PISA - Der Geschlechterkrampf
Andreas (der andere), Saturday, 16.10.2004, 19:39 (vor 7782 Tagen)
Aus der Rubrik "Shows, die niemand braucht", heute, 20:15, ARD "PISA - Der Geschlechterkamp". Für Masochisten - guckst Du hier:
Re: PISA - Der Geschlechterkrampf
Sven74, Saturday, 16.10.2004, 19:59 (vor 7782 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: PISA - Der Geschlechterkrampf von Andreas (der andere) am 16. Oktober 2004 16:39:39:
Aus der Rubrik "Shows, die niemand braucht", heute, 20:15, ARD "PISA - Der Geschlechterkamp". Für Masochisten - guckst Du hier:
Da bin ich mal auf die Manipulationen gespannt, die den Frauen den Sieg bringen.
Wie wäre es mit Duellen wie Hilfsarbeiter gegen Akademikerin?
Sven74
Re: PISA - Der Geschlechterkrampf
Morb, Saturday, 16.10.2004, 21:31 (vor 7782 Tagen) @ Sven74
Als Antwort auf: Re: PISA - Der Geschlechterkrampf von Sven74 am 16. Oktober 2004 16:59:42:
Aus der Rubrik "Shows, die niemand braucht", heute, 20:15, ARD "PISA - Der Geschlechterkamp". Für Masochisten - guckst Du hier:
Da bin ich mal auf die Manipulationen gespannt, die den Frauen den Sieg bringen.
Wie wäre es mit Duellen wie Hilfsarbeiter gegen Akademikerin?
Sven74
Wollte den Tipp auch gerade posten.
Es sollte dabei nicht unerwähnt bleiben, dass den Kandidaten jeweils ein 'Expertenteam' zur Seite steht.
Den Männern steht unter anderem Jörg Kachelmann bei.
Der selbsternannte 'Wetterberichtsentertainer' hat sich zu seiner TV-Anfangszeit, beim zur Steigerung seines Bekanntheitsgrads erforderlichen Talkrunden-Hopping, mehrfach als bekennenden Feministen geoutet.
In Erinnerung geblieben ist mir seine verbale Selbstentklötung während einer Talkrunde, als er sich als Warmduscher, Weichei, Frauenversteher usw. bezeichnete. Wurde damals auch in den meisten Zappings gezeigt.
Dass wir uns keine weiteren Gedanken zum Verlauf der Sendung machen müssen, steht außer Frage.
Das Format der Sendung wurde im Vorfeld ausgiebig getestet und vor mehreren Testpubliken aufgeführt.
Das Casting der Kandidaten wurde daraufhin ausgerichtet, dass während der Live-Sendung keine unangenehmen Überraschungen zu befürchten sind.
Es gibt bei der ARD mit absoluter Sicherheit eine Politkommissarin, die bei der Zusammenstellung der Fragen die Berücksichtigung der 'besonderen Fähigkeiten von Frauen' und der 'Lebensrealität von Frauen im allgemeinen' überwacht hat.
Ich würde es als Feminist jedenfalls genau so machen.
Gruß
Morb
Der Kampf wäre doch gar nicht hoffnungslos
Magnus, Saturday, 16.10.2004, 22:48 (vor 7782 Tagen) @ Sven74
Als Antwort auf: Re: PISA - Der Geschlechterkrampf von Sven74 am 16. Oktober 2004 16:59:42:
Da bin ich mal auf die Manipulationen gespannt, die den Frauen den Sieg bringen.
[quote]Wie wäre es mit Duellen wie Hilfsarbeiter gegen Akademikerin?[/quote]
Beim letzen IQ-Test waren sowohl die Bauern als auch die Türsteher besser als die Karrierefrauen!
Magnus
Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Frank, Saturday, 16.10.2004, 20:19 (vor 7782 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: PISA - Der Geschlechterkrampf von Andreas (der andere) am 16. Oktober 2004 16:39:39:
Vor hundert Jahren war die Antwort klar: „Männer sind intelligenter als Frauen“. Zu dieser Erkenntnis kamen die Forscher, als sie die Gehirne Verstorbener vermaßen und feststellten, dass das Denkorgan des „starken Geschlechts“ bis zu 15 Prozent größer und schwerer ist. Zum Glück haben spätere Forschungen ergeben, dass das Denkvermögen der Männer nicht besser, sondern einfach nur anders ist. Männer etwa, haben ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen, Frauen verfügen über eine höhere Wahrnehmungsgeschwindigkeit.
Am 16. Oktober um 20.15 Uhr machen je 120 repräsentativ ausgesuchte Männer und Frauen im Studio den großen PISA-Test und beantworten Fragen aus den vier Kategorien „Sehen, Hören und Verstehen, Mathematik, Naturwissenschaften“ und „Problemorientiertes Denken“.
...
Moderiert wird die Live-Show in der ARD von Jörg Pilawa. Der freut sich auf das Duell „Frauen gegen Männer“ ganz besonders: „Die Männer können ganz entspannt an den Start gehen. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Riesenüberraschung. Siehe Pisastudie.“
http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=7570
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Sebastian, Saturday, 16.10.2004, 20:59 (vor 7782 Tagen) @ Frank
Als Antwort auf: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Frank am 16. Oktober 2004 17:19:37:
Vor hundert Jahren war die Antwort klar: Männer sind intelligenter als Frauen. Zu dieser Erkenntnis kamen die Forscher, als sie die Gehirne Verstorbener vermaßen und feststellten, dass das Denkorgan des starken Geschlechts bis zu 15 Prozent größer und schwerer ist. Zum Glück haben spätere Forschungen ergeben, dass das Denkvermögen der Männer nicht besser, sondern einfach nur anders ist. Männer etwa, haben ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen, Frauen verfügen über eine höhere Wahrnehmungsgeschwindigkeit.
Am 16. Oktober um 20.15 Uhr machen je 120 repräsentativ ausgesuchte Männer und Frauen im Studio den großen PISA-Test und beantworten Fragen aus den vier Kategorien Sehen, Hören und Verstehen, Mathematik, Naturwissenschaften und Problemorientiertes Denken.
...
Moderiert wird die Live-Show in der ARD von Jörg Pilawa. Der freut sich auf das Duell Frauen gegen Männer ganz besonders: Die Männer können ganz entspannt an den Start gehen. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Riesenüberraschung. Siehe Pisastudie.
http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=7570
also hier kann man irgendwelche resultate vom online test und von den letzten "tollen" sendungen ansehen. und das sieht für mich eigentlich nicht so aus als hätten die männer da verloren.
http://www.wdr.de/tv/pisa/result.phtml
aber was viel wichtiger ist, was zum teufel habe ich als person davon das irgendeine gruppe irgendetwas besser kann als irgendeine andere? ich werde dadurch weder schlauer, noch hübscher, es amüsiert mich noch nichtmal.
völlig albern.
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Arne Hoffmann, Saturday, 16.10.2004, 22:19 (vor 7782 Tagen) @ Sebastian
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Sebastian am 16. Oktober 2004 17:59:42:
also hier kann man irgendwelche resultate vom online test und von den letzten "tollen" sendungen ansehen. und das sieht für mich eigentlich nicht so aus als hätten die männer da verloren.
http://www.wdr.de/tv/pisa/result.phtml
Nö. Ich schaue diese Shows ganz gerne, IQ-Tests mit Günter Jauch usw., und wenn immer zwischen Geschlechtern unterschieden wurde, lagen die Männer vorne. Allgemein geht man wohl davon aus, dass der männliche Durchschnitts-IQ zwei Punkte über dem weiblichen liegt, aber solche Aussagen sind ein bisschen für´n Hund, weil es ja unterschiedliche Messverfahren gibt und Frauen immer argumentieren könnten, dass bestimmte Fragen zu sehr auf Männer zugeschnitten seien etc. In jedem Fall ist die Differenz viel zu gering, um für den Einzelfall irgendwelche Rückschlüse zu erlauben.
Arne
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Manfred, Saturday, 16.10.2004, 23:49 (vor 7782 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Arne Hoffmann am 16. Oktober 2004 19:19:06:
also hier kann man irgendwelche resultate vom online test und von den letzten "tollen" sendungen ansehen. und das sieht für mich eigentlich nicht so aus als hätten die männer da verloren.
http://www.wdr.de/tv/pisa/result.phtml
Nö. Ich schaue diese Shows ganz gerne, IQ-Tests mit Günter Jauch usw., und wenn immer zwischen Geschlechtern unterschieden wurde, lagen die Männer vorne. Allgemein geht man wohl davon aus, dass der männliche Durchschnitts-IQ zwei Punkte über dem weiblichen liegt, aber solche Aussagen sind ein bisschen für´n Hund, weil es ja unterschiedliche Messverfahren gibt und Frauen immer argumentieren könnten, dass bestimmte Fragen zu sehr auf Männer zugeschnitten seien etc. In jedem Fall ist die Differenz viel zu gering, um für den Einzelfall irgendwelche Rückschlüse zu erlauben.
Arne
Den subjektiven Eindruck, daß Männer in solchen Shows stets vorne waren, kann ich nur bestätigen. Egal ob mit Kindern oder männliche gegen weibliche Lehrer, die Männer haben gewonnen.
Insofern wäre es tatsächlich statistisch nötig, daß die Damen mal den Anschlußtreffer landen, wenn sie sich noch ernst nehmen wollen.
Das tatsächliche Ergebnis
Arne Hoffmann, Sunday, 17.10.2004, 02:14 (vor 7782 Tagen) @ Manfred
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Manfred am 16. Oktober 2004 20:49:08:
War doch eine unterhaltsame Sendung. 
Natürlich wurde sie von Anfang an mit sämtlicher bekannter Rhetorik des Frauen-sind-besser-Denkens unterfüttert. "Frauen sind besser multitaskingfähig" erfuhr man, und dass die menschliche Intelligenz auf dem "weiblichen" x-Chromosom festgestellt worden sei, womit ja auch die "Emma" unlängst prahlte. "Männer machen eher auf dicke Hose, Frauen stellen ihr Licht unter den Scheffel" usw. Ungeschickt nur, dass nach jeder Aufgabe bekannt gegeben wurde, welches Geschlecht mit den Antworten auf die Denkaufgaben überwiegend vorne lag "Die Männer haben der Wissenschaft ein Schnippchen geschlagen" wunderte sich Inka Schneider, so als ob die feministische Propaganda wirklich Wissenschaft sei. Auch schön: Männer lösten in der Sendung die Aufgaben alleine, Frauen ließen sich vorsagen. Das wurde dann bewertet als: "Frauen nutzen ihre soziale Intelligenz eher."
Endergebnis: Männer schlugen die Frauen mit 54,5 zu 37,9 Prozent. Bei den Ehepaaren im Studio zogen die Männer den Frauen weit voraus. Sowohl im Studiopublikum als auch unter den Prominenten hatte der beste Mann mehr Antworten richtig als die beste Frau. Also alles, wie man es hätte erwarten können. 
Frage: Wie geht man mit diesem Gefälle um? Mehr Frauenförderung? Weiter Frauenquoten, so dass auch die dümmeren gleiche Chancen haben? Oder einfach mehr von dem bisherigen Gequatsche, so dass wenigstens der Eindruck entsteht, in Wahrheit seien Frauen mental fitter?
Arne
Re: Das tatsächliche Ergebnis
Manfred, Sunday, 17.10.2004, 02:25 (vor 7782 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Das tatsächliche Ergebnis von Arne Hoffmann am 16. Oktober 2004 23:14:32:
...Frage: Wie geht man mit diesem Gefälle um?...
Einen Werbezeppelin -Aufschrift "We rise again"- anmieten, den wir die nächsten 5 Jahre über der Republik Kreisen lassen?
Oder "solange Statistik Geschlechtsneutral ist, verliert Ihr!"
Jedenfalls -pfeif auf allen Charakter- wir sollten das Ausschlachten bis zum Erbrechen, ehe ein Gesetz dagegen erlassen wird! 
Gruß,
Manfred
Re: Das tatsächliche Ergebnis
susu, Sunday, 17.10.2004, 02:55 (vor 7782 Tagen) @ Manfred
Als Antwort auf: Re: Das tatsächliche Ergebnis von Manfred am 16. Oktober 2004 23:25:22:
Huhu
Oder "solange Statistik Geschlechtsneutral ist, verliert Ihr!"
Bei der Informationspolitik des Ersten können wir auf brauchbare Daten lange warten... Und nach der Unterhosenfrage habe ich große Zweifel ob da kompetent ausgewertet wurde. Immerhin wurde da Stochastik mit Statistik verwechselt, genauer gesagt: es wurde angenommen, daß es unendlich viele Männer gibt. Um mal ganz prinzipiell zu zeigen, daß die Antwort falsch war, nehmen wir mal an, wir hätte nur 10 Männer zur Auswahl. Nach Fragestellung haben davon 6 ihre Unterhose gewechselt.
Wir picken uns einen heraus: 40% Chance einen mit älterer UH zu erwischen. Für den zweiten liegt die Chance dann aber nicht bei 40% sondern bei 30%, die Gesammtwahrscheinlichkeit also bei 12%. Solange es eine endliche Zahl Männer gibt, ist die Wahrscheinlickeit immer <16%. Und Leuten, die statistische Aufgaben stellen, und eine falsche Antwort erwarten, die dann als richtig gilt, traue ich nicht zu sinnvolle Analysen aus ihren Daten zu erstellen. Noch so ein Hinweis: Wir bekommen hier nur "Mittelwerte" (welche? Es gibt ja eine ganze Reihe) und nichts weiter. Letztenendes haben wir kein Ergebnis.
susu
Re: Das tatsächliche Ergebnis
Sebastian, Sunday, 17.10.2004, 03:06 (vor 7782 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Das tatsächliche Ergebnis von susu am 16. Oktober 2004 23:55:50:
Huhu
Oder "solange Statistik Geschlechtsneutral ist, verliert Ihr!"
Bei der Informationspolitik des Ersten können wir auf brauchbare Daten lange warten... Und nach der Unterhosenfrage habe ich große Zweifel ob da kompetent ausgewertet wurde. Immerhin wurde da Stochastik mit Statistik verwechselt, genauer gesagt: es wurde angenommen, daß es unendlich viele Männer gibt. Um mal ganz prinzipiell zu zeigen, daß die Antwort falsch war, nehmen wir mal an, wir hätte nur 10 Männer zur Auswahl. Nach Fragestellung haben davon 6 ihre Unterhose gewechselt.
Wir picken uns einen heraus: 40% Chance einen mit älterer UH zu erwischen. Für den zweiten liegt die Chance dann aber nicht bei 40% sondern bei 30%
mhm ok es ist spät und ich bin müde. aber sind es nicht 33 %?
ich meine am anfang gilt:
10 männer 4 mit alter uh = 40 %
nachdem du einen rausgefischt hast gilt doch:
9 männer davon 3 mit alter uh also = 33,333~ %
eine gute nacht
Re: Das tatsächliche Ergebnis
susu, Sunday, 17.10.2004, 03:15 (vor 7782 Tagen) @ Sebastian
Als Antwort auf: Re: Das tatsächliche Ergebnis von Sebastian am 17. Oktober 2004 00:06:53:
Huhu
mhm ok es ist spät und ich bin müde. aber sind es nicht 33 %?
ich meine am anfang gilt:
10 männer 4 mit alter uh = 40 %
nachdem du einen rausgefischt hast gilt doch:
9 männer davon 3 mit alter uh also = 33,333~ %
Du hast absolut recht. Ich plädiere ebenfalls auf Müdigkeit. Zumindest nur der halbe Fehler...
susu
Re: Das tatsächliche Ergebnis
Jolanda, Sunday, 17.10.2004, 04:59 (vor 7782 Tagen) @ Manfred
Als Antwort auf: Re: Das tatsächliche Ergebnis von Manfred am 16. Oktober 2004 23:25:22:
Hallo Manfred
Schön, dich wieder mal zu lesen.
Na dann koste aus...schmunzelt...unter uns...ich an deiner Stelle würde das auf jeden Fall tun
)
Ein schönes Wochenende.
Herzlicher Gruss
Jolanda
Re: Das tatsächliche Ergebnis
Andreas, Sunday, 17.10.2004, 02:34 (vor 7782 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Das tatsächliche Ergebnis von Arne Hoffmann am 16. Oktober 2004 23:14:32:
Hallo Arne,
danke für die Zusammenfassung. Leider konnte ich die Sendung nicht sehen. Das Ergebnis wundert mich allerdings nicht. Ich kann mich noch schwach an die letzte Sendung mit Jörg Pilawa erinnern (im März?), da haben die Männer ebenfalls gewonnen. Ich gucke mir das mittlerweile schon mit großem Vergnügen an, wie die Akteure im Vorfeld stets versuchen, Frauen mit pseudowissenschaftlichen Argumenten als überlegene Geschöpfe darzustellen, um dann im Ergebnis volle Kanne widerlegt zu werden. Ob Günter Jauch oder Jörg Pilawa - es ist immer dasselbe.
Frage: Wie geht man mit diesem Gefälle um?
Wahrscheinlich wird das Ergebnis unter den Teppich gekehrt! 
Gruß
Andreas
Re: Das tatsächliche Ergebnis
Manfred, Sunday, 17.10.2004, 02:56 (vor 7782 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Das tatsächliche Ergebnis von Andreas am 16. Oktober 2004 23:34:23:
...wie die Akteure im Vorfeld stets versuchen, Frauen mit pseudowissenschaftlichen Argumenten als überlegene Geschöpfe darzustellen, um dann im Ergebnis volle Kanne widerlegt zu werden...
Interessant ist aber doch, daß ihnen dieses Verhalten niemals zum Strick wird. Männer könnten 100-mal hintereinander gewinnen, der offizielle Tenor wäre unverändert amüsiertes Kopfschütteln mit "sowas, Zufälle gibts..." Gehabe.
Pilawa zum Schluß (sinngemäß): "das verlangt natürlich eine Revanche"...
Im Ernst, schon wieder? Und, wie oft denn noch? Er würde keine verlangen, wenn ihm bewußt wäre, daß er -sollten Frauen langfristig öfters verlieren- deren Unterlegenheit mehr und mehr manifestiert (mit wachsender wissenschaftlicher Relevanz).
Und er hätte auch noch daran mitgewirkt... 
Gruß,
Manfred
Warten auf die 'Armee Wenck'
Nick, Sunday, 17.10.2004, 03:27 (vor 7782 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Das tatsächliche Ergebnis von Arne Hoffmann am 16. Oktober 2004 23:14:32:
Hi Arne!
"Frage: Wie geht man mit diesem Gefälle um? Mehr Frauenförderung? Weiter Frauenquoten, so dass auch die dümmeren gleiche Chancen haben? Oder einfach mehr von dem bisherigen Gequatsche, so dass wenigstens der Eindruck entsteht, in Wahrheit seien Frauen mental fitter?"
Wie mit dem Gefälle umgehen? Vielleicht sollten wir den armen Mädels allmählich mal reinen Wein einschenken - nur so, mein ich, aus reinem Mitgefühl und ganz ohne Scheiß jetzt - und sie endlich mal aufklären, was da in Wahrheit dauernd mit ihnen angestellt wird?
Vorgestern hatte ich hier (index.php?id=35113) geschrieben: "Das angebliche 'Feminat' ist im Grunde nur eine Schimäre. Deshalb ist die 'Krücke seiner taktischen Not' allenfalls für die darin engagierten Frauen eine Not. Ist das wirklich wichtig? Sobald das restlos aufgedeckt oder aus anderen Gründen obsolet geworden wäre, wäre auch der ganze Fall erledigt, samt der 'Macht', die 'die Frauen' angeblich haben. In Wahrheit werden sie doch nur obszön als infantile Idiotinnen vorgeführt - und machen oft genug deppert mit und schnallen es nicht. Zur Zeit kann man mit dieser schrägen Schimäre die Gesellschaft aber besonders gut spalten und ordentlich meschugge machen. Nur wegen dieser spezifischen 'Eignung' gibt es den Feminismus überhaupt: er fördert zur Zeit eben ganz besonders gut 'die Geschäfte'."
Ich habe die Pilawa-Sendung nicht gesehen, sondern auf VOX "Die letzten Stunden im Führerbunker" angeschaut (Spiegel-TV).
Scheint aber möglicherweise um ein strukturell ähnliches Problem gegangen zu sein. Könnte das sein?
Fragt sich
*kopfkratz*
der Nick
Re: Das tatsächliche Ergebnis
michail, Sunday, 17.10.2004, 09:41 (vor 7782 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Das tatsächliche Ergebnis von Arne Hoffmann am 16. Oktober 2004 23:14:32:
Wie geht man mit diesem Gefälle um?
Kommt darauf an, was man will. Wenn man fallen will, gibt man sich der unteren Ebene des Gefälles hin, wenn man sich aufrichten will, der oberen ein Gesellschaftliches Problem gegenwärtig, da sich das 'System' langsam labil zeigt.
Lao-Tse hätte gesagt (frei): "Der Aufstrebende richtet sich nach dem oberen Ende, und der Niederstrebende richtet sich nach dem unteren Ende". Einfach!
Was mich die ganze Zeit schon interessiert
Leser, Sunday, 17.10.2004, 18:21 (vor 7781 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Das tatsächliche Ergebnis von Arne Hoffmann am 16. Oktober 2004 23:14:32:
ist, wieso das X-Chromosom stets als das weibliche definiert wird? Immerhin haben Männer doch auch eins,
Re: Was mich die ganze Zeit schon interessiert
Arne Hoffmann, Monday, 18.10.2004, 02:02 (vor 7781 Tagen) @ Leser
Als Antwort auf: Was mich die ganze Zeit schon interessiert von Leser am 17. Oktober 2004 15:21:34:
ist, wieso das X-Chromosom stets als das weibliche definiert wird? Immerhin haben Männer doch auch eins,
Stimmt. Deshalb ist die Argumentation ja auch idiotisch. Man nennt es nur weiblich, weil es bei den Frauen doppelt vorkommt. Wenn das x-Chromosom also tatsächlich der Träger der Intelligenz WÄRE ... was soll´s? Interessant wird´s nur, wenn man das rein männliche y-Chromosom als Träger irgendeiner Eigenschaft identifizieren würde. 
Arne
Re: Was mich die ganze Zeit schon interessiert
Paul, Monday, 18.10.2004, 02:23 (vor 7781 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Was mich die ganze Zeit schon interessiert von Arne Hoffmann am 17. Oktober 2004 23:02:50:
ist, wieso das X-Chromosom stets als das weibliche definiert wird? Immerhin haben Männer doch auch eins,
Stimmt. Deshalb ist die Argumentation ja auch idiotisch. Man nennt es nur weiblich, weil es bei den Frauen doppelt vorkommt. Wenn das x-Chromosom also tatsächlich der Träger der Intelligenz WÄRE ... was soll´s? Interessant wird´s nur, wenn man das rein männliche y-Chromosom als Träger irgendeiner Eigenschaft identifizieren würde.
Arne
Hehe... ich vermute mal: Das Y-Chromosom ist verantwortlich für
- Fähigkeit zum Rückwärtseinparken
- Rationales Entscheiden, wann der Kauf neuer Schuhe notwendig ist
- Reifenwechseln, Öl-, Wasserstand und Luftdruck prüfen

Gruss,
Paul
Re: Was mich die ganze Zeit schon interessiert
Nikos, Monday, 18.10.2004, 19:11 (vor 7780 Tagen) @ Paul
Als Antwort auf: Re: Was mich die ganze Zeit schon interessiert von Paul am 17. Oktober 2004 23:23:00:
Hehe... ich vermute mal: Das Y-Chromosom ist verantwortlich für
- Fähigkeit zum Rückwärtseinparken
- Rationales Entscheiden, wann der Kauf neuer Schuhe notwendig ist
- Reifenwechseln, Öl-, Wasserstand und Luftdruck prüfen<
Stimmt, verwöhnte Prinzessinnen machen so etwas nicht (selbst). Dafür gibts den Freund (von Barbie).
Nikos
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Paul, Sunday, 17.10.2004, 19:22 (vor 7781 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Arne Hoffmann am 16. Oktober 2004 19:19:06:
also hier kann man irgendwelche resultate vom online test und von den letzten "tollen" sendungen ansehen. und das sieht für mich eigentlich nicht so aus als hätten die männer da verloren.
http://www.wdr.de/tv/pisa/result.phtml
Nö. Ich schaue diese Shows ganz gerne, IQ-Tests mit Günter Jauch usw., und wenn immer zwischen Geschlechtern unterschieden wurde, lagen die Männer vorne. Allgemein geht man wohl davon aus, dass der männliche Durchschnitts-IQ zwei Punkte über dem weiblichen liegt, aber solche Aussagen sind ein bisschen für´n Hund, weil es ja unterschiedliche Messverfahren gibt und Frauen immer argumentieren könnten, dass bestimmte Fragen zu sehr auf Männer zugeschnitten seien etc. In jedem Fall ist die Differenz viel zu gering, um für den Einzelfall irgendwelche Rückschlüse zu erlauben.
Arne
Die IQs der Geschlechter liegen eng beieinander, keine Frage. Und es mag sogar sein, daß Frauen ein paar Pünktchen - im Schnitt - intelligenter sind, sofern man IQ-Tests als Maß für Intelligenz anerkennt.
Was allerdings viel relevanter ist, ist die Standardabweichung der Intelligenz des jeweiligen Geschlechtes. Und die ist bei Männern wesentlich größer als bei Frauen. Deshalb gibt es einfach viel mehr männliche Genies (aber auch grenzdebile Existenzen) als eben Frauen mit einer entsprechend hohen oder niedrigen Intelligenz. Was aber dann auch erklärt, warum alle bekannten, einflussreichen Künstler, Wissenschaftler usw. Männer sind und waren (und sein werden): Derart extreme Begabungen kommen bei Frauen eben sehr viel seltener vor. Das hat gar nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern nur mit Logik.
Gruss,
Paul
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Leser, Sunday, 17.10.2004, 19:39 (vor 7781 Tagen) @ Paul
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Paul am 17. Oktober 2004 16:22:45:
Die IQs der Geschlechter liegen eng beieinander, keine Frage. Und es mag sogar sein, daß Frauen ein paar Pünktchen - im Schnitt - intelligenter sind, sofern man IQ-Tests als Maß für Intelligenz anerkennt.
War dies nicht umgekehrt? Meinte ich zumindest gelesen zu haben.
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Andreas, Sunday, 17.10.2004, 20:19 (vor 7781 Tagen) @ Leser
- kein Text -
Ja (n/t)
Arne Hoffmann, Monday, 18.10.2004, 02:05 (vor 7781 Tagen) @ Leser
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Leser am 17. Oktober 2004 16:39:06:
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
susu, Sunday, 17.10.2004, 20:24 (vor 7781 Tagen) @ Paul
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Paul am 17. Oktober 2004 16:22:45:
Hallo
Die IQs der Geschlechter liegen eng beieinander, keine Frage. Und es mag sogar sein, daß Frauen ein paar Pünktchen - im Schnitt - intelligenter sind, sofern man IQ-Tests als Maß für Intelligenz anerkennt.
Was allerdings viel relevanter ist, ist die Standardabweichung der Intelligenz des jeweiligen Geschlechtes. Und die ist bei Männern wesentlich größer als bei Frauen. Deshalb gibt es einfach viel mehr männliche Genies (aber auch grenzdebile Existenzen) als eben Frauen mit einer entsprechend hohen oder niedrigen Intelligenz. Was aber dann auch erklärt, warum alle bekannten, einflussreichen Künstler, Wissenschaftler usw. Männer sind und waren (und sein werden): Derart extreme Begabungen kommen bei Frauen eben sehr viel seltener vor. Das hat gar nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern nur mit Logik.
Nun ja, mit Logik hat das schon zu tun, insbesondere mit dem logischen Begriff des Fehlschlusses. Das Problem ist das folgende:
a) Es gibt keinen Test, der Intelligenz messen könnte, es sei denn Intelligenz wird operational über diesen Test definiert.
b) Es ist bekannt, daß Aberrationen des X-Chomosoms zu neuronalen Schäden führen können, die Wahrscheinlichkeit einer solchen Störung ist höher, wenn das X-Chromosom nur haploid vorliegt. Daraus ist nicht abzuleiten, daß dann auch Hochbegabungen wahrscheinlicher sind. Um hier eine Analogie zu geben:
Um einen PC zu betreiben benötige ich eine Steckdose. Wenn ich mehrere Steckdosen habe, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, daß alle kaputt sind. Für die leistung des PCs ist es aber unerheblich wie viele Steckdosen es gibt.
c) Mit positiver fitness besetzte (sofern es sie gibt) rezessive Aberrationen des X-Chromosoms würden zwar zunächst nur einen Zuwachs der Nachkommenschaft der männlichen Träger bedeuten, nach recht kurzer Zeit (je höher der Zuwachs an fitness, desto schneller) aber schon recht weit verbreitet sein, so daß das Merkmal auch bei Frauen zu finden wäre. Insbesondere würden signifikante Aberrationen sich so schnell verbreiten, daß sie vermutlich zu keinem Zeitpunkt als Geschlechterdifferenz sichtbar würden.
Das wiederum hat nichts mit political correctness zu tun, sondern mit Populationsgenetik.
susu
nachtrag
susu, Sunday, 17.10.2004, 20:34 (vor 7781 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von susu am 17. Oktober 2004 17:24:18:
Und außerdem wird bei einem XX-Chromosomensatz eines der beiden X-Chromosome abgeschaltet. Es ist nicht ganz klar, nach welchen Kriterien das abläuft (in diversen Spezies scheint es rein zufällig abzulaufen). Auf diese Abschaltfunktion wirkt aber ebenfealls ein Selektionsdruck, d.h. positive Aberrationen würden vermutlich bevorzugt, die verbreiteten Allele würden dann inaktiviert. Dieser Effekt verstärkt die Konvergenz bei mit positiver fitness besetzten Aberrationen weiter.
susu
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Paul, Sunday, 17.10.2004, 21:13 (vor 7781 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von susu am 17. Oktober 2004 17:24:18:
Hallo
Die IQs der Geschlechter liegen eng beieinander, keine Frage. Und es mag sogar sein, daß Frauen ein paar Pünktchen - im Schnitt - intelligenter sind, sofern man IQ-Tests als Maß für Intelligenz anerkennt.
Was allerdings viel relevanter ist, ist die Standardabweichung der Intelligenz des jeweiligen Geschlechtes. Und die ist bei Männern wesentlich größer als bei Frauen. Deshalb gibt es einfach viel mehr männliche Genies (aber auch grenzdebile Existenzen) als eben Frauen mit einer entsprechend hohen oder niedrigen Intelligenz. Was aber dann auch erklärt, warum alle bekannten, einflussreichen Künstler, Wissenschaftler usw. Männer sind und waren (und sein werden): Derart extreme Begabungen kommen bei Frauen eben sehr viel seltener vor. Das hat gar nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern nur mit Logik.
Nun ja, mit Logik hat das schon zu tun, insbesondere mit dem logischen Begriff des Fehlschlusses. Das Problem ist das folgende:
a) Es gibt keinen Test, der Intelligenz messen könnte, es sei denn Intelligenz wird operational über diesen Test definiert.
b) Es ist bekannt, daß Aberrationen des X-Chomosoms zu neuronalen Schäden führen können, die Wahrscheinlichkeit einer solchen Störung ist höher, wenn das X-Chromosom nur haploid vorliegt. Daraus ist nicht abzuleiten, daß dann auch Hochbegabungen wahrscheinlicher sind. Um hier eine Analogie zu geben:
Um einen PC zu betreiben benötige ich eine Steckdose. Wenn ich mehrere Steckdosen habe, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, daß alle kaputt sind. Für die leistung des PCs ist es aber unerheblich wie viele Steckdosen es gibt.
c) Mit positiver fitness besetzte (sofern es sie gibt) rezessive Aberrationen des X-Chromosoms würden zwar zunächst nur einen Zuwachs der Nachkommenschaft der männlichen Träger bedeuten, nach recht kurzer Zeit (je höher der Zuwachs an fitness, desto schneller) aber schon recht weit verbreitet sein, so daß das Merkmal auch bei Frauen zu finden wäre. Insbesondere würden signifikante Aberrationen sich so schnell verbreiten, daß sie vermutlich zu keinem Zeitpunkt als Geschlechterdifferenz sichtbar würden.
Das wiederum hat nichts mit political correctness zu tun, sondern mit Populationsgenetik.
susu
Vorsicht susu, daß Dein - zugegebenermassen - beeindruckendes Fachwissen nicht mit Dir durchgeht. Ich habe nicht aufgrund genetischer Überlegungen argumentiert, bzw. bin nicht aufgrund dessen zu diesem Schluss gekommen, daß die Standardabweichungen der Begabungen (von denen die am häufigsten gemessene eben die mathematisch-logische Intelligenz ist) bei Männern höher ist. Das ist nicht auch nicht notwendig, denn das lässt sich empirisch sehr leicht nachweisen. Und wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht man das ebenfalls. Ich habe an keiner Stelle irgendwelche Mutmaßungen angestellt, was der genaue Grund dafür ist, nur die Tatsache als solche benannt. Das Problem der Definition von Intelligenz ist zwar vorhanden, allerdings verliert es an Relevanz, wenn man sich vergegenwärtigt, daß auch die Begabungen, die normalerweise nicht in solchen Tests geprüft werden, vor allem bei Männern in ihren extremen Ausprägungen vorkommen. Um das zu verstehen, genügt, wie gesagt, einfach ein Blick in die Realität: Wo sind all diese hochbegabten weiblichen Künstlerinnen? Zugegeben, es gibt einige. Aber viel weniger, als zu erwarten wäre, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, daß vor allem der Kulturbetrieb sich gerne als links-progessiv sieht und es deswegen schon reichlich seltsam wäre, würde ausgerechnet dort eine patriarchale Verschwörung hinter der Unterpräsenz von weiblichen Künstlern in Museen und Galerien stehen. 
Gruss,
Paul
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
susu, Sunday, 17.10.2004, 21:52 (vor 7781 Tagen) @ Paul
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Paul am 17. Oktober 2004 18:13:06:
Hallo
Vorsicht susu, daß Dein - zugegebenermassen - beeindruckendes Fachwissen nicht mit Dir durchgeht. Ich habe nicht aufgrund genetischer Überlegungen argumentiert, bzw. bin nicht aufgrund dessen zu diesem Schluss gekommen, daß die Standardabweichungen der Begabungen (von denen die am häufigsten gemessene eben die mathematisch-logische Intelligenz ist) bei Männern höher ist. Das ist nicht auch nicht notwendig, denn das lässt sich empirisch sehr leicht nachweisen.
Wobei mir da wieder Daten fehlen. Es gibt da einige mir bekannte Studien, die aber in ihrer Basis problematisch konzipiert sind. Gerade was z.B. Hochbegabungen angeht ist zum einen nicht sicher, welchen Einfluß soziale Faktoren auf die Art haben, wie diese sich äußern, zum anderen wird gerade in diesem Bereich die Datenerhebung sehr schwierig, weil geringe Probandenzahlen schon aus der Prämisse folgen und sich da zwangsläufig höhere erwartete Schwankungen ergeben.
Und wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht man das ebenfalls. Ich habe an keiner Stelle irgendwelche Mutmaßungen angestellt, was der genaue Grund dafür ist, nur die Tatsache als solche benannt.
Hier liegt aber ein Problem: Es gibt hier die Möglichkeiten einer vor allem biologischen Determination - dann muß sich die Erklärung an der Biologie messen, oder es bleibt ein Rekurs auf soziale Gegebenheiten. Diese Alternativerklärung hieße: Jungen werden stärker gefördert, wenn sie Talent zeigen, aber auch schneller fallen gelassen und eben überhaupt nicht mehr gefördert, wenn sie keines zeigen. BZW, weil es für neurologische Schäden eben schon ein greifbares biologisches Modell gibt: Jungen werden stärker gefördert. Das wiederum steht im Gegensatz zu den aktuellen Studien, was Schulprobleme angeht.
Das Problem der Definition von Intelligenz ist zwar vorhanden, allerdings verliert es an Relevanz, wenn man sich vergegenwärtigt, daß auch die Begabungen, die normalerweise nicht in solchen Tests geprüft werden, vor allem bei Männern in ihren extremen Ausprägungen vorkommen. Um das zu verstehen, genügt, wie gesagt, einfach ein Blick in die Realität: Wo sind all diese hochbegabten weiblichen Künstlerinnen? Zugegeben, es gibt einige. Aber viel weniger, als zu erwarten wäre, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, daß vor allem der Kulturbetrieb sich gerne als links-progessiv sieht und es deswegen schon reichlich seltsam wäre, würde ausgerechnet dort eine patriarchale Verschwörung hinter der Unterpräsenz von weiblichen Künstlern in Museen und Galerien stehen. 
Vorsicht Falle: Wenn wir Museen mitzählen, oder den literarischen Kanon, oder..., dann betrachten wir ein langes historisches Intervall und setzen es mit der Gegenwart gleich. Dazu kommt das retardierende Moment, daß sich aus den Ausbildungs- und Kanonisierungszeiten ergibt, jetzt werden die Leute kanonisiert, die ihre wichtigsten Werkte Mitte des 20. Jh. erzeugten. Wenn wir über Kunst- und Wissensproduktion zur Jetztzeit sprechen wollen, dann müssen wir noch eine ganze Zeit warten, bevor sie sich in diesen Institutionen niederschlägt.
Die Geschichte war geprägt von einer geringen Permeabilität der geistigen Elite für Frauen. Das erklärt für weite Strecken fehlende Leistungen. Die Permeabilität muß also durch den Zuwachs von Leistungen beobachtet werden. Und durch die Zeitdifferenz zwischen Zugangsmöglichkeit und Leistung (oder deren Rezeption) ist der aktuelle Zuwachs noch nicht einmal Maß für aktuelle Partizipation. (BTW: Diese Differenzierung ist auch zentral für das Verständniss von zusätzlichen Frauenförderprogrammen in Studiengängen, bei denen der Frauenanteil ohnehin schon weit über 50% beträgt. Auch dort wird aktuelle Permeabilität mit aktueller Leistung verwechselt, ohne Berücksichtigung der Tatsache, daß i.d.R. eine Zeitdifferenz zwischen Immatrikulation und Habilitation vergeht...) Deine Argumentation ist letzlich deckungsgleich mit jener.
susu
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Paul, Monday, 18.10.2004, 02:17 (vor 7781 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von susu am 17. Oktober 2004 18:52:46:
Vorsicht Falle: Wenn wir Museen mitzählen, oder den literarischen Kanon, oder..., dann betrachten wir ein langes historisches Intervall und setzen es mit der Gegenwart gleich. Dazu kommt das retardierende Moment, daß sich aus den Ausbildungs- und Kanonisierungszeiten ergibt, jetzt werden die Leute kanonisiert, die ihre wichtigsten Werkte Mitte des 20. Jh. erzeugten. Wenn wir über Kunst- und Wissensproduktion zur Jetztzeit sprechen wollen, dann müssen wir noch eine ganze Zeit warten, bevor sie sich in diesen Institutionen niederschlägt.
Die Geschichte war geprägt von einer geringen Permeabilität der geistigen Elite für Frauen. Das erklärt für weite Strecken fehlende Leistungen. Die Permeabilität muß also durch den Zuwachs von Leistungen beobachtet werden. Und durch die Zeitdifferenz zwischen Zugangsmöglichkeit und Leistung (oder deren Rezeption) ist der aktuelle Zuwachs noch nicht einmal Maß für aktuelle Partizipation. (BTW: Diese Differenzierung ist auch zentral für das Verständniss von zusätzlichen Frauenförderprogrammen in Studiengängen, bei denen der Frauenanteil ohnehin schon weit über 50% beträgt. Auch dort wird aktuelle Permeabilität mit aktueller Leistung verwechselt, ohne Berücksichtigung der Tatsache, daß i.d.R. eine Zeitdifferenz zwischen Immatrikulation und Habilitation vergeht...) Deine Argumentation ist letzlich deckungsgleich mit jener.
Von mir aus, lass die Museen - jedenfalls in ihrer Gesamtheit weg, und zähle nur die Gegenwartskunst (Bedingung ist natürlich nach wie vor ein globaler Bekanntheitsgrad). Am besten nur Künstler, die - sofern sie eine akademische Ausbildung genossen haben, diese frühestens in den 80iger Jahren begonnen haben. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war die Diskriminierung von Frauen in der sich als "progressiv" begreifenden Kunstszene endgültig ein No-No. Dummerweise ist das Geschlechterverhältnis bei jenen Künstlern, die all diese Kriterien erfüllen, ähnlich ernüchternd: Der Männeranteil beträgt immer noch 70-80%! Zwar ist er nun geringer als der historische Schnitt, aber immer noch fernab der zu erwartenden Werte, wenn die Verteilung der Begabungungen innerhalb der Geschlechter identisch wäre. Wie erklärst Du Dir das?
Gruss,
Paul
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Leser, Sunday, 17.10.2004, 21:44 (vor 7781 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von susu am 17. Oktober 2004 17:24:18:
Ich glaube aber, dass das Steckdosen-Beispiel nicht ganz passend ist.
Geht man von den XY-Theorien aus, so sollen sich die X-Chromosome gegenseitig absichern. Dieses Absichern wirkt größeren Schwankungen in beide Richtungen entgegen.
Bei Männern ist dies aus offensichtlichen Gründen nicht möglich.
Soweit die Theorie.
Tatsache ist aber auch, und das ist anhand von empirischen Untersuchungen belegt, dass es wesentlich mehr unterdurschnittlich und überdurchschnittlich begabte Männer gibt, als dies bei Frauen der Fall ist.
Wie ist dies also zu erklären?
Wenn 2 X-Chromosomen sich gegenseitig die Fehler korrigieren, wäre es dann nicht auch möglich, dass sie sich auch vorteilhafte Eigenschaften
weg-korigieren.
Tatsache ist doch, dass X-Chromosome sich ständig untereinander austauschen um dem Verfall vorzubeugen, was passiert wenn sie jedoch in einer Allele unterschiedlich sind?
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
susu, Sunday, 17.10.2004, 22:27 (vor 7781 Tagen) @ Leser
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Leser am 17. Oktober 2004 18:44:42:
Ich glaube aber, dass das Steckdosen-Beispiel nicht ganz passend ist.
Geht man von den XY-Theorien aus, so sollen sich die X-Chromosome gegenseitig absichern. Dieses Absichern wirkt größeren Schwankungen in beide Richtungen entgegen.
Möglich, aber nicht zwingend und darum ging es. Das Wissen, daß
a) das X-Chromosom bei Männern nur haploid vorkommt
und
b) das X-Chromosom für die Funktionalität des Gehirns wichtige Gene enthält
führt zwar zwangsläufig zu einer höheren Wahrscheinlichkeit der Abweichung in Richtung eingeschränkter Funktion, nicht aber auch automatisch zu einer höheren Wahrscheinlichkeit der Abweichung in die andere Richtung.
Es kann also beides sein. Testbar wäre es durch folgende Erwartungen: Sollten positive Aberationen ebenfalls auf dem X-Chromosom liegen und rezessiv sein, dann
- Müste jeder Sohn einer hochbegabten Mutter ebenfalls hochbegabt sein
und
- jede Tochter eines nicht hochbegabten Vaters ebenfalls nicht hochbegabt sein.
Wie ist dies also zu erklären?
Wenn 2 X-Chromosomen sich gegenseitig die Fehler korrigieren, wäre es dann nicht auch möglich, dass sie sich auch vorteilhafte Eigenschaften
weg-korigieren.
Tatsache ist doch, dass X-Chromosome sich ständig untereinander austauschen um dem Verfall vorzubeugen, was passiert wenn sie jedoch in einer Allele unterschiedlich sind?
Nicht ganz. Es gibt ein crossing-over bei der Meiose, bei dem Teile von Chromosomen ausgetauscht werden. Hochbegabungen korregierten sich bei diesem Szenario ohnehin stetig weg: Der Sohn bekommt kein väterliches X-Chromosom, die Tochter hat noch ein zweites, auf dem wahrscheinlich ein dominantes, weniger gutes Allel liegt.
susu
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Leser, Sunday, 17.10.2004, 22:42 (vor 7781 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von susu am 17. Oktober 2004 19:27:32:
- Müste jeder Sohn einer hochbegabten Mutter ebenfalls hochbegabt sein
und
- jede Tochter eines nicht hochbegabten Vaters ebenfalls nicht hochbegabt sein.
Nicht einmal zwingend.
Bisher ist z.B. der Einfluss des Y-Chromosoms auf die Intelligenz nicht erforscht. Ein Fehler wie ich meine, gerade wenn man davon ausgeht, dass Männer z.B. im Räumlichen Denken überlegen sind, ein Vorteil der, falls nicht von Sozialisation abhänig, auf eben dieses Chromosom zurückzuführen sein muss.
Außerdem können Fehler auf einem X-Chromosom bei Männern eben nicht so einfach korrigiert werden. So könnte es z.B. zu einer Mutation gekommen sein, was die Hochbegabung "auflöst". Abgesehen davon könnte ja das nicht ganz so begabte Chromosom zufällig ausgewählt worden sein, auch hier wäre der Sohn nicht hochbegabt.
Es kommt ja genauso vor, dass Jungs intelligenter als ihre Mütter sind. Das dürfte deiner Auffassung nach auch nicht der Fall sein, wenn sich die beiden X-Chromosomen der Mutter nicht gegenseitig "verdurchschnittlichen".
Zu dem Beispiel mit der Tochter kann ich sagen, dass auch hier der Übergang flüssig ist. Ein Durchschnittlich begabter Vater, dessen X-Chromosom mit dem "hochbegabten X" der Frau verbindet könnte durchaus eine Tochter hervorbringen, die intelligenter ist als Vater und Mutter.
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Leser, Sunday, 17.10.2004, 22:56 (vor 7781 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von susu am 17. Oktober 2004 19:27:32:
Nicht ganz. Es gibt ein crossing-over bei der Meiose, bei dem Teile von Chromosomen ausgetauscht werden. Hochbegabungen korregierten sich bei diesem Szenario ohnehin stetig weg: Der Sohn bekommt kein väterliches X-Chromosom, die Tochter hat noch ein zweites, auf dem wahrscheinlich ein dominantes, weniger gutes Allel liegt.
Das leuchtet mir nicht ganz ein. Das wäre doch genau die Theorie? Oder war dies nicht ein Fall sondern nur eine Erklärung der Theorie?
Das Männliche X kann eben nix austauschen um Hochbegabung weg zu korrigieren.
Sohn mit "gutem" X-> Begabt
Sohn mit "schlechten" X-> nicht begabt
Tochter mit 2 "guten" X-> begabt
Tochter mit 2 "schlechten" X-> nicht begabt
Tochter mit 1/1 -> Durchschnitt
Re: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest
Morb, Saturday, 16.10.2004, 21:35 (vor 7782 Tagen) @ Frank
Als Antwort auf: Für Pilawa steht das Ergebnis schon so gut wie fest von Frank am 16. Oktober 2004 17:19:37:
Vor hundert Jahren war die Antwort klar: Männer sind intelligenter als Frauen. Zu dieser Erkenntnis kamen die Forscher, als sie die Gehirne Verstorbener vermaßen und feststellten, dass das Denkorgan des starken Geschlechts bis zu 15 Prozent größer und schwerer ist. Zum Glück haben spätere Forschungen ergeben, dass das Denkvermögen der Männer nicht besser, sondern einfach nur anders ist. Männer etwa, haben ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen, Frauen verfügen über eine höhere Wahrnehmungsgeschwindigkeit.
Am 16. Oktober um 20.15 Uhr machen je 120 repräsentativ ausgesuchte Männer und Frauen im Studio den großen PISA-Test und beantworten Fragen aus den vier Kategorien Sehen, Hören und Verstehen, Mathematik, Naturwissenschaften und Problemorientiertes Denken.
...
Moderiert wird die Live-Show in der ARD von Jörg Pilawa. Der freut sich auf das Duell Frauen gegen Männer ganz besonders: Die Männer können ganz entspannt an den Start gehen. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Riesenüberraschung. Siehe Pisastudie.
http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=7570
Ah Jörg, du möchtest also auch auf meine Liste.
Mal schauen, schon gut, du stehst ja schon drauf. ;)
Re: PISA - Der Geschlechterkrampf
Guildo, Saturday, 16.10.2004, 23:27 (vor 7782 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: PISA - Der Geschlechterkrampf von Andreas (der andere) am 16. Oktober 2004 16:39:39:
Und wenn die Frauen als Sieger hervorgehen?
Was beweist uns das?
Richtig!
30 Jahre lang auf Männer einprügeln und dabei Frauenförderung in allen Bereichen müssen ja irgendwann erste Ergebnisse zeigen!
Re: PISA - Der Geschlechterkrampf
Martin, Sunday, 17.10.2004, 14:58 (vor 7781 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: PISA - Der Geschlechterkrampf von Andreas (der andere) am 16. Oktober 2004 16:39:39:
Habe mir die Qual angetan und möchte die Zusammenfassung von Arne noch ergänzen. Am Anfang mal wieder die obligatorische XX-Lüge, deren Einschränkung im tosenden Applaus unterging. Dass zwei homologe Chromosomen sich nicht addieren sondern einen Durchschnitt bilden bzw. eins das andere aussticht ist mittlerweile jedem Mittelstufler bekannt.
Davon abgesehen fand ich die meisten Fragen gar nicht übel gewählt. Die "Unterschiede" zwischen "den Geschlechtern" lagen ja durchweg im Bereich der statistischen Schwankungen, so dass sich jeder Rückschluss sowieso verbietet. Genau so gut hätte man Weiße gegen Neger, Christen gegen Juden, Mercedes- gegen BMW-Fahrer oder Metzger gegen Bäcker hetzen können, es wären immer marginale Unterschiede aufgetaucht. "Die Frauen" haben ja im Sektor Mathematik "gewonnen", 3:2, und bis auf eine Aufgabe waren auch da sämtliche Ergebnisse dicht an dicht, Rückschluss also gleich Null.
Ganz wertungsfrei will ich aber sagen, dass ich selber, als Sonntags- und Schönwetter-Mathematiker, der ich sonst derartige Probleme leicht löse, da entgegen meiner Erwartung auch recht erbärmlich abgeschnitten habe. Das lag am Zeitdruck, der durch den Adrenalinschub jedes rationale Denken verhindert hat. Da hätte man weniger Süßholz raspeln und dafür mehr Bedenkzeit zur Verfügung stellen sollen. Außerdem waren die Kategorien nicht klar getrennt, da ja zumindest die Becher-Aufgabe und die Studentinnen-Statistik ebenfalls reine Mathematik-Fragen waren.
Summa summarum: Überflüssig wie eine SCHREIBSPERRE NACH MITTERNACHT!
Das Ende von "Womens Lib"
Sam, Sunday, 17.10.2004, 21:23 (vor 7781 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: PISA - Der Geschlechterkrampf von Andreas (der andere) am 16. Oktober 2004 16:39:39:
Männer haben es schon immer gewusst: Sie sind einfach intelligenter als Frauen.
Von Angelika Sanktjohanser
http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=7570
Re: PISA - Der Geschlechterkrampf
Leser, Sunday, 17.10.2004, 22:04 (vor 7781 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: PISA - Der Geschlechterkrampf von Andreas (der andere) am 16. Oktober 2004 16:39:39:
Auch ein netter Text
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,323568,00.html
LOL :-) (n/t)
Arne Hoffmann, Monday, 18.10.2004, 10:56 (vor 7781 Tagen) @ Leser
Als Antwort auf: Re: PISA - Der Geschlechterkrampf von Leser am 17. Oktober 2004 19:04:21:
Wir haben Euch gewinnen lassen.
Ruth Teibold-Wagner, Monday, 18.10.2004, 13:01 (vor 7780 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: PISA - Der Geschlechterkrampf von Andreas (der andere) am 16. Oktober 2004 16:39:39:
Lieber Männer!
Wir haben Euch gewinnen lassen. Damit Ihr nicht weint und keine Potenzprobleme kriegt.
Ihr müsst ja immer gewinnen, sonst seid Ihr in Eurem Ego verletzt und bekommt Minderwertigkeitskomplexe.
Wir haben im Gegensatz zu Euch soziale Intelligenz, und dazu gehört es, Leuten, die unter geringem Selbstbewußtsein leiden, auch mal ein Erfolgserlebnis zukommen zu lassen, um sie psychisch aufzubauen.
Ruth
(meint es gut)
Re: Wir haben Euch gewinnen lassen.
Ekki, Monday, 18.10.2004, 13:11 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner
Als Antwort auf: Wir haben Euch gewinnen lassen. von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 10:01:49:
Lieber Männer!
Wir haben Euch gewinnen lassen. Damit Ihr nicht weint und keine Potenzprobleme kriegt.
Ihr müsst ja immer gewinnen, sonst seid Ihr in Eurem Ego verletzt und bekommt Minderwertigkeitskomplexe.
Wir haben im Gegensatz zu Euch soziale Intelligenz, und dazu gehört es, Leuten, die unter geringem Selbstbewußtsein leiden, auch mal ein Erfolgserlebnis zukommen zu lassen, um sie psychisch aufzubauen.
Ruth
(meint es gut)
Falls das ironisch[/i][/u] gemeint gewesen sein sollte:
Klasse Satire.
Falls das ernst[/i][/u] gemeint gewesen sein sollte:
Diese Denke steht in so krassem Widerspruch zu der im Forenkopf ausgedrückten Intention dieses Forums, daß es eigentlich schon wieder gut ist, wenn so jemand hier schreibt. Da vergißt man wenigstens nicht, wogegen es zu kämpfen gilt.
Re: Wir haben Euch gewinnen lassen.
Guildo, Monday, 18.10.2004, 14:46 (vor 7780 Tagen) @ Ekki
Als Antwort auf: Re: Wir haben Euch gewinnen lassen. von Ekki am 18. Oktober 2004 10:11:16:
Hallo Ekki,
also mit der sozialen Intelligenz, da hat sie doch völlig recht!
Kaffeetratsch, stundenlange Telefonate, neunstündige Schuheinkäufe mit der besten Freundin und nicht zuletzt das beliebteste Hobby der Frau: Mobbing!
All das erfordert unbegreifliche Massen an Hirnschmalz.
Vergess bitte auch nie die sorgfältigt geplante Berufswahl der Frauen: Wir machen was Soziales (Krankenschwester, Sozialpädagogin, etc.), weil wir für die richtig schweren Sachen (Ingenieur, Physiker, etc.) zu blöd und zu faul sind. Schließlich sind wir ja in Besitz der sozialen Intelligenz (wissen schließlich, wann es sich lohnt, sich an den Chefarzt ranzumachen oder den Kollegen als Sittenstrolch anzuschwärzen) und nicht der minderwertigen männlichen Logik, die nur dazu dient, seinen Job ordentlich zu machen.
Also Ekki, ein bisschen mehr Verständnis für diese hochentwickelten, uns weit überlegenen Geschöpfe!
-heute mal ganz sarkastisch- Guildo
Re: Wir haben Euch gewinnen lassen. Mei, des is liab!
Max, Monday, 18.10.2004, 15:28 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner
Als Antwort auf: Wir haben Euch gewinnen lassen. von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 10:01:49:
Liebe Frau Ruth,
Wir haben Euch gewinnen lassen.
...des haett's doch ned braucht. Mir haettn a so g'wonnen, nent?
Damit Ihr nicht weint und keine Potenzprobleme kriegt.
...ah ja, mir kennen des schon von den Frauen: Z'erst keine Ahnung ham, dann recht gscheit daherreden und hinterher behaupten, dass es was g'holfen haett.
Ihr müsst ja immer gewinnen, sonst seid Ihr in Eurem Ego verletzt und bekommt Minderwertigkeitskomplexe.
...Na. Mir g'winnen halt einfach...ned, weil ma muesstn, sondern weil's geger eich so eimpfach is. Mit Vermeidung von irgend sowas Minderdingsbumms hat des ueberhaupt nichts zum tun, newah?
Wir haben im Gegensatz zu Euch soziale Intelligenz,...
...ja und? Hat's schon amal was g'nutzt? Mir ham eine umfassende Intelligenz...da is des soziale schon mit drin...all inclusive, vastehst?
und dazu gehört es, Leuten, die unter geringem Selbstbewußtsein leiden, auch mal ein Erfolgserlebnis zukommen zu lassen, um sie psychisch aufzubauen.
...da hast jetzt du recht. Also: Einen schoenen Thread hast g'schrieben da, newah? Ganz a feiner Thread, des...bravo...aeh...ja.
Ruth
(meint es gut)
...gut meinen is ja auch das Mindeste, wemma scho nix weiss, gell?
Einfach gut - Max