Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: weitere neue Medienbeiträge zum Thema Vaterschaftstests

Ferdi, Tuesday, 11.01.2005, 20:07 (vor 7694 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: weitere neue Medienbeiträge zum Thema Vaterschaftstests von Arne Hoffmann am 11. Januar 2005 17:06:31:

Hallo Leute!

Ich habe meinen Leserbrief jetzt auch an die Spiegel-Online-Redaktion gesendet. Ich finde übrigens die Bezeichnung "diskreter Vaterschaftstest" wesentlich besser als "geheimer" oder "heimlicher" Vaterschaftstest. Diese Bezeichnung trägt dem Ansinnen testwilliger Väter Rechnung, die Sache ohne unnötige Belastung der Beziehung mit der Partnerin durchzuführen. In den allermeisten Fällen stellt sich ja heraus, dass die Befürchtungen, ein Kuckuckskind in der Familie zu haben, unbegründet sind. In all diesen Fällen ist es besser, dass die Sache diskret bleibt. Hier haben wir dieselbe Problematik wie bei den Eheverträgen: Besteht ein heiratswilliger - und ehrlich verliebter - Mann auf der Abfassung eines Ehevertrages, bekommt er sofort zu hören: "Vertraust Du mir so wenig, dass das nötig ist?". In vergangenen Zeiten mag dieser Einwand noch seine pflaumenweiche Berechtigung gehabt haben, aber heute, wo den Frauen die Scheidung und die dadurch mögliche Abzocke wie Waschmittelwerbung geradezu aufgeschwatzt wird, kann kein vernünftiger Mann, der noch halbwegs seinen Verstand vor den Einflüssen seiner Körperteile zwischen den Beinen abschirmen kann, auf den Ehevertrag verzichten.

Gruss,
Ferdi


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