Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Feminismus - Freiheit für Frauen UND Männer

Arne Hoffmann, Saturday, 11.12.2004, 16:56 (vor 7726 Tagen) @ Melanie Sophia

Als Antwort auf: Feminismus - Freiheit für Frauen UND Männer von Melanie Sophia am 11. Dezember 2004 12:35:49:

Schade dass bisher sowenig Frauen hergefunden haben, die meisten Beiträge scheinen hier von Typen der Denkweisen "Feminismus=Männerversklavung" zu sein. Hätte sich einer von euch die Mühe gemacht sich wenigstens oberflächlich mit den neueren Büchern von A. Schwarzer zu befassen, wüsstet ihr, dass eines der Bücher sogar den Untertitel "Gegen die Spaltung der Menschen in Männer und Frauen" hat.

Na danke, ich hab mich eben nicht nur oberflächlich, d. h. bis zum Untertitel, mit den Büchern der alten Alice beschäftigt, sondern sie ganz gelesen. Wenn sie drumherum rosa Wölkchen fliegen lässt, in den Buchkapiteln selbst dann aber die gewohnte Mischung aus Männerhass und falschen Behauptungen herumschwirrt, empfinde ich ihr Schaffen einfach nur als heuchlerisch.

D.h. der Feminismus tritt dafür ein, dass Menschen in erster Linie Menschen mit ähnlichen Pflichten und Rechten sein sollen, bzw. dürfen. Noch heute gelten Ansichten und Verhaltensweisen als "unmännlich" oder "unweiblich", Leute werden als "Mannweib", "keine richtige Frau", "kein echter Mann" abgestempelt. Dieser Zwang macht beide Geschlechter ärmer und unglücklicher.Der Feminismus wie Emma, Schwarzer etc. ihn verstehen versuchts das zu ändern. Für die Männer heisst das, dass sie zuerst gewisse Privilegien verlieren, dann aber persönliche Freiheiten gewinnen.

D´accord. Hier ist ja auch der Punkt, wo z. B. meine Arbeit mit der von liberalen Feministinnen übereinstimmt. Aber dann richte ich mich doch lieber an amerikanischen Feministinnen wie Wendy McElroy aus als ausgerechnet an Alice Schwarzer.

Arne


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