Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Werden arbeitslose Frauen jetzt in Puffs vermittelt?

Eugen Prinz, Tuesday, 25.01.2005, 16:43 (vor 7680 Tagen) @ Sternchen

Als Antwort auf: Re: Werden arbeitslose Frauen jetzt in Puffs vermittelt? von Sternchen am 25. Januar 2005 11:41:45:

Hi Eugen,
kleine Korrektur: bevor Du wandeln oder mindern kannst, hat die Lieferantin zwei Versuche der Nachbesserung ;-))
Sternchen

Na gut, so lässt sich drüber reden ... ;-)

Aber Scherz beiseite: Ungeachtet unserer "patriarchalen Gesellschaft" hat die Gesetzgeberin in den letzten Jahren mit Gesetzen aufgewartet, die auf schäbigste Weise ins Privatleben hineinregieren, und die neben katastrophalen auch ausgesprochen groteske Ergebnisse haben können.

1. Das Prostitutionsgesetzt könnte also zur Folge haben, dass Frauen zur Prostitution - also zur Arbeit verpflichtet werden. Es folgen groteske Szenarien im Bordell, bzw. vor Gericht: "Also das war für mein Gefühl kein richtiger Geschlechtsverkehr, Euer Ehren. Die Frau Y hat mir nur eine Falle geschoben..." "Wollen die Kontrahenden bitte vortreten und den Vorgang einmal vorführen?"

2. Das Gesetz zur Regelung gleichgeschlechtlicher Beziehungen hat inzwischen zur Folge, dass eine Frau eine andere "geheiratet" hat, obwohl sie überhaupt keine geschlechtliche Beziehung haben. Ich kann also nächstens meinen Lieblingsprogrammierer "heiraten". Ich frage mich mit welcher Berechtigung mir dann noch die Polygamie verboten wird, also gleichzeitig auch noch meinen Weinhändler und meinen Steuerberater zu "heiraten".

3. Und Zypries´ Gesetzesentwurf könnte zur Folge haben, dass Frauen bestraft werden, wenn sie heimlich feststellen lassen, welcher ihrer Galane der Vater ihres Kindes ist, weswegen das Gesetz in dieser Form auch nicht kommen wird.

usw. usw.

Es gibt das schöne Wort: "Der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein!" Aber das müssen wir heute umschreiben: "Der Gerechtigkeit Frucht werden die Einkünfte der Advokaten sein!"

Eugen


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