Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Anerkennung?

Norbert, Thursday, 27.01.2005, 11:24 (vor 7678 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Anerkennung? von Ferdi am 27. Januar 2005 01:02:28:

Hi Ferdi

Hi Norbert!
Ich erinnere mich noch dunkel an die Zeit. Da hat sie wirklich mal abfällig über Jungs geschrieben. Ich erinnere mich auch daran, dass ich damals ziemlich heftig geantwortet habe.

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Mir ist es damals auch deswegen aufgestoßen, weil ich damals einen Sohn in einem grundschulpflichtigen Alter hatte.
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Aber auch ich habe hier schon ziemlichen Mist geschrieben, und es gibt hier auch etliche männliche Schreiber, deren Tonfall unterstes Boulevardzeitungsniveau ist.

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Zustimmung, ich hatte in meiner Zeit als Co-Forenmaster ab und an ein sozialverträglicheren Ton angemahnt.
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Ich habe Beatrix jedenfalls als eine Teilnehmerin in Erinnerung, die oft Verständnis für die hier vorgetragenen Anliegen der Männer geäussert hat. Man sollte Menschen nicht nach ihren negativsten Auftritten beurteilen sondern den langzeitigen Durchschnitt betrachten. Und da schneidet m. E. Beatrix nicht schlecht ab. In welcher Partei sie ist, ist für mich zunächst mal unerheblich. Nicht jeder Mensch, der bei den Grünen ist, ist gleich ein(e) Hardcore-Feminist(in). Ich kenne hier an meinem Wohnort einen jungen Mann, der beim hiesigen Grünen-Ortsverband mitmacht und komme mit ihm bestens zurecht.

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Beatrix Verständnis für die Anliegen der Männer war zwar da, wurde aber immer wieder von anderen Anwandlungen überkompensiert.
Ihre ersten Auftritte in den Foren war sehr positiv, und auch später gab es solche Postings.

Leider blieb es aber nicht dabei.
Sie wollte feministische Spielregeln in der Kommunikation ertrotzen.
Solche Regelen, die ihr alles erlaubt hätten, aber umgekehrt keine Pflicht sich selbst an diese Regeln zu halten.
Dann sollten diese wieder angepaßt werden. Beliebig eben, aber nur für sie.
Es kam dabei immer wieder die Lehrerin heraus.
Klappt vielleicht bei Grundschulkindern, sind wir hier aber nicht.

Sie konnte auch nicht zugeben, wenn sie sich irgendwo verrannt hatte.
Sondern versuchte dann die Schuld auf andere zu schieben.

Als weiteres waren mir die Postings aufgestoßen, bei denen sie forderte, dass die Männer doch den Frauen nichts wegnehmen dürften, da diese sich das doch erkämpft hätten. Wenn Männer gleiche Rechte wollten, müßten diese den Kuchen eben vergrößern.
Dazu paßte dann noch dass sie zwar immer wieder nur die Rechte für Frauen forderte, die daraus resultierenden Pflichten jedoch nicht.
So wie sie zwar bei Beschlüssen mitbestimmen wollte, jedoch nicht die Verantwortung für solche Beschlüsse mittragen wollte.
Die Liste ist noch viel länger, ich höre hier mal auf.

Aktuell: Ich habe Verständnis für euch, was gebt ihr den Frauen dafür?

Mein Fazit:
Ich habe häufiger erwähnt, dass ich Beatrix nicht gerade als Feministin ansehen würde.
Beatrix ist mir aber zu ambivalent, als dass ich sie auch nur als Unterstützerin der Männerrechte ansehen wollte.
Ihre Ansprüche an die anderen Diskutanten sind zu hoch, da sie für sich Sonderrechte verlangt.
Sie beantwortet häufig keine Fragen, stellt aber unentwegt eigene.
Wie man aktuell sehen konnte, es hat sich nicht geändert.

Somit ist mein Gesamteindruck weniger positiv als der deine.
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Wir alle haben Fehler, haben manchmal schlechte, manchmal gute Laune. Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein.

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Bei ihr waren es mir eben zu viele schlechte Tage.
Und kostete durch ihre Art viel zu viel Aufwand.
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Freundliche Grüsse,
Ferdi

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Ich habe für mich das Thema "Beatrix" abgeschlossen.
Wie gesehen, ich habe nur indirekt auf ihre neuen Postings reagiert.
Eigentlich um zu verhindern, dass diese Diskussion um ihre Person ausartet.
Leider habe ich nun dazu selbst zuviel geschrieben.

Freundlichen Gruß
Norbert
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