Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Herausforderung

Wodan, Friday, 04.03.2005, 14:19 (vor 7641 Tagen) @ reinecke54

Als Antwort auf: Herausforderung von reinecke54 am 04. März 2005 11:12:42:

Ich habe gerade nicht so viel zeit, um ausfuehrlicher
die gefahren zu diskutieren, die ich durch eine
biologistische sicht auf uns maenner zukommen sehe.
Ich glaube, dass die biologistische sicht richtig ist -
nur wir muessen aufpassen, dass damit nicht sonderlasten
fuer maenner (wehrpflicht, unterhalts(un)recht) begruendet
und zementiert werden.
Zur biologistischen sicht auch ein interview der Welt
mit Christa Meves: "Die Frau soll keine Männin sein"
http://www.welt.de/data/2005/03/04/604644.html

Sehr gut. Genau so sehe ich das auch! Durch biologistische Interpretationen des Geschlechterverhältnisses wird, je nach Interessenlage, Unrecht zementiert.
Anders als Du glaube ich aber, daß eine biologistische Sicht (nicht die vorsichtige Miteinbeziehung von biologischen Fakten) in humanen Kontexten grundfalsch ist. Der Biologismus, der die Biologie als ALLEINIGE Erklärungsgrundlage fordert, ist falsch und schon im Interesse des Kampfes gegen Männerbenachteiligung strikt abzulehnen. Das ist nicht leicht, denn biologistische Erklärungen sind eine Mode unserer Zeit.
Gruß
Wodan


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