Re: Feministischer Fundamentalismus in der "Evangelischen Theologie"?
Als Antwort auf: Re: Feministischer Fundamentalismus in der "Evangelischen Theologie"? von Max am 28. Dezember 2004 16:33:05:
Hallo Max!
"Wenn sich Politiker Mythen als Entscheidungsgrundlage hernehmen - sind sie dann bloß doof, sind sie etwa nur nicht informiert (wozu dann diese ganzen HannswurstInnen?) - oder handeln sie schlicht und einfach
verbrecherisch? Wenn Letzteres zuträfe: Warum lassen wir uns das dann gefallen?"
Das sind äußerst berechtigte Fragen.
Ich denke, es ist einfach so, daß den Politikern diese ganze Geschlechterdebatte äußerst willkommen ist, weil sie dazu beiträgt, die Menschen von dem Sumpf aus Korruption und Mißwirtschaft, der hier in den vergangenen Jahrzehnten eingerissen ist und sich jetzt, wo es immer weniger Menschen gibt, denen man noch immer mehr Geld aus den Taschen ziehen kann, immer hemmender bemerkbar macht, abzulenken. Darüber hinaus bietet dieses Thema Politikern bei Wahlen auch noch die Chance, sich "politisch korrekt" und damit für viele Wähler positiv zu profilieren, ohne den Menschen Versprechungen machen zu müssen, die sie dann nach der Wahl ohnehin nicht halten wollen. So zahlt man gern noch die eine oder andere Steuer-Million an Berufsfeministinnen, solange das dazu beiträgt, daß ansonsten alles so weiter läuft wie bisher.
Nach ihnen die Sintflut...
Freundliche Grüße
von Garfield
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- Feministischer Fundamentalismus in der "Evangelischen Theologie"? -
Arne Hoffmann,
28.12.2004, 17:46
- Re: Feministischer Fundamentalismus in der "Evangelischen Theologie"? -
Max,
28.12.2004, 18:33
- Re: Feministischer Fundamentalismus in der "Evangelischen Theologie"? - Garfield, 28.12.2004, 19:23
- Re: Feministischer Fundamentalismus in der "Evangelischen Theologie"? -
Max,
28.12.2004, 18:33