Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Staatlich subventionierte Väterdiskrimierung

synergie, Wednesday, 24.11.2004, 16:40 (vor 7743 Tagen) @ Frank (der andere)

Als Antwort auf: Staatlich subventionierte Väterdiskrimierung von Frank (der andere) am 23. November 2004 22:22:42:

Hallo!

Insgesamt handelt es sich um 3 Plakate, die von dieser öffentlichen Stiftung zu verantworten sind.

Bild A: "Eins von ihnen mag nachher nicht nach Hause."
Bild B: "Eins von ihnen mag mit Papa nicht alleine sein."
Bild C: "Eins von ihnen fürchtet sich vor der Gute-Nacht-Geschichte".

Im Text unter den Bildern steht jeweils der Text: Jedes 5. Kind ist Opfer von Mißhandlung, Mißbrauch und Vernachlässigung.

Die Plakate sollen Beispiele für die angeprangerten Taten sein. Ich würde Bild A als Beispiel für Vernachlässigung sehen, Bild C für Mißbrauch (Gute-Nacht- Geschichte ... Schlafzimmer). Bleibt Bild B für Mißhandlung durch den Vater.

Gegen Bild A gibt es nichts einzuwenden, gegen Bild B läuft bereits der berechtigte Protest wegen Verunglimpfung aller Väter.

Aber muß man nicht auch gegen Bild C protestieren? Ich tu es hiermit, denn ich glaube, es ist ebenso männerfeindlich wie Bild B. Nur subtiler!

Bild C zeigt 2 Jungen und 1 Mädchen. Einer der Jungs verfolgt das Mädchen, das vor ihm davonläuft. Auf den anderen Bildern sind die Kinder immer dicht beisammen, während sich hier sofort der Fokus auf das flüchtende Mädchen richtet. Ich glaube nicht, daß das Zufall ist. Nimmt man hinzu, daß Mädchen als Mißbrauchsopfer nur von Männern gelten, lautet die Botschaft, daß Väter ihre Töchter sexuell mißbrauchen.

Irgendwie fühle ich mich an M.Walsers Spruch von "Schnitt und Montage nach Göbbels Art" erinnert.

Gruß, s

http://www.pappa.com/vater/papa_unschlagbar/plakate.htm


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