Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Staatlich subventionierte Väterdiskrimierung

Max, Thursday, 25.11.2004, 10:53 (vor 7742 Tagen) @ Frank (der andere)

Als Antwort auf: Staatlich subventionierte Väterdiskrimierung von Frank (der andere) am 23. November 2004 22:22:42:

Die folgende mail ging eben raus:
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Grüss Gott Frau Ammer,

als mein Sohn acht Jahre alt gewesen ist, war sein sehnlichster Wunsch, daß er eines Tages groß und stark genug sein wird, um seiner Mutter die Schläge heimzuzahlen, die er immer dann von ihr bezogen hatte, wenn ich außer Haus gewesen bin. Oft genug hat er während seiner Kindheit miterleben müssen, wie seine Mutter auch nach mir getreten hat, wie sie nach mir geschlagen hat und mir Gegenstände hinterherwarf und es ist wahrlich kein Leichtes gewesen, ihm immer und immer wieder zu erklären, warum in Wahrheit diejenige, die schimpft, schreit und schlägt, die "Schwache" ist. Es ist auch nicht leicht gewesen, ihm klar zu machen, warum ich meine überlegene Körperkraft nicht dazu einsetze, ihn und mich selbst zu "rächen".

"Gute-Nacht-Geschichten" hat er ausschließlich von mir erzählt bekommen, seine Kindersorgen hat er ausschließlich mir anvertraut und ich weiß nicht mehr, wieviele Vermittlungsversuche ich zwischen ihm und seiner Mutter unternommen habe.
Er ist heute siebzehn Jahre alt, er ist jetzt groß und stark und wieder bin ich es, der ihn in immer neuen Gesprächen davon überzeugen muß, seiner Mutter in den zahlreich auftretenden Konfliktsituationen mit ihr nicht einfach "die Fresse zu polieren".

Wenn ihm in seinem jungen Leben einer Halt und Trost gespendet hat, wenn ihm einer geduldig zugehört hat und immer wieder mit ihm "argumentiert" hat, dann bin ich das gewesen, sein Vater - und nicht zuletzt zum Nutzen und Segen seiner völlig inkompetenten Mutter.

Es sind Leute wie mein Sohn und ich, die einen unbändigen Hass in sich aufsteigen spüren, wenn sie mit Plakataktionen wie der ihrigen konfrontiert werden.
Wir fragen uns, ob sie uns verhöhnen und verarschen wollen. Wir fragen uns weiterhin ernsthaft, worin denn der qualitative Unterschied dieser Kampagne (nicht der qualitative Unterschied in den Resultaten der Kampagne!) zu demjenigen einer Nazi-Kampagne gegen "Juden" liegen soll.
Alle Männer, alle Väter, alle gleich - oder wie?

Vielleicht bemühen Sie sich einmal, die reichhaltige Dokumentation weiblicher und mütterlicher Greueltaten an Kindern zu sichten, die sie unter www.maenner.startwebseite.net finden können. Möglicherweise wird Ihnen dann klar, wie völlig unsäglich Ihre Plakatkampagne wirklich ist.

Kopfschüttelnder Gruß

Max Erdinger


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