Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Zum Kotzen...

Naismith, Wednesday, 26.01.2005, 21:15 (vor 7679 Tagen) @ crazyPhil

Als Antwort auf: Re: Zum Kotzen... von crazyPhil am 26. Januar 2005 12:08:40:

Offensichtlich ist vor allem, daß das rot-grüne Gutmenschentum sich massiv auf die Eier getreten fühlt, wenn einer aus dem konservativen Lager es wagt, an ihrem Monopol auf Nazivergleiche und "Antifaschismus" zu rütteln. Ich halte den Vergleich nicht für besonders geschickt, aber er ist weder so dumm noch so empörend, wie viele es offenbar gerne hätten.

Mir sind weder rot-grüne Gutmenschen noch schwarz-braune Bösmenschen sympathisch. Das Gezerre um Monopole überlasse ich anderen. Es ändert nichts daran, dass dieser Vergleich dumm und empörend ist. Period.

- die Absicht, die hinter dem Gesetz steht.

Die *Absicht* ist ziemlich scheißegal (und im übrigen ist keineswegs so klar, welche Absichten so manche mit diesem Gesetz *tatsächlich* verfolgen). Interessant ist nur, was dabei herauskommt - und das ist nichts gutes.

Nein! Die Absicht ist enscheidend! Sie denken ja auch nicht, dass es grundsätzlich sexuelle Belästigung ist, wenn frau sich belästigt fühlt, oder? Auch die Regierung wird den Erfolg dieses Gesetzes (wenn es denn kommt) in ein paar Jahren an der Absicht messen. Dann wird es Korrekturen geben. Ihre Verschwörungstheorien sind irrelevant.

- das Ausmaß der Folgen. Dort staatlich verordnete Diskriminierung (weit jenseits von verletzten Eitelkeiten), hier die Möglichkeit des Mißbrauchs.

Die Nazis haben auch ganz langsam angefangen. Aber "staatlich verordnete Diskriminierung" von Männern "jenseits von verletzten Eitelkeiten" gibt es schon lange, und sie wird mit diesem Gesetz weiter zementiert werden. Das Gesetz dient zur Bevorzugung aller - außer männlichen nicht-Ausländern :-)

Die verletzten Eitelkeiten beziehen sich auf den abzusehenden Mißbrauch mit dem Antidiskriminierungsgesetz. Was die existierende Diskriminierung von Männern betrifft kann es sogar nützlich sein.

- das demokratische Zustandekommen.

Auch hier paßt der Vergleich nicht so schlecht: die Nazis sind ja auch demokratisch (und demagogisch) an die Macht gekommen.

Sie haben Einschüchterung, Terror und Mord vergessen. Außerdem meinte ich nicht das demokratische Zustandekommen von Machtverhältnissen, sondern von Gesetzen. Wenn eine Mehrheit in D dieses Gesetz nicht will, so wird es abgeschafft werden.

Wer als Männerrechtler nicht mit Rechtsradikalen in einen Topf geworfen werden möchte, sollte aufpassen, dass Rechtsradikale nicht ihren Kram mit in seinen Topf werfen.

Strunzdummes Geschwätz.

Pah, Fascho!

Regards,
Naismith


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