Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Falls es dir noch nicht aufgefallen ist:

Friedwilli, Thursday, 17.02.2005, 20:20 (vor 7656 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Falls es dir noch nicht aufgefallen ist: von Nikos am 17. Februar 2005 15:55:44:

Und auf das Volk kommt es an, da brauchen wir Argumente und keine Frauenbeschimpfung<

Zustimmung. Allerdings muss man sich auch wehren können. Eine Frau, die mich beschimft, beschimfe ich zurück. Das wäre dann auch Frauenbeschimfung.
Und das ist ein Argument.
Nikos

Vielleicht ist das der Punkt, wo du nachdenken könntest, ob Gleiches mit Gleichem vergelten eine gute Strategie ist, oder nur ein Phyrrussieg<

"Wehren" ist keine Strategie sondern Notwendigkeit. Es hat keinen Sinn die Würde des anderen Menschen zu achten, wenn man die Würde des eigenen Lebens nicht achtet. Wenn man nur eins davon wahrnimmt, also nur das Ich oder nur die Anderen, dann ist beides falsch. Besser wäre, die Menschen als das zu sehen, was sie sind: Gleich viel Wert.
Das funktioniert so: Ich bin du. Dazu nun gehört das Grenzensetzen unbedingt.
Meiner Meinung.
Nikos

Argumente sind sehr wichtig, aber daran mangelt es eben nicht. Nur was nützen die besten Argumente, wenn Zensur herrscht im Land. Daher meine ich, sind nicht die Diskriminierungen von Männern wesentlich, sondern die Strategie, mit der diese ermöglicht wird. Die Wehrpflicht wird allgemein nicht als Diskriminierung gesehen, weil Sie nicht diskutiert wird. Hier stehen zuerst die TV Sender in der Verantwortung, áusgewogen die Interessen aller angemessen zu vertreten. Es wäre nicht schwierig, die "Patriarchen" zu entlarven, die die Rechte der restlichen Männer und Ihrer Söhne verhuren und sich mit jeglicher seichten Wissenschaft anfreunden können. Ich weiß nicht ob gegen Pleitgen schon mal geklagt wurde, Vorwurf, Zensur und Manipulation. Eine solche Klage, dürfte Ihm künftig kaum mehr Spielraum geben, die Angelegenheiten der Hälfte der Bevölkerung unter den Tisch zu kehren. Noch bevor die Sache mit Zypries große Schlagzeilen machte, schrieb ich Pleitgen an. Irgendeine Dame antwortete mir, Sie glaube nicht, das diese Sache den von "mir gesehenen Hintergrund" hat und das Thema war erledigt. Jeder Volltrottel hätte die Sache verstanden, wenn er aufgeklärt worden wäre.

Gruß
Friedwilli


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