Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Sexelle Belästigung durch Frauen darf es nicht geben

Bruno, Wednesday, 10.11.2004, 15:59 (vor 7757 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Re: Sexelle Belästigung durch Frauen darf es nicht geben von Garp am 09. November 2004 23:02:18:

Hallo Garp,

sexuelle Belästigung wurde m.W. ja als subjektiver Rechtsbegriff eingeführt, was ich für fatal halte, denn man weiß nie, ob man nun Täter ist oder nicht. Das heißt, was sexuelle Belästigung ist, hängt von der betreffenden Person ab. Beispeil:

Du begrüßt deine Kollegin mit einem Kuss auf die Stirn. Der Kollegin gefällt dies – keine sexuelle Belästigung

Du sitzt in einer Besprechung und siehst eine Kollegin Gednaken verloren mal 30 Sekunden lang an. Die Kollegin sieht sich dadurch belästigt und du bist dann automatisch ein sexueller Belästiger.

So hat mir das eine Frauenvertreterin jedenfalls mal erklärt.

Umgekehrt wird dadurch aber auch die Frage beantwortet, was ist mit einer Frau im Minirock. Wenn sich ein Mann dadurch sexuell belästigt fühlt, ist diese Dame natürlich eine sexuelle Belästigerin. Nur nutzt das vor Gericht nix, denn wenn ein Mann sich wegen sexueller Belästigung beschwert, wird das bei der Polizei und vor Gericht nicht ernst genommen (ein Mann will immer)

Die ungleiche Rechtsprechung kennen wir ja aus anderen Bereichen, z.B. Gewaltschutzgesetz. Aber auch bei Kindstötungen. Kindstötung ist eines der schlimmsten Verbrechen, die es m.E. gibt. Und hohe Strafen sind da sehr angebracht. Wenn man aber die lächerlichen „Sträfchen“ gegen Mütter sieht, bleibt einem der Atem weg, z.B. Kind, das geschrieben hat, zu Tode geschüttelt – 2 Jahre auf Bewährung oder Säugling erstochen - nur dreieinhalb Jahre, weil „echte Betroffenheit und Scham“ das Starfmaß mildert und das Urteil, nachdem eine Frau ihre beiden kleinen Kinder erstochen hat und unbehelligt auf freime Fuß sitzt (schwere Persönlichkeitsstörung aber keine psychiatrische Einschließung, da dies nur gegen die eigenen Kinder zu befürchten wäre und da hat sie ja schon alles umgebracht, was es umzubringen gibt. Die Frau lebt unbehelligt auf freiem Fuß.

Moni hat da ja eine Fülle von Skandalurteilen gesammelt - Danke dafür.

Also weibliche Gewalt ist nicht unbekannt, sie wird "nur" ignoriert. Nur eine der vielen Ungerechtigkeiten, mit denen die meisten Männer sich allerdings offenbar abfinden.

Deshalb ist der Vorstoß von Spanien, zukünftig Männer höhere Strafen aufzuerlegen als Frauen, bei uns schon längst Gang und Gäbe. Nur sind die Spanier halt ehrlicher und sagen das offen. In Deutschland heuchelt man Gleichberechtigung.

IMO

Gruß

Bruno

Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.

www.manndat.de


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