Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Burnout...Die Taktik einer Frau

Friedwilli, Tuesday, 08.02.2005, 20:41 (vor 7666 Tagen) @ BartS

Als Antwort auf: Re: Burnout...Die Taktik einer Frau von BartS am 08. Februar 2005 17:22:38:

Hallo Peter,
Natuerlich ist das o.k., wenn beide diese Ansicht teilen, und in ihre innere Familienangelegenheiten wuerde ich mich auch nicht einmischen.
Okay.
Nun hat die Frau aber ihr Anliegen zur oeffentlichen diskussion freigegeben, und mir scheint es in der Diskussion aber um ein 'Recht' der Frau auf daheimbleiben zu gehen, und das sehe ich anders. Die Kinder sind 9 und 15, der Zeitaufwand fuer Erziehung ist da nicht mehr so gross (der Kraftaufwand zum Grenzensetzen aber oft doch).
Hmm. Ich sehe es so: Ein Recht auf daheimbleiben hat erstmal jeder, unabhängig davon ob man Single ist oder in einer Paarbeziehung lebt. Letztlich hängt es dann davon ab, ob die finanziellen Gegenheiten das erlauben. Von daher sehe ich darin nichts besonders. In einer Paarbeziehung wird man sich dann immer mit dem Partner darüber verständigen müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Teil gegen den Willen des Partners zu Hause bleiben kann.
>Nö, ich würde es anders sehen. Die Überwindung der alten Rollenverteilung führt dazu, dass die Väter genauso für sich ein "jobloses Nurfamilienleben" beanspruchen können.
Du kannst es der versammelten Damenschar ja mal vorschlagen. Mal sehen, wie schnell das Wort 'faul' faellt und wie wenig attraktiv du auf die Damen wirkst.

Nun die Damen müssten sich den Vorwurf "Faulheit" dann auch gefallen lassen. Wer selbst zu Hause ist, bei dem glaube ich nicht, dass dieser Vorwurf kommt. Klar werden einige dumm gucken, wenn ein Mann von sich aus zu Hause bleibt.
Ich selber sehe auch keinen solchen Anspruch bei dir, noch bei jemand anderem, wenn es kein Kleinkinder gibt.
Hmm. Ich finde die Begriffe "Anspruch" und "Recht" doch etwas irreführend. Wie ich schon sagte, jeder hat das Recht dazu, die Arbeit aufzugeben. In einer Beziehung wird man immer eine gemeinsame Lösung finden müssen.
Gruss
BartS

Vor etwa 15 Jahren war ein Mann in einer Diskusion mal echt clever. Dem Vorwurf der anwesenden Feministinnen, Hausfrauen arbeiten erheblich mehr als berufstätige Männer, antwortete er: Ich hab das auch eingesehen, daher haben wir bei uns die Rollen getauscht. Danach konnte er aber mithilfe der Moderatoren zerlegt werden. Das Gekeife klang nach: So haben wir nicht gewettet, sich das Schöne raussuchen usw.
Übrigens nützt das Recht zu Hause zu bleiben nur, wenn es finazierbar ist.
Die Frage stellt sich für die meisten Männer also nicht wirklich.
Ernsthafte Förderung das zu ändern gibt es auch nicht.
Friedwilli


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