@MeckMax...Re: Antwort....(länger)
Hier die Antwort auf diesen Beitrag index.php?id=40485
Geschrieben von MeckMax am 17. Januar 2005 22:23:45:
Als Antwort auf: Re: Konfuzius sprach.... geschrieben von Konfuzius am 17. Januar 2005 00:05:36:
Hi Konfuzius
Konfuzius (23.1.)
Hi MeckMax.
Sorry das ich jetzt erst antworte. Der Streß
Die Stränge hier werden sehr schnell geschlossen
Konfuzius
[quote][quote][quote]Soso, daß ist also deine Meinung zu der Vorgehensweise wie ich mit dem anspruchsvollen Text von Nick umginge: [/quote][/quote][/quote]
Daß ich etwas umdrehe damit es meiner Meinung entspricht ?!<<<
Ich
Sorry, da gab es dann ein Missverständnis meinerseits.
Deine Interpretation dessen (ein gelesenes Wort ist eben etwas anderes, als ein gesprochenes..) ließ in mir die Vermutung aufkommen.
Aber gut, ich habe selbst falsch verstanden und muss dies korregieren.
Nachdem ich gelesen habe, was du wirklich gemeint hast, ist meine Ausführung diesbezüglich allerdings absurd.
Konfuzius
[quote][quote][quote]Mir liegt es fern, daß was jemand sagte umzudrehen damit es meiner Meinung entspricht. [/quote][/quote][/quote]
Das ist schon ein starkes Stück, mir solche niederträchtigen Ambitionen in die Schuhe schieben zu wollen.<<<
Ich
Dir Niederträchtigkeit anzubiedern liegt mir allerdings fern.
Das kann ich von keinem hier behaupten und verwahre mich auch davor.
Denn es ist vom Grundsatz her der falsche Ansatzpunkt.
Es war mein Fehler, dein Posting so zu interpretieren.
Konfuzius
[quote][quote][quote]Wie kannst Du annehmen ich würde die Meinung des Gegenlagers haben wenn Du siehst daß ich geschrieben habe[/quote][/quote][/quote]
Genau bis hierhin habe ich alles verstanden und stimme dir voll zu. Hervorragende Analyse.
Wie soll das dann zusammenpassen. Du liegst also leider völlig falsch.<<<
Ich
Ist angekommen und den Schuh muss ich mir jetzt anziehen.
Sollte aber insgesamt weiteren Disskusionen keinen Abbruch tun.
Konfuzius (23.1.)
Danke zu allem oben geantworteten. Finde ich gut, dann gab es da echte Mißverständnisse
Wird sicher unseren weiteren Diskussionen (hier oder woanders) keinen Abbruch tun.
Konfuzius
[quote][quote][quote]Wie kann ein Mann der gar nicht der Vater ist, DESWEGEN naturrechtlich alle Rechte eines Vaters haben? Die hat er naturrechtlich natürlich genau DESWEGEN eben nicht, sondern die hätte er nur nach geltendem Recht, da es der Justiz eben nicht darauf ankommt ob er der Vater ist oder nicht, sondern nur ob sie ihn als gesetzlichen Vater an die Kette legen können.<<< [/quote][/quote][/quote]
Ich
Weist du, ich hab den ganzen Zinnober bereits hinter mir. Damals bei der Scheidung (welche von meiner damaligen Frau initiert wurde), hab ich um das gemeinsame Sorgerecht gekämpft. Das war absolutes Neuland für mich. Ich kannte weder die juristische Vorgehensweise, noch hatte ich eine Ahnung, welche Rolle das Jugendamt da spielte. Der Weg über den allgemein üblichen Missbrauchsvorwurf sicherte letztlich das alleinige Sorgerecht der Mutter. Als ich damit konfrontiert wurde, die Vorgehensweise der Gegenseite sich klärte, rannte ich vor eine Betonwand. Vor allem, weil ich mit dererleih Dingen absolut nichts zu tun hatte und habe.
Letztlich wurde mir zwar die Sorgepflicht in Form des Unterhalts aufgebürdet, das Sorgerecht erübrigte sich jedoch für mich. Das einzige, worauf ich mich noch selbst berufen konnte, war mein natürliches Sorgerecht, weil ich der Vater bin. Der Pferdefuß, der das Urteil des BGH ab absurdum führt, ist ja letztlich die enge Verwandtschaft - das Wiedererkennen der Erwachsenen im eigenen Kind. Genau das habe ich erlebt in den vielen Augenblicken, wo ich meinem Kind begegnen konnte.
Ein "rechtlicher Vater" ist somit dem "biologischen Vater" (diese Begrifflichkeit ist schon die Verhöhnung an sich) immer unterlegen. Denn ein solcher kann sich unmöglich in solchen Kuckuckskindern wieder erkennen. Bestenfalls kann er sich ihnen nähern, während er sie mit aufzieht. Aber es bleibt ihm verwährt, von den Verhaltensweisen und Charakteren der Kinder auf sich selbst zu schliessen. Dennoch wird genau dieser wichtige Aspekt würdelos übergangen, gar einfach als unwichtig abgetan. Nur der finanzielle Aspekt, welcher den Staat auf der Sollseite entlastet, erfährt in diesem Urteil Beachtung. Darin liegt eben die offenbarte Verlogenheit politischen Denkens und Handelns.
Konfuzius (23.1.)
Das ist ein verdammt wichtiger Punkt den ich bisher noch nicht so klar ausgedrückt gehört oder gesehen habe (obwohl es natürlich auf der Hand liegt. Vielleicht wird es deshalb nicht ausgesprochen weil es eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist.) Daß genau dieser selbstverständliche Punkt würdelos übergangen wird paßt zum Zustand dieser RichterInnen die ihren eigenen Beruf verraten indem sie nicht daß machen wozu sie von der Ethik her verpflichtet wären sondern ihn auf perverse Art mißbrauchen. Sie sprechen ein Unrecht daß jedem anständigen Menschen nur noch schlecht wird!
Nebenbei gesagt, ich bin der Meinung daß wir zunehmend in einer Zeit leben in der die selbstverständlichsten Sachen unbedingt wieder ausgesprochen gehören. Der Mensch kommt zwar mit einer angeborenen Würde auf die Welt, wird aber vom Kleinkind an bereits versaut. Da fehlen uns jetzt nur noch die Ganztagsschulen.
Konfuzius
[quote][quote][quote]Wir reden hier ja nicht über die Situation das Jemand der echte biologische Vater ist , und ihm aber die Rechte verwehrt werden in derselben verwandtschaftlichen Beziehung wie die Kindsmutter zu stehen, sondern über Jemand der einen Vaterschaftstest gemacht hat und weiß daß er nicht der Vater ist und dem man aber gegen seinen Willen alle Rechte eines richtigen Vaters reindrücken möchte inklusive das Bezahlungsrecht, was er ja gar nicht will.<<< [/quote][/quote][/quote]
Ich
Das perfiede daran ist die Sorgepflicht in rein finanzieller Hinsicht.
Einerseits verlangt das System, nachdrücklich und gerechtfertigt, Beweise.
Andrerseits will es genau diese erbrachten Beweise nicht zulassen, mit fadenscheinigen, an den Haaren herbei gezogenen Begründungen.
Wenn z.B. ein Nachbar den anderen wegen Kindesmisshandlung anzeigt, dann wird der Polizeiappart blitzschnell aktiv, was ja grundsätzlich richtig ist.
Erfolgte eine solche Anzeige jedoch aus reiner Schikane, ohne das die Wirklichkeit dem entspricht, dann hat die beschuldigte Familie möglicherweise noch Monate später daran zu knabbern.
Bei dem BGH - Urteil kehrt sich das ganze um. Da werden die einzig richtigen Beweise erbracht. Der Staat aber wehrt sich mit allen Mitteln, diese anzuerkennen. Es bleibt abzuwarten, wie das ganze jetzt in normale Bahnen gelenkt werden kann. Im Zweifel ist jedoch derjenige der Dumme, welcher die Vaterschaft wieder besseren Wissens anerkannte. Die Beweisführung, wie sie der Staat jetzt setzten will,hat in solchen Abhängigkeiten absolut
nichts zu suchen.
Konfuzius (23.1.)
Wenn Beweise nicht zugelassen werden ist daß ein überdeutliches Zeichen daß es hier um etwas anderes geht. (ist sowieso klar, weiß eh jeder
)
Wir müssen das halt massenhaft ins Licht der Öffentlichkeit stellen
Konfuzius
[quote][quote][quote]Der "gesetzliche Vater" gilt nun mal auch dem BGH als Vater! [/quote][/quote][/quote]
Das meine ich verstanden zu haben. Ist klar, wenn auch bescheuert vom BGH. Es bedeutet daß ein Mann der nicht der Vater ist ( also der gesetzlicher Vater) dem BGH trotzdem als Vater gilt (weil er z.B. zur Zeit der Geburt mit der Mutter zusammen war.) (Stimmt das soweit? Du kannst mich gerne korrigieren wenn ich falsch liege. Deshalb machen wir das ja!)<<<
Ich
Als gesetzlicher Vater gilt erstmal derjenige, welcher per Urkunde die Vaterschaft anerkannt hat. Ob das eben jener ist, der dieses Kind per Kuckuck untergejubelt bekommen hat, oder der tatsächliche Vater, bleibt zunächst aussen vor. Den Gesetzgeber interessiert lediglich die Unterschrift auf der Vaterschaftserklärung. Was danach kommt, ist Sache der Partner selbst. Denn so hat der Staat einen Verantwortlichen, den er rigoros zur Kasse verpflichtet, wenn das ganze schief läuft.
Konfuzius (23.1.)
Was ist das für ein Wisch, genannt mit dem hochtrabenden Wort Urkunde. Es müßte eigentlich als Untertitel Beugeformular heißen. Wenn jemand aufgrund arglistiger Täuschung im guten Glauben eine Unterschrift unter solch einen Knebelvertrag setzt, sollte dies rechtlich ungültig sein. Ich finde, solch ein Vertrag ist ethisch ungültig.
Konfuzius
[quote][quote][quote]Er steht also im Sinne des BGB zu dem Kind in keiner anderen verwandtschaftlichen Beziehung, als die Kindsmutter. [/quote][/quote][/quote]
Das ist dann im Sinne des BGH und seiner falschen Grundannahme, logisch (folgerichtig)
Das bedeutet, wenn ich richtig verstehe, daß WENN man schon den Mann (der nicht der Vater ist) zum gesetzlichen Vater gemacht hat (was ja für den BGH identisch ist mit Vater) dann steht er auch in derselben verwandtschaftlichen Beziehung wie die Kindsmutter.
Er hat deswegen naturrechtlich - aber eben nicht nach geltendem Recht - alle Rechte eines Vaters und muß sie auch haben.
Wieso deswegen naturrechtlich
.alle Rechte eines Vaters
..<<<
Ich
Der feine Unterschied ergibt sich erstmal aus der Vaterschaft an sich. Denn das ist, wie allseits bekannt, nichst anderes als ein Zahlesel ohne weitere Rechte am Kind. Die Mütter sollen die Hoheit erhalten, und mit der Gummikeule "Kindeswohl" alles, aber auch wirklich alles, ohne weiter Zutat der Väter regeln zu können. Beginnend bei der regelmässigen Überprüfung der Zahlfähigkeit der Väter, über die gewollte Unfähigkeit des Kontaktes zwischen Kind und Vater, bis hin zur Willkür. Alles in allem recht fragwürdig. Spätestens PISA hat das Ergebnis der fehlenden Väter gezeigt.
Konfuzius
[quote][quote][quote]Oben wird vom gesetzlichen Vater gesprochen. (Also dem Mann der nicht der Vater ist).[/quote][/quote][/quote]
Unten ist mit er hat deswegen
auch dieser selbe Mann (der nicht der Vater ist) gemeint, welcher naturrechliche Rechte hätte
Und da meine ich daß es umgekehrt heißen müßte. (naturrechtlich hat selbstverständlich nur der echte Vater die Rechte eines echten Vaters, und nicht der gesetzliche Vater. Es ist hier aber nicht die Rede von diesem echten Vater sondern von den gesetzlichen Vater. Das ER HAT DESWEGEN nimmt Bezug auf den gesetzlichen Vater und nicht auf den richtigen Vater. Deshalb müßte es dann logisch (folgerichtig) heißen: Er hat deswegen nach geltendem Recht- (von ihrer falschen Logik her) aber eben nicht naturrechtlich [da er ja nicht der Vater ist sondern nur ein Mann den man eben da rein drücken will] - alle Rechte eines Vaters und muß sie auch haben. (Und zwar nur nach dieser Logik des BGH natürlich)<<<
Ich
Wenn wir uns jetzt das Bild des "Vaters" als solches einmal ansehen, fällt etwas maßgeblich auf (mir jedenfalls). Es hat eine Begriffsfragmentierung statt gefunden. Auf der einen Seite steht DER (biologische) Vater, welcher das Kind mit der Frau gezeugt hat.
Auf der anderen Seite DER (gesetzliche) Vater, welcher nicht unabdingbar auch der biologische sein muss.
Frage: Woher stammen diese Begrifflichkeiten?
Wem dienen sie und was soll das überhaupt?
Jetzt kommt allerdings die Natur wieder maßgeblich ins Spiel. Denn ein Kind ist mit seinem Wesen, seinem sich bildenden Charakter und auch seinem Erscheinen immer abhängig von zwei Menschen: den leiblichen Eltern.
Der Staat versucht dies zu usurpieren, indem er:
a.) Trennung und Scheidung als absolut normale Gegebenheit darlegt und fördert
b.) der Fragmentierung der Elternschaft Vorschub leistet, weil die Väter ausgeblendet werden
c.) den Kindern den wichtigsten Teil, (den Bezugspunkt im anderen Elternteil) ihres Lebens vorenthält und sogar unter Strafe stellt
d.) selbst offen zu Tage getretenes Versagen (PISA, Jugend - gewalt - straffälligkeit usw...) mit dem Reglement "Kindeswohl" entschuldigt.
Alles in allem ist es derzeit die beste Alternative, diese Gegebenheiten auch der nachfolgenden, männlichen Generation transparent zu machen.
Das wiederum bedeutet für diese, das sie von tieferen Beziehungen eigentlich keine Ahnung mehr haben können. Verantwortung zu tragen, auch für den anderen, muss neu erlernt werden. Statt dessen stimmen sie (vor allem die weiblichen Nachkommen) lieber in das abgehalfterte Benachteiligungsgejaule ein, weil sie sich davon Provit erhoffen, den es aber nicht gibt.
Und über allem steht eine Politik, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, die Bevölkerung zu dezimieren. Das klappt eben am besten, indem man Gesetze schafft, welche einem Geschlecht jeglichen Bindungswillen verbietet.
Klappt das nicht so richtig, wird die Messlatte eben noch höher gesetzt, bis sie fast nicht mehr zu erreichen ist.
Der Feminismus ist nur eine ausgeuferte, weibliche Egomanie. Der Gleichheitswahn macht die Menschen irgendwann krank, weil es Gleichheit schon vom körperlichen Verständnis her nicht gibt.
Das mitgelieferte Ausbeutertum unterstreicht nur den Egoismus und macht ihn für eine Seite lebenswert. Die andere bleibt allein gelassen mit dem, was der übrige Rest ihm zum Überleben lässt.
Konfuzius (23.1.)
Ich kann zu alledem was Du sagst nur absolut zustimmen ! Mir fallen Worte ein wie: Der Weise spricht nur vor einer handvoll Leuten, der Wahnsinnige spricht vor Millionen.
Ich habe eine zu lange Zeit den egomanischen FeministInnendreck alleine anschauen müssen da jeder den ich darauf ansprach, abwiegelte und gar nicht wußte was ich meinte, oder meinte, mir sagen zu müssen ich sähe das zu kraß usw. Zum Schluß dachte ich schon: Entweder spinnen die oder ich.
Seit ich im Internet auf Foren wie dieses hier (und einige andere), gestoßen bin (ich habe direkt danach gesucht!), bei denen Leute wie Du und eine beachtliche Anzahl anderer Männer (und auch einige Frauen) einem aus der Seele sprechen, geht es einem doch schon mal deutlich besser. Man sieht immer wieder man steht nicht allein. Es hat sich auch einiges getan in der letzten Zeit.
Ich denke wir stehen aber immer noch ganz am Anfang vom Anfang.
Ich wäre dafür das 200 von uns jeder in je 10 Foren (die sich jeder mit der Zeit suchen kann) regelmäßig Informationen für unsere Sache verbreiten sollte, z.B. im Moment für die Unterschriftensammlung gegen ein Verbot des Vaterschaftstests. Einen fertigen Text dafür gibt es hier: (Ich habe ihn in mehreren Foren plaziert und es funktioniert. Einige haben danach bekanntgegeben daß sie unterschreiben wollten oder unterschrieben hätten)
http://pro-test.net/
und dort: 'Ein kurzer Text, um in anderen Internetforen und bei Mailingfreunden für die Sache Werbung zu machen':
<a href= http://www.majuze.de/petition/foren.pdf>Text als Pdf Datei[/link]
So würden in 2000 Foren sehr viele Leute angesprochen. Bei 500 Lesern pro Forum hätte man regelmäßig 1 Million Leute erreicht die angeregt werden sich damit auseinanderzusetzen.
Ich werde diesen Vorschlag als einen extra Beitrag bringen damit er leichter von mehr Personen gesehen wird.
(
)
Gruß back
MeckMax
Grüße Konfuzius