
Ji Norbert,
Doch noch fündig geworden.
Allerdings ist die Sprache gewöhnungsbedürftig.
War ja schon vor 1800 geschrieben worden.
Preußisches Allgemeines Landrecht
Danke für Deine Mühe.
Gruß - Christine
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
susu, Saturday, 05.03.2005, 21:12 (vor 7640 Tagen) @ Christian
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Christian am 05. März 2005 07:58:43:
Huhu
1. Frauen können Kinder gebären (Kein GebärZwang)
2. Frauen haben immer ein Selbsbestimmungsrecht
3. Wenn Kinder gebären als Argument benutzt wird um Frauen keinen Zwangsdienst aufzuerlegen, dann werden Männer schon deswegen schwer diskriminiert weil Männer nicht gebären und daher behindert sind. Aufgrund mit dieser Behinderung der Männer ihnen dann noch einen Zwangsdienst aufzuerlegen, das ist schon ziemlich menschenverachtend und menschenrechtsverletzend.
4. Nicht jede Frau trägt in ihrem Leben ein Kind aus
5. Männer haben durchschnittlich gegenüber Frauen eine deutlich geringere Lebenserwartung von ca. 7 Jahren und durch Zwangsdienste ihnen wieder eine sehr wertvolle Zeit gestohlen
6. Bürger sind wir alle und deshalb kann es nicht sein dass Frauen die Rechte (Selbstbestimmungsrecht) bekommen und Männer die Pflichten (Zwang) auferlegt werden! Die Bürger haben neben ihren Rechten (damit sind Frauen gemeint) auch die Pflichten (damit sind Männer gemeint) zu tragen, so argumentieren die Politiker!
Deine Punkte lassen IMO die wichtigsten Argumente gegen Wehrpflicht aus (ich C&P die mal aus einem meiner Beiträge aus einem anderen Forum, weil ich sie da recht kompakt formuliert habe):
Zu Wehr- und Zivildienst: Vier gute Gründe dagegen
1) §80 des Zivildienstgesetzes und §51 des Wehrdienstgesetzes setzen Grundrechte außer Kraft. Insbesondere wird Art. 2.2 aufgehoben, Wehr- und Zivildienstleistende haben kein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
2) In der Dienstzeit haben Männer eine stark erhöhte Rate von Gewaltwiderfahrnissen, insbesondere auch sexueller Gewalt.
3) Die Jahrgänge in denen keine Wehrpflicht bestand zeigen eine Auffälligkeit in der Kriminalitätsstatistik. Die Gewaltdelikte mit männlichen Tätern sind in diesen Jahrgängen in signifikant kleinerer Zahl zu finden, als bei den anderen. Bei Täterinnen findet sich diese "Delle" nicht.
4) Es ist in Deutschland möglich nach Ablauf der Schulpflicht, d.h. mit 16 als Zeitsoldat in die BW einzutreten. Die Bundeswehr verstößt damit systematisch gegen die UN-Konvention zu Kindersoldaten.
Zusammengefasst: Wehr- und, wenn auch mit Einschränkungen, der Ersatzdienst sind systematische Persönlichkeitsdeformierungsprogramme. Sie fördern Gewaltbereitschaft und durch die inhärente Persönlichkeitsvernichtung mindern sie das Verständnis für die Grenzen anderer. Die Wehrpflicht wird argumentativ vom "Bürger in Uniform" getragen, der der Armee zivile Werte spendiert. Real ist es andersherum, die "Uniform im Bürger" trägt die Werte der Armee ins zivile Leben.
Vieleicht 5.: Nach Harz 4 ist es u.U. möglich einem ehemaligen WDV die Sozialleistunge zu kürzen, wenn er sich weigert eine Stelle als Berufssoldat anzunehmen. Wär mal eine Frage an die mitlesenden Juristen und im Zweifelsfalle ein Punkt, der sich durchaus mal neben die "Harz 4 zwingt Frauen zur Prostitution"-Debatte stellen ließe.
susu
Re: Übriegens.....
Christian, Saturday, 05.03.2005, 10:05 (vor 7641 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Friedwilli am 04. März 2005 14:02:12:
sind Frauen am Fortbestand der MännerWehrpflicht verantwortlich, man hätte es abschaffen können! Grundgesetze, Grundrechte, Gleichheitsgrundsatz, Gleichberechtigung für Männer wurden verdreht, verbogen und ignoriert!
meint,
Christian
Re: Übriegens.....
Friedwilli, Saturday, 05.03.2005, 15:45 (vor 7641 Tagen) @ Christian
Als Antwort auf: Re: Übriegens..... von Christian am 05. März 2005 08:05:21:
sind Frauen am Fortbestand der MännerWehrpflicht verantwortlich, man hätte es abschaffen können! Grundgesetze, Grundrechte, Gleichheitsgrundsatz, Gleichberechtigung für Männer wurden verdreht, verbogen und ignoriert!
meint,
Christian
Weiß ja nicht, warum die Schwarzer nicht aufgefordert wird, Stellung gegen die Wehrpflicht zu beziehen und dabei auch Ihre schwersten Geschütze in Stellung zu bringen. Ich wollte dann nicht Struck heißen.
meint
Friedwilli
Re: Hoppla
reinecke54, Saturday, 05.03.2005, 21:14 (vor 7640 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Re: Übriegens..... von Friedwilli am 05. März 2005 13:45:24:
sind Frauen am Fortbestand der MännerWehrpflicht verantwortlich, man hätte es abschaffen können! Grundgesetze, Grundrechte, Gleichheitsgrundsatz, Gleichberechtigung für Männer wurden verdreht, verbogen und ignoriert!
meint,
Christian
Weiß ja nicht, warum die Schwarzer nicht aufgefordert wird, Stellung gegen die Wehrpflicht zu beziehen und dabei auch Ihre schwersten Geschütze in Stellung zu bringen. Ich wollte dann nicht Struck heißen.
meint
Friedwilli
Frau Scwarzer ist gegen eine - wie sie es selbst nennt - einseitige
wehrpflicht fuer maenner. Hier eines ihrer editorials:
http://www.emma.de/632104654593594.html
Re: Hoppla
Friedwilli, Saturday, 05.03.2005, 21:54 (vor 7640 Tagen) @ reinecke54
Als Antwort auf: Re: Hoppla von reinecke54 am 05. März 2005 19:14:42:
sind Frauen am Fortbestand der MännerWehrpflicht verantwortlich, man hätte es abschaffen können! Grundgesetze, Grundrechte, Gleichheitsgrundsatz, Gleichberechtigung für Männer wurden verdreht, verbogen und ignoriert!
meint,
Christian
Weiß ja nicht, warum die Schwarzer nicht aufgefordert wird, Stellung gegen die Wehrpflicht zu beziehen und dabei auch Ihre schwersten Geschütze in Stellung zu bringen. Ich wollte dann nicht Struck heißen.
meint
Friedwilli
Frau Scwarzer ist gegen eine - wie sie es selbst nennt - einseitige
wehrpflicht fuer maenner. Hier eines ihrer editorials:
http://www.emma.de/632104654593594.html
Habe ich nie gehoert. Aber Haupsache in der emma schreibt sie darüber einige Sätze. Ein Alibi braucht jeder.
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Konfuzius, Saturday, 05.03.2005, 13:07 (vor 7641 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Friedwilli am 04. März 2005 14:02:12:
Liebe Mitstreiter,
Jeder gibt hier sein Bestes, da bin ich sicher. Jeder überlegt, wie es SCHNELLER vorwärts geht.
In der letzten Zeit sind hier einige gute Vorschläge gemacht worden, die auch neue Wege zeigen, oder alte ändern. Ich möchte heute mal näher auf den Brief eingehen und fragen, ob der nicht eine gute Waffe sein kann. Voraussetzung ist natürlich, daß das Ergebnis eines Schriftverkehrs, "verwertbare Beweise" bringt. So gibt es kaum eine Frage, der die Institutionen nicht gewachsen sind, sie verfügen über vorgefertigte Formulierungen und notfalls verweisen sie an andere Stellen. Ich stelle unten mein Fax an den Bundespräsidenten rein, das er vor kurzem erhielt. Den Text habe ich extra kürz und bündig geschrieben, auf Etikette verzichtet. Die Antwort bekam ich heute per Brief und werde sie nachher noch kommentieren.Bundespräsidialamt
Spreeweg 1
10557 Berlin
14.02.2005
Telefax:
(030) 20 00-19 99Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrte Damen und Herren,"Mein 25 jähriger Sohn wurde gezwungen, eine soldatische Ausbildung zu machen, um im
Kriegs oder Verteidigungsfall sich dem Staat ganzheitlich zur Verfügung zu stellen.
Junge Männer können zwar in Friedenszeiten den Dienst an der Waffe verweigern, werden
aber dann zu anderen Zwangsdiensten herangezogen.
Die Tochter meines Nachbarn ist im gleichen Alter, für Sie gelten diese Zwänge nicht,
dh. Sie hat das Recht, auf körperliche Unversertheit.
Mein Sohn ist also nicht gleichberechtigt mit der Nachbarstochter, er hat kein Recht auf Selbst-
bestimmung und körperliche Unversertheit.
Trotz dieses wesentlichen Unterschiedes, fordern alle Politiker immer die Gleichberechtigung
der Frauen und schweigen eisern über Zwangsdienste für Männer unter dem Aspekt der Gleich-
berechtigung.
Das Frauen Kinder gebären können, rechtfertigt doch keinen Zwangsdienste für Männer!
Wenn es schon notwendig ist, Männern dies abzuverlangen, dann darf diese Ungleich-
behandlung nicht weiter in Sinne der Feministinnen totgeschwiegen werden, die in den
Medien die weltweite Benachteiligung von Frauen thematisieren.
Was werden die Wehrpflichtigen denken, wenn Sie diese Zusammenhänge erkennen?
Da ich noch niemals eine öffentliche Stellungnahme von Politikern zu diesen Wiederspruch
gehört habe, würde ich mich freuen, wenn Sie einmal Stellung nehmen.
Mit freundlichen Grüssen
Wie gesagt, heute kam die Antwort von einem Herrn Westphal. Für Räschtschreibung über-
nehme ich keine Verantwortung.
Sehr geehrter Herr Friedwilli,
der Herr Bundespräsident hat mich gebeten, für Ihren Brief , der hier am 14.02.2005 eingegangen ist, vielmals zu danken und Ihnen zu antworten. Bei der Vieltahl von Zuschriften, die ihn (ihn klein?) täglich erreichen, vermag er das zu seinem Bedauern nicht selbst tun. Lassen Sie mich zum Inhalt des Briefes eine grundsätzliche Anmerkung machen.
Zunächst einmal sollten wir ein gemeinsames Verständnis davon haben, wenn wir über das Thema "Wehrpflicht" sprechen. Danach handelt es sich grundsätzlich üm männliche Bürger vom vollendeten 18. Lebensjahr an, die nach Art. 12 a des Grundgesetzes zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz, oder in einem Zivielschutzverband verpflichtet weren können.
Insofern ist es kein Wiederspruch, wenn Frauen keinen Pflichtdienst zu leisten haben, sondern von den Vätern des Grundgesetzes so gewollt.Die Wehrpflicht ist ein gesellschaftlich umstrittenes Thema; auch wird die Diskusion um einen Pflichtdienst nach meinner Auffassung in den nächsten Monaten zunehmen, wenn die Überprüfung der Wehrverfassung gem. Koalitionsvereinbarung ansteht. Die Ableistung des Wehrdienstes ist in der Tat eine Pflicht des Bürgers, die gewiss unbequem und oft nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für sein berufliches Umfeld mit unterschiedlichen Härten verbunden ist.
Unsere Verfassung enthält aber auch das Grundrecht der persönlichen Entscheidung über die Verweigerung des Dienstes an der Waffe aus Gewissensgründen und stattdessen die Pflicht zu Ableistung eines Ersatzdienstes. Diese warhaft eindrucksvolle Regelung bringt den Respekt vor der Würde des Menschen und damit vor seinem eigenen Gewissen in fundamentaler weise zum Ausdruck. Sie gilt natürlich auch für den Fal der bewaffneten Auseinandersetzung. Für einen der beiden Dienste, hat sich der junge Staatsbürger zu entscheiden. Eine Gesellschafft ohne Pflichten, nur mit Rechten ausgestattet, kann nicht funktionieren. Hier muß unser Hang zu Individualismus für eine klar deffinierte Zeit seine Grenzen finden.
Mit freundlichen Grüssen
Christian Westphal
Wenn ich nochmal an den Kern meiner Fragestellung denke, geht die Antwort 100% ins Leere.
Männer haben also beschlossen, daß Männer das Land verteidigen, oder erswatzweise Ärsche abputzen müssen. Gerecht ist es, weil es ja Gesetz ist, wenn ich die Antwort richtig verstehe? Und gleichberechtigt ist das auch, weil es Gesetz ist. Schon die Väter des Grundgesetzes erlagen diesem Irrtum und die Politik ist nicht an Aufklärung interessiert.
Mit meinem nächsten Brief, will ich nachhaken und darauf hinweisen, daß meine Frage auf Gerechtigkeit abzielt und nicht auf das Gesetz. Das kann bei Bedarf geändert werden. Für Tipps bin ich immer dankbar, insbesondere was den fachgerechten Umgang mit rhetorischen Daumenschrauben angeht. Für mich stellt sich die Frage, wie man Antworten verwerten kann, die völlig an der Fragestellung vorbeigehen bzw. inwieweit man auf einer vernünftigen Beantwortung seiner Fragen bestehen kann, der Bundespräsident ist ja nicht irgendwer. Jedenfalls bin ich gespannt, welche Antwort mich nach meinem nächsten Brief erwartet.
Grüsse Friedwilli
__________________________________________________________________
Hallo Friedwilli,
sehr gute Aktion!
Die Antwort von denen beweist wirklich sogar dem Dümmsten noch eine ganze Menge!
Mit dieser Art Beweisführung und ihrer Veröffentlichung sollten wir wirklich weitermachen 
Gruß
Konfuzius
Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"
Friedwilli, Saturday, 05.03.2005, 15:50 (vor 7641 Tagen) @ Konfuzius
Als Antwort auf: Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Konfuzius am 05. März 2005 11:07:26:
Liebe Mitstreiter,
Jeder gibt hier sein Bestes, da bin ich sicher. Jeder überlegt, wie es SCHNELLER vorwärts geht.
In der letzten Zeit sind hier einige gute Vorschläge gemacht worden, die auch neue Wege zeigen, oder alte ändern. Ich möchte heute mal näher auf den Brief eingehen und fragen, ob der nicht eine gute Waffe sein kann. Voraussetzung ist natürlich, daß das Ergebnis eines Schriftverkehrs, "verwertbare Beweise" bringt. So gibt es kaum eine Frage, der die Institutionen nicht gewachsen sind, sie verfügen über vorgefertigte Formulierungen und notfalls verweisen sie an andere Stellen. Ich stelle unten mein Fax an den Bundespräsidenten rein, das er vor kurzem erhielt. Den Text habe ich extra kürz und bündig geschrieben, auf Etikette verzichtet. Die Antwort bekam ich heute per Brief und werde sie nachher noch kommentieren.Bundespräsidialamt
Spreeweg 1
10557 Berlin
14.02.2005
Telefax:
(030) 20 00-19 99Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrte Damen und Herren,"Mein 25 jähriger Sohn wurde gezwungen, eine soldatische Ausbildung zu machen, um im
Kriegs oder Verteidigungsfall sich dem Staat ganzheitlich zur Verfügung zu stellen.
Junge Männer können zwar in Friedenszeiten den Dienst an der Waffe verweigern, werden
aber dann zu anderen Zwangsdiensten herangezogen.
Die Tochter meines Nachbarn ist im gleichen Alter, für Sie gelten diese Zwänge nicht,
dh. Sie hat das Recht, auf körperliche Unversertheit.
Mein Sohn ist also nicht gleichberechtigt mit der Nachbarstochter, er hat kein Recht auf Selbst-
bestimmung und körperliche Unversertheit.
Trotz dieses wesentlichen Unterschiedes, fordern alle Politiker immer die Gleichberechtigung
der Frauen und schweigen eisern über Zwangsdienste für Männer unter dem Aspekt der Gleich-
berechtigung.
Das Frauen Kinder gebären können, rechtfertigt doch keinen Zwangsdienste für Männer!
Wenn es schon notwendig ist, Männern dies abzuverlangen, dann darf diese Ungleich-
behandlung nicht weiter in Sinne der Feministinnen totgeschwiegen werden, die in den
Medien die weltweite Benachteiligung von Frauen thematisieren.
Was werden die Wehrpflichtigen denken, wenn Sie diese Zusammenhänge erkennen?
Da ich noch niemals eine öffentliche Stellungnahme von Politikern zu diesen Wiederspruch
gehört habe, würde ich mich freuen, wenn Sie einmal Stellung nehmen.
Mit freundlichen GrüssenWie gesagt, heute kam die Antwort von einem Herrn Westphal. Für Räschtschreibung über-
nehme ich keine Verantwortung.Sehr geehrter Herr Friedwilli,
der Herr Bundespräsident hat mich gebeten, für Ihren Brief , der hier am 14.02.2005 eingegangen ist, vielmals zu danken und Ihnen zu antworten. Bei der Vieltahl von Zuschriften, die ihn (ihn klein?) täglich erreichen, vermag er das zu seinem Bedauern nicht selbst tun. Lassen Sie mich zum Inhalt des Briefes eine grundsätzliche Anmerkung machen.
Zunächst einmal sollten wir ein gemeinsames Verständnis davon haben, wenn wir über das Thema "Wehrpflicht" sprechen. Danach handelt es sich grundsätzlich üm männliche Bürger vom vollendeten 18. Lebensjahr an, die nach Art. 12 a des Grundgesetzes zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz, oder in einem Zivielschutzverband verpflichtet weren können.
Insofern ist es kein Wiederspruch, wenn Frauen keinen Pflichtdienst zu leisten haben, sondern von den Vätern des Grundgesetzes so gewollt.Die Wehrpflicht ist ein gesellschaftlich umstrittenes Thema; auch wird die Diskusion um einen Pflichtdienst nach meinner Auffassung in den nächsten Monaten zunehmen, wenn die Überprüfung der Wehrverfassung gem. Koalitionsvereinbarung ansteht. Die Ableistung des Wehrdienstes ist in der Tat eine Pflicht des Bürgers, die gewiss unbequem und oft nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für sein berufliches Umfeld mit unterschiedlichen Härten verbunden ist.
Unsere Verfassung enthält aber auch das Grundrecht der persönlichen Entscheidung über die Verweigerung des Dienstes an der Waffe aus Gewissensgründen und stattdessen die Pflicht zu Ableistung eines Ersatzdienstes. Diese warhaft eindrucksvolle Regelung bringt den Respekt vor der Würde des Menschen und damit vor seinem eigenen Gewissen in fundamentaler weise zum Ausdruck. Sie gilt natürlich auch für den Fal der bewaffneten Auseinandersetzung. Für einen der beiden Dienste, hat sich der junge Staatsbürger zu entscheiden. Eine Gesellschafft ohne Pflichten, nur mit Rechten ausgestattet, kann nicht funktionieren. Hier muß unser Hang zu Individualismus für eine klar deffinierte Zeit seine Grenzen finden.Mit freundlichen Grüssen
Christian WestphalWenn ich nochmal an den Kern meiner Fragestellung denke, geht die Antwort 100% ins Leere.
Männer haben also beschlossen, daß Männer das Land verteidigen, oder erswatzweise Ärsche abputzen müssen. Gerecht ist es, weil es ja Gesetz ist, wenn ich die Antwort richtig verstehe? Und gleichberechtigt ist das auch, weil es Gesetz ist. Schon die Väter des Grundgesetzes erlagen diesem Irrtum und die Politik ist nicht an Aufklärung interessiert.
Mit meinem nächsten Brief, will ich nachhaken und darauf hinweisen, daß meine Frage auf Gerechtigkeit abzielt und nicht auf das Gesetz. Das kann bei Bedarf geändert werden. Für Tipps bin ich immer dankbar, insbesondere was den fachgerechten Umgang mit rhetorischen Daumenschrauben angeht. Für mich stellt sich die Frage, wie man Antworten verwerten kann, die völlig an der Fragestellung vorbeigehen bzw. inwieweit man auf einer vernünftigen Beantwortung seiner Fragen bestehen kann, der Bundespräsident ist ja nicht irgendwer. Jedenfalls bin ich gespannt, welche Antwort mich nach meinem nächsten Brief erwartet.
Grüsse Friedwilli
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Hallo Friedwilli,
sehr gute Aktion!
Die Antwort von denen beweist wirklich sogar dem Dümmsten noch eine ganze Menge!
Mit dieser Art Beweisführung und ihrer Veröffentlichung sollten wir wirklich weitermachen
Gruß
Konfuzius
Danke! Die Sache ist noch nicht ausgereizt.
Halberziges Geschwafel!
pit b., Saturday, 05.03.2005, 15:14 (vor 7641 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Friedwilli am 04. März 2005 14:02:12:
Diese Antwort zeigt doch unvergleichlich, dass mein Begehren als
Bürger dieses Landes der politischen Führung herzlichst am Arsche vorbei
geht.
Diese Antwort sucht echt seines Gleichen und grenz in meinen Augen an
Volksverarsche.
Re: Halberziges Geschwafel!
Krischan, Saturday, 05.03.2005, 15:34 (vor 7641 Tagen) @ pit b.
Als Antwort auf: Halberziges Geschwafel! von pit b. am 05. März 2005 13:14:39:
Diese Antwort zeigt doch unvergleichlich, dass mein Begehren als
Bürger dieses Landes der politischen Führung herzlichst am Arsche vorbei
geht.
Diese Antwort sucht echt seines Gleichen und grenz in meinen Augen an
Volksverarsche.
Natürlich. Ein Teppichverteter verkauft seine Teppiche und ein Volksvertreter sein Volk. Aber wenn genug Leute protestieren, können sie uns nicht mehr ignorieren. Selbst die SED mußte irgendwann erkennen, daß es nicht mehr weiterging. Steter Tropfen höhlt den Stein.
Krischan