Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Feministinnen unfähig?

Mischa, Monday, 04.10.2004, 15:30 (vor 7794 Tagen)

Hi,

nachdem man von mir ja überwiedend berechtigte und notwendige Kritik an maskulistischen Ideen und Forederungen lesen kann, will ich doch die feministische Seite auch nicht unterschlagen, denn auch dort wird jede Menge Mist verzapft. Als erfahrener Scheidungsexperte lasse ich es mir nicht nehmen, die abstrusen Rechenvorgänge einer Feministin richtig zu stellen.

Situationsbeschreibung:

"Nehmen wir weiter an, die Alleinerziehende arbeitet in Teilzeit und verdient 600€ netto, Kind ist 10 Jahre alt. "

Die feministische FRagestellung:

"Was zahlt sie drauf? "

Die feministische Lösung:

"Das Existenzminimum des Kindes liegt laut DD bei 426€. gezahlt wird an KU 292€. Die AE zahlt also etwa 130€ drauf, nur um das Existenzminimum des Kindes zu sichern. Ihr Verdienst reduziert sich also auf ca. 470€. "

Und nun die rationale, männliche Fehleranalyse:

Gezahlt werden 292 Euro plus Kindergeld! Und jetzt kommen wir zum ersten Fehler, der Mindestbedarf beträgt 326 Euro und nicht 426 Euro, wie in der feministischen Rechnung behauptet. Solche trivialen Fehler machen Femis gerne und oft, nur merkt es eben leiden kaum jemand, es sei denn, er kann rechnen und lesen. Nun sieht die DD Tabelle vor, daß die Anrechnung des Kindergeldes zuerst an das Kind erfolgt. Es werden also vom hälftigen Kindergeld 34 Euro zur Auffüllung des KU verwendet. Das Kinde erhält also die benötigten 326 Euro und die Mutter erhält oben drauf das hlbe Kindegeld von 77 Euro. Sie hat also insgesamt einen Geldvorteil von 403 Euro und zahlt eben nicht von ihrem Geld drauf.

So Jungs, so nimmt man Femis auseinander und nicht mit abstrusen Behauptungen und Legenden. Lest ihre Texte, forscht nach, findet die Wahrheit und schreibt sie auf. Es ist so einfach, man muß es nur tun.

Mischa, Berufsrechner

Re: Feministinnen unfähig?

crazyPhil, Monday, 04.10.2004, 17:07 (vor 7794 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Feministinnen unfähig? von Mischa am 04. Oktober 2004 12:30:24:

Hi,
nachdem man von mir ja überwiedend berechtigte und notwendige Kritik an

Ach wirklich? Berechtigt und notwendig? Naja :-)

Trotz Deiner meisterlichen Anwendung der mathematischen Lehre auf den Femi-Text hast Du den größten Fehler übersehen; jenen, der uns das Wesen des feministischen Ungeists deutlich vor Augen führt:

"Das Existenzminimum des Kindes liegt laut DD bei 426€. gezahlt wird an KU 292€. Die AE zahlt also etwa 130€ drauf, nur um das Existenzminimum des Kindes zu sichern. Ihr Verdienst reduziert sich also auf ca. 470€. "

Selbst wenn diese Rechnung stimmen würde - wie egoistisch und lieblos muß man eigentlich sein, um den Unterhalt für sein Kind als "draufzahlen" zu betrachten? Wenn ich für mein(e) Kinde(r) aufkomme (egal ob Mann oder Frau, egal in welcher Situation), dann reduziert sich nicht mein Einkommen, sondern der Teil des Einkommens, den ich zum Verjubeln zur Verfügung habe.
Abgesehen davon, daß nicht einzusehen ist, warum Frau Femi nicht wenigstens ein knappes Drittel des "Existenzminimums" für das Kind bezahlen sollte...

Re: Feministinnen unfähig?

Mischa, Monday, 04.10.2004, 17:15 (vor 7794 Tagen) @ crazyPhil

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von crazyPhil am 04. Oktober 2004 14:07:25:

Hi,

Selbst wenn diese Rechnung stimmen würde - wie egoistisch und lieblos muß man eigentlich sein, um den Unterhalt für sein Kind als "draufzahlen" zu betrachten?

Jetzt bring nicht die Ebenen durcheinander, Kinder kosten Geld und die Kohle muß her, egal wie. Es ist legitim, daß Frau die hälftigen "Kosten" einfordert, immerhin gibt es ja meist 2 Eltern und warum soll eine(r) sich drücken dürfen?

Wenn ich für mein(e) Kinde(r) aufkomme (egal ob Mann oder Frau, egal in welcher Situation), dann reduziert sich nicht mein Einkommen, sondern der Teil des Einkommens, den ich zum Verjubeln zur Verfügung habe.

Das gilt dann aber bitte auch für verantwortungslose Väter, denn auch die gibt es - leider.

Abgesehen davon, daß nicht einzusehen ist, warum Frau Femi nicht wenigstens ein knappes Drittel des "Existenzminimums" für das Kind bezahlen sollte...

Naja, sie verzichtet ja auf Einkommen und betreut dafür das Kind. Auch das ist eine Leistung, die am Monatsende geldwert in der Kasse fehlt.

M

Re: Feministinnen unfähig?

Sebastian, Monday, 04.10.2004, 17:27 (vor 7794 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von Mischa am 04. Oktober 2004 14:15:36:

Hi,

Selbst wenn diese Rechnung stimmen würde - wie egoistisch und lieblos muß man eigentlich sein, um den Unterhalt für sein Kind als "draufzahlen" zu betrachten?

Jetzt bring nicht die Ebenen durcheinander, Kinder kosten Geld und die Kohle muß her, egal wie. Es ist legitim, daß Frau die hälftigen "Kosten" einfordert, immerhin gibt es ja meist 2 Eltern und warum soll eine(r) sich drücken dürfen?

Wenn ich für mein(e) Kinde(r) aufkomme (egal ob Mann oder Frau, egal in welcher Situation), dann reduziert sich nicht mein Einkommen, sondern der Teil des Einkommens, den ich zum Verjubeln zur Verfügung habe.

Das gilt dann aber bitte auch für verantwortungslose Väter, denn auch die gibt es - leider.

Abgesehen davon, daß nicht einzusehen ist, warum Frau Femi nicht wenigstens ein knappes Drittel des "Existenzminimums" für das Kind bezahlen sollte...

Naja, sie verzichtet ja auf Einkommen und betreut dafür das Kind. Auch das ist eine Leistung, die am Monatsende geldwert in der Kasse fehlt.
M

das problem ist allerdings das der mann sich nicht entscheiden kann von wem er die betreuungsleistung kauft. von daher warum ist das bitte gerecht?
derjenige der arbeiten geht muss die leistung von jemanden kaufen (nämlich dem partner) und kann sich nicht entscheiden sie von jemand anderem zu kaufen (z.b. der aktuellen partnerin).
von daher ist auch der wert der leistung schwer abzuschätzen denn der würde sich eigentlich an angebot und nachfrage orientieren.

Re: Feministinnen unfähig?

Mischa, Monday, 04.10.2004, 17:38 (vor 7794 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von Sebastian am 04. Oktober 2004 14:27:55:

Hi,

das problem ist allerdings das der mann sich nicht entscheiden kann von wem er die betreuungsleistung kauft.

Wie bitte? Hallo! Das Kind hat 2 Eltern und die entscheiden wechselseitig, wer verdient und wer betreut. Meist wird der Mutter die Betreuung zugeschrieben und warum soll das beim Scheitern der Partnerschaft nicht weiter gelten? Ein Kind muß halt mal so etwa bis 16 betreut werden und es kann ja wohl nicht angehen, daß der Unterhaltszahler mal eben so bestimmt, wer gerade betreut. Hier ist schon ein wenig Kontinuität gefragt. Oder hätte es dir gefallen, wenn dein Vater dich mal eben zur Freundin und dann wieder zur Oma abgeschoben hätte? So je nach Kassenlage und Lust und Laune?

von daher warum ist das bitte gerecht?

Sieh es mal aus der Sicht des Kindes. Was ändert sich dann?

M

Re: Feministinnen unfähig?

Sebastian, Monday, 04.10.2004, 17:49 (vor 7794 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von Mischa am 04. Oktober 2004 14:38:14:

Hi,

das problem ist allerdings das der mann sich nicht entscheiden kann von wem er die betreuungsleistung kauft.

Wie bitte? Hallo! Das Kind hat 2 Eltern und die entscheiden wechselseitig, wer verdient und wer betreut. Meist wird der Mutter die Betreuung zugeschrieben und warum soll das beim Scheitern der Partnerschaft nicht weiter gelten? Ein Kind muß halt mal so etwa bis 16 betreut werden und es kann ja wohl nicht angehen, daß der Unterhaltszahler mal eben so bestimmt, wer gerade betreut. Hier ist schon ein wenig Kontinuität gefragt. Oder hätte es dir gefallen, wenn dein Vater dich mal eben zur Freundin und dann wieder zur Oma abgeschoben hätte? So je nach Kassenlage und Lust und Laune?

lol :). und wie ist das so mit kindergarten, kindergrippe, schule? sicher führt das zu schweren mentalen schäden bei kindern, immer all die neuen leute.

von daher warum ist das bitte gerecht?

Sieh es mal aus der Sicht des Kindes. Was ändert sich dann?

nun die kinder werden eher selbstständig und mama geht ihnen weniger auf die nerven. wobei man dazu sagen sollte, es gibt gute, mittelmässige und schlechte mütter. wie immer im leben kann man pech oder glück haben. das trifft auch auf kindergärten, omas, verwandte, intelligenz etc. zu.
insgesamt ändert sich also nix (ok die alte muß ihren arsch hochkriegen und arbeiten gehen).

M

Re: Feministinnen unfähig?

nebraska, Monday, 04.10.2004, 19:37 (vor 7794 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von Sebastian am 04. Oktober 2004 14:49:42:

Tja,
ich will euch nicht neidisch machen- aber meine Freundin macht bei uns alles selber. ich will das gar nicht, das is irgendwie eine Sucht bei ihr.
irgendwie is es aber auch net schlecht. ätsch

Re: Feministinnen unfähig?

crazyPhil, Monday, 04.10.2004, 18:32 (vor 7794 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von Mischa am 04. Oktober 2004 14:15:36:

Selbst wenn diese Rechnung stimmen würde - wie egoistisch und lieblos muß man eigentlich sein, um den Unterhalt für sein Kind als "draufzahlen" zu betrachten?

Jetzt bring nicht die Ebenen durcheinander, Kinder kosten Geld und die Kohle muß her, egal wie. Es ist legitim, daß Frau die hälftigen "Kosten" einfordert, immerhin gibt es ja meist 2 Eltern und warum soll eine(r) sich drücken dürfen?

Wenn Du eine Antwort auf ein Posting schreibst, solltest Du bitte auch auf das antworten, was dort drinsteht, und nicht auf das, was Du Dir da reindenkst :-) Nirgendwo habe ich geschrieben, daß Kinder nichts kosten oder daß es nicht legitim ist, einen Anteil dieser Kosten vom Vater einzufordern. Nochmal: es ging mir darum, die Kosten fürs eigene Kind als "draufzahlen" zu bezeichnen. IMO eine verräterische Wortwahl, ob sie nun beabsichtigt (suggestiv) ist oder nicht.

Wenn ich für mein(e) Kinde(r) aufkomme (egal ob Mann oder Frau, egal in welcher Situation), dann reduziert sich nicht mein Einkommen, sondern der Teil des Einkommens, den ich zum Verjubeln zur Verfügung habe.

Das gilt dann aber bitte auch für verantwortungslose Väter, denn auch die gibt es - leider.

Richtig - das ist aber nicht Thema meines Postings gewesen. Ich habe auch in keiner Weise unterstellt, suggeriert, gesagt, geflüstert oder impliziert, daß es verantwortungslose Väter nicht gibt.

Abgesehen davon, daß nicht einzusehen ist, warum Frau Femi nicht wenigstens ein knappes Drittel des "Existenzminimums" für das Kind bezahlen sollte...

Naja, sie verzichtet ja auf Einkommen und betreut dafür das Kind. Auch das ist eine Leistung, die am Monatsende geldwert in der Kasse fehlt.

Wenn sie wegen der Kindesbetreuung auf Einkommen verzichten muß, kann sie das Kind ja öfter dem Vater überlassen und in der dann freiwerdenden Zeit das Einkommen erwirtschaften, auf das sie bisher "verzichten" mußte. Allerdings müßte sie dann gerechterweise auch auf Teile des Unterhalts vom Vater verzichten - der verzichtet ja jetzt seinerseits auf Einkommen und betreut das Kind, nicht wahr?

Abgesehen davon ist es nicht einzusehen, daß sie sich nicht an den Kosten für das Kind *beteiligt* so lange sie selbst auch Geld verdient. Es gibt keinen Grund, warum der Vater allein für die Kosten aufkommen sollte.

Re: Feministinnen unfähig?

Guildo, Monday, 04.10.2004, 19:18 (vor 7794 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von Mischa am 04. Oktober 2004 14:15:36:

Hi,

...Kinder kosten Geld und die Kohle muß her, egal wie. Es ist legitim, daß Frau die hälftigen "Kosten" einfordert, immerhin gibt es ja meist 2 Eltern und warum soll eine(r) sich drücken dürfen?

Es gibt nicht nur meist, sondern immer zwei Eltern. Aber diese vermeintlich nur am Kindeswohl interessierte Regelung, die dem am Scheitern der Ehe unschuldigen Partner entrechtet und zum Zahlsklaven verdammt, ist menschenunwürdig. Die Abschaffung des Schuldprinzips ist einer der größten Fehler gewesen. Konkrete Pflichten aber auch Rechte gegenüber dem Ehepartner gehören gesetzlich festgelegt. Wer dagegen verstößt, verliert das Kind und muss zahlen. Also zum Beispiel Ehebruch oder sexuelle Verweigerung (zumeist der Frau) müssten zur schnellen Scheidung unter Verlust des Sorgerechts und ggf. Übernahme der Unterhaltspflicht führen. Nicht die persönliche Sicht der Dinge ist für die Schuldfrage unerheblich, grundsätzliche Dinge sind von Bedeutung, wie: Bemüht sich der Mann, die Familie zu versorgen? Kümmert sich die Frau um die Kinder? Ist der Mann seiner Frau treu? Verweigert sich die Frau ihrem Mann sexuell?
Ich habe zugegebenermaßen ein sehr konservatives Verständnis von der Ehe, aber dieses traditionelles Bild ist letzlich das einzig funktionierende. Das heißt nicht, dass andere Lebensmodelle zu verdammen sind: Jedem sollte es frei stehen, seine Partnerschaft frei zu gestalten, dann aber ohne gesetzlichen Schutz auf eigener Verantwortung. Das bedeutet auch keinen Unterhalt, weder für sich noch für die Kinder. Die Abschaffung der Schuldfrage diente eigentlich nur dazu, den Frauen das bequeme Entsorgen ihrer uninteressant gewordenen Ehemänner zu ermöglichen. Theoretisch sind zwar auch unterhaltspflichtige oder nicht unterhaltsberechtigte Mütter denkbar. Es ist allerdings mehr als auffällig, dass selbst die berufstägigen, gut verdienenden, so furchtbar emanzipierten Frauen stets nach einem besser verdienenden Mann Ausschau halten. Sie wissen schon warum!

Das gilt dann aber bitte auch für verantwortungslose Väter, denn auch die gibt es - leider.

Was ist ein verantwortungsloser Vater? Siehe oben! Wer sich an den erwähnten konkreten Pflichten nicht hält, also zB. Ehebruch begeht (die Frau aber alle ihre ehelichen Pflichten erfüllt), der ist verantwortungslos und muss zahlen. Nur diese Definition ist heutzutage ungültig. Aus femistischer Sicht ist jeder Vater verantwortungslos, der nicht dem Wunschbilde seiner Frau entspricht. Der Unterhalt verkommt hier zu einer Strafsteuer für die nicht erfüllten Wunschträume der Frau! Und was ist mit dem Kindeswohl? Da sollte man doch die Frau fragen, die ihre Selbstverwirklichungsphantasien nicht nur auf Kosten des Mannes sondern auch auf Kosten des Kindes ausleben wollen. "Der Mann" oder notfalls "die Gesellschaft" sollen dafür gerade stehen.

Naja, sie verzichtet ja auf Einkommen und betreut dafür das Kind. Auch das ist eine Leistung, die am Monatsende geldwert in der Kasse fehlt.

Solange Frauen verheiratet sind oder in einer festen Beziehung leben, wollen sie selbstverständlich als emanzipierte Frau berufstätig und selbständig sein. Nur wenn sie ihres Partners überdrüssig wird, fällt ihr auf einmal die traditionelle Frauenrolle ein. Dann heißt es auf einmal: "Das Kind gehört zur Mutter!" und "Ich muss doch auf mein Kind aufpassen" Vorher aber, wo der Mann noch da war, hatte sie kein Problem damit, ihr Kind zum Kindergarten/-krippe zu bringen, um zu arbeiten, schließlich meint sie ja: "Ich lasse mich doch nicht ins Haus einsperren!"

Gruß vom Guildo

Sexpflicht per Gesetz? Vorgeschriebenes Lebensmodell? Sag mal, gehts noch?

Der Eman(n)ze, Monday, 04.10.2004, 21:25 (vor 7794 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von Guildo am 04. Oktober 2004 16:18:22:

Also Guildo, nimms mir nicht übel, aber selten habe ich so eine gequirlte [Stoffwechselprodukt] gelesen, und ich bin mir auch nicht sicher, ob Du Dir das alles überhaupt mit allen Konsequenzen durchdacht hast.

(I) "bei sexueller Verweigerung schuldig"
Was Du anstrebst, ist eine gesetzliche bzw. vertragliche Verpflichtung zum lebenslangen Sex mit ein und derselben Person. Nach meinem Empfinden eine zutiefst menschenverachtende, absurde Idee. Wie kann man 2 Menschen dazu zwingen, lebenslang Sex miteinander zu haben? Kann man sexuelle Lust aufeinander auch gesetzlich verordnen? Oder reicht es Deiner Ansicht nach, wenn einer der beiden Lust hat und der andere es nur noch über sich ergehen läßt? Kann man auch lebenslange Liebe und Zuneigung verordnen? Interessant ist auch die Frage der Umsetzung: Sex ist in der Regel eine intime Sache, bei der nur die beiden Partner anwesend sind, keinerlei Zeugen oder Videoüberwachung. Wie sieht es dann mit der Beweislage aus? Aussage gegen Aussage oder klemmst Du beide Partner dann an den Lügendetektor? Und was ist, wenn beide sich gegenseitig sexuelle Verweigerung vorwerfen? Oder bist Du dafür, daß beim ehelichen Sex ab sofort ein Notar anwesend sein muß? Oder eine verplombte Videokamera? Und was ist mit den Orgasmen? Steht das beiden Partnern gleichermaßen zu? Werden die auch gezählt und gegeneinander aufgerechnet? Hat jeder auch Ansprüche auf bestimmte Praktiken oder willst Du die Standard-Praktiken gesetzlich vorschreiben? (Missionarsstellung) Und was ist, wenn einer der Partner eine psychische oder physische Sexualstörung hat? (z.B. Erektionsstörungen) Gibt es dafür eine Art Entschädigungsfond für den Partner, der seine vertraglich vereinbarte Leistung nicht bekommt?

(II) "Abschaffung des Schuldprinzips war ein Fehler"
Grundsätzlich wäre es für den Einzelfall wohl interessant, nachzuforschen, ob am Scheitern einer Ehe ausschließlich einer der beiden Partner schuld ist. Ich bin mir sicher, daß es tragische Fälle gibt, bei denen ein liebevoll sorgender und liebender Partner zuerst betrogen, dann aus niederen Beweggründen verlassen und nach der Scheidung zum Zahlsklave wurde. Aber wer um Himmels Willen soll das in jedem Fall nachprüfen? Und was ist, wenn beide Partner eine Teilschuld am Scheitern tragen (was durchaus häufig ist)? Wer soll die gegenseitigen Verschulden gegeneinander abwägen? Und wer soll feststellen, ob einer der Partner überhaupt noch fähig war, den anderen zu lieben? Ist Dir klar, welch ein Rattenschwanz da dranhängt? Deutsche Gerichte haben wahrlich keinen Mangel an Schlammschlachten, aber das Schuldprinzip würde wohl die Justiz irgendwann durch Prozeßstau zusammenbrechen lassen. Und was ist eigentlich, wenn beide Partner sich im gegenseitigen Einvernehmen trennen? Oder willst Du das verbieten? Fazit: Abschaffung des Schuldprinzip ist - realistisch betrachtet - vernünftig. Was Du anstrebst, ist ein Obrigkeitsstaat, der in den Schlafzimmern herumschnüffelt und der die Menschen beim Ausleben ihrer Sexualität bevormundet.

(III) "ein bestimmtes Lebensmodell soll gefördert werden"
Du behauptest, das Lebensmodell, das Deiner Weltanschauung entspringt, und zwar das der konservativen Ehe mit Verpflichtung zum lebenslangen Sex (unabhängig vom sexuellen Begehren) und zur lebenslangen Monogamie, sei das einzig funktionierende. Wie kommst Du auf diese wahnwitzige Aussage? Oder umfaßt "funktionieren" nach Deinem Sinne nicht, ob die Partner überhaupt noch glücklich sind?

Bei Deinen Darlegungen fällt mir nur noch eines ein: Der schlimmste Feind sitzt in den eigenen Reihen.

Mir graust's

Re: Sexpflicht per Gesetz? Vorgeschriebenes Lebensmodell? Sag mal, gehts noch?

Rüdiger, Tuesday, 05.10.2004, 01:45 (vor 7794 Tagen) @ Der Eman(n)ze

Als Antwort auf: Sexpflicht per Gesetz? Vorgeschriebenes Lebensmodell? Sag mal, gehts noch? von Der Eman(n)ze am 04. Oktober 2004 18:25:24:

Also Guildo, nimms mir nicht übel, aber selten habe ich so eine gequirlte [Stoffwechselprodukt] gelesen, und ich bin mir auch nicht sicher, ob Du Dir das alles überhaupt mit allen Konsequenzen durchdacht hast.
(I) "bei sexueller Verweigerung schuldig"
Was Du anstrebst, ist eine gesetzliche bzw. vertragliche Verpflichtung zum lebenslangen Sex mit ein und derselben Person. Nach meinem Empfinden eine zutiefst menschenverachtende, absurde Idee. Wie kann man 2 Menschen dazu zwingen, lebenslang Sex miteinander zu haben? Kann man sexuelle Lust aufeinander auch gesetzlich verordnen? Oder reicht es Deiner Ansicht nach, wenn einer der beiden Lust hat und der andere es nur noch über sich ergehen läßt?

Nicht ergehen - aktiv mitgestalten ;-) Es gibt ein nettes Gerichtsurteil aus den frühen 60er Jahren, Inhalt (sinngemäß): Die Frau sei nicht nur verpflichtet, den GV über sich ergehen zu lassen, sie müsse auch "mitgehen", anderenfalls sei es ihre Schuld, wenn er sich dann irgendwann anderswo umschaut .... Das schulde die Frau eben dem Manne ....
Nettes Urteil :-) Schade, daß es das heute nicht mehr gibt.

Mit der Heirat hat mann und frau doch festgelegt, daß man/frau auf immer und ewig .... nicht wahr?

(II) "Abschaffung des Schuldprinzips war ein Fehler"
Grundsätzlich wäre es für den Einzelfall wohl interessant, nachzuforschen, ob am Scheitern einer Ehe ausschließlich einer der beiden Partner schuld ist. Ich bin mir sicher, daß es tragische Fälle gibt, bei denen ein liebevoll sorgender und liebender Partner zuerst betrogen, dann aus niederen Beweggründen verlassen und nach der Scheidung zum Zahlsklave wurde. Aber wer um Himmels Willen soll das in jedem Fall nachprüfen?

Das Gericht, wer sonst ;-)

(III) "ein bestimmtes Lebensmodell soll gefördert werden"
Du behauptest, das Lebensmodell, das Deiner Weltanschauung entspringt, und zwar das der konservativen Ehe mit Verpflichtung zum lebenslangen Sex (unabhängig vom sexuellen Begehren) und zur lebenslangen Monogamie, sei das einzig funktionierende.

Nicht das einzige, aber jahrhundertelang ging's doch ganz gut, oder nicht?

Gruß, Rüdiger

Erst Hirn einschalten, dann meckern!

Guildo, Tuesday, 05.10.2004, 02:34 (vor 7794 Tagen) @ Der Eman(n)ze

Als Antwort auf: Sexpflicht per Gesetz? Vorgeschriebenes Lebensmodell? Sag mal, gehts noch? von Der Eman(n)ze am 04. Oktober 2004 18:25:24:

Bitte erst denken, dann schreiben!

Ich stelle hier nicht ein von mir "erfundenes" oder "gewünschtes" Modell vor, was irgendwelchen seltsamen Überlegungen folgt. Was ich hier beschrieben habe, ist die Lebenswirklichkeit für gut die Hälfte der Menschheit. In sämtlichen islamischen Gesellschaften (abgesehen einiger, vom Westen stark beeinflußter Staaten, wie in der Türkei, und dort auch nur in den Großstädten, im Großteil von Indien und Afrika gibt es die Vorstellung, dass eine Frau Sex mit ihrem Ehemann einfach verweigern kann, nicht. Selbst in Deutschland gab es bis vor wenigen Jahren noch Reste dieser Ansichtsweise: Vergewaltigung in der Ehe ist erst seit kurzen strafbar, da nach bisheriger Rechtsauffassung Sex zu den ehelichen Pflichten gehört und ein Mann, der dieses Recht mit Gewalt einfordert, sich zwar der Nötigung schuldig macht, nicht aber der Vergewaltigung.

(I) "bei sexueller Verweigerung schuldig"
Was Du anstrebst, ist eine gesetzliche bzw. vertragliche Verpflichtung zum lebenslangen Sex mit ein und derselben Person. Nach meinem Empfinden eine zutiefst menschenverachtende, absurde Idee. Wie kann man 2 Menschen dazu zwingen, lebenslang Sex miteinander zu haben?

Wieso lebenslang? Wer will, kann gehen! Aber wird eben nicht noch dafür belohnt. Es fällt auf, dass du den anderen von mir angegebenen Scheidungsgrund (Ehebruch) nicht kritisierst.

Kann man sexuelle Lust aufeinander auch gesetzlich verordnen? Oder reicht es Deiner Ansicht nach, wenn einer der beiden Lust hat und der andere es nur noch über sich ergehen läßt? Kann man auch lebenslange Liebe und Zuneigung verordnen? Interessant ist auch die Frage der Umsetzung: Sex ist in der Regel eine intime Sache, bei der nur die beiden Partner anwesend sind, keinerlei Zeugen oder Videoüberwachung. Wie sieht es dann mit der Beweislage aus? Aussage gegen Aussage oder klemmst Du beide Partner dann an den Lügendetektor? Und was ist, wenn beide sich gegenseitig sexuelle Verweigerung vorwerfen? Oder bist Du dafür, daß beim ehelichen Sex ab sofort ein Notar anwesend sein muß? Oder eine verplombte Videokamera? Und was ist mit den Orgasmen? Steht das beiden Partnern gleichermaßen zu? Werden die auch gezählt und gegeneinander aufgerechnet? Hat jeder auch Ansprüche auf bestimmte Praktiken oder willst Du die Standard-Praktiken gesetzlich vorschreiben? (Missionarsstellung) Und was ist, wenn einer der Partner eine psychische oder physische Sexualstörung hat? (z.B. Erektionsstörungen)

Aber die gesetzliche Verpflichtung zur Treue (die de facto vorhanden ist), die willst du! Kann man Treue und/oder Enthaltsamkeit erzwingen? Vom Mann offenbar schon! Wenn ein Mann fremdgeht, dann weht ihm ein eisiger Wind um die Nase und ihm droht die Scheidung und der damit verbundene finanzielle Ruin. Wenn aber die Frau einfach "nein" sagt, wird erwartet, dass der Mann brav notfalls bis ans Lebensende enthaltsam lebt. Das ist typisches Emanzengewäsch: Der Mann soll sich zusammenreißen und hat Pflichten! Der Frau aber kann man sowas nicht zumuten und hat daher keine Pflichten! Dies ist zutiefst menschenverachtend und absurd!

Gibt es dafür eine Art Entschädigungsfond für den Partner, der seine vertraglich vereinbarte Leistung nicht bekommt?

Den gibt es schon längst: Es sind die geschiedenen Männer, die mit ihren Unterhalt für die nicht erfüllten Wunschträume kleiner Mädchen geradestehen müssen!

(II) "Abschaffung des Schuldprinzips war ein Fehler"
Grundsätzlich wäre es für den Einzelfall wohl interessant, nachzuforschen, ob am Scheitern einer Ehe ausschließlich einer der beiden Partner schuld ist. Ich bin mir sicher, daß es tragische Fälle gibt, bei denen ein liebevoll sorgender und liebender Partner zuerst betrogen, dann aus niederen Beweggründen verlassen und nach der Scheidung zum Zahlsklave wurde. Aber wer um Himmels Willen soll das in jedem Fall nachprüfen? Und was ist, wenn beide Partner eine Teilschuld am Scheitern tragen (was durchaus häufig ist)? Wer soll die gegenseitigen Verschulden gegeneinander abwägen? Und wer soll feststellen, ob einer der Partner überhaupt noch fähig war, den anderen zu lieben? Ist Dir klar, welch ein Rattenschwanz da dranhängt? Deutsche Gerichte haben wahrlich keinen Mangel an Schlammschlachten, aber das Schuldprinzip würde wohl die Justiz irgendwann durch Prozeßstau zusammenbrechen lassen.

Wenn der Ehegattenunterhalt ersatzlos abgeschafft wird und die Unterhaltspflicht für Kinder stets von dem zu leisten ist, der das Sorgerecht hat und bei dem die Kinder auch leben, dann braucht man das Schuldprinzip nicht mehr!

Und was ist eigentlich, wenn beide Partner sich im gegenseitigen Einvernehmen trennen? Oder willst Du das verbieten? Fazit: Abschaffung des Schuldprinzip ist - realistisch betrachtet - vernünftig. Was Du anstrebst, ist ein Obrigkeitsstaat, der in den Schlafzimmern herumschnüffelt und der die Menschen beim Ausleben ihrer Sexualität bevormundet.

Einer freiwilligen Trennung ohne Schlammschlacht mit Einigung über das Sorgerecht und freiwilliger Unterhaltszahlung soll man auch keine Hindernisse in den Weg legen. Aber niemand darf zu irgendwelchen Zahlungen gezwungen werden, es sei denn, er lädt Schuld auf sich!

(III) "ein bestimmtes Lebensmodell soll gefördert werden"
Du behauptest, das Lebensmodell, das Deiner Weltanschauung entspringt, und zwar das der konservativen Ehe mit Verpflichtung zum lebenslangen Sex (unabhängig vom sexuellen Begehren) und zur lebenslangen Monogamie, sei das einzig funktionierende. Wie kommst Du auf diese wahnwitzige Aussage? Oder umfaßt "funktionieren" nach Deinem Sinne nicht, ob die Partner überhaupt noch glücklich sind?

Mit "funtionieren" ist eine gerechte Behandlung beider Ehepartner bei gleichmäßiger Verteilung von Rechten und Pflichten gemeint! Es gibt viele andere Beziehungskonzepte die funktionieren, aber eben nur auf freiwilliger Basis. Sobald aber die Ehepartner auch rechtliche Ansprüche geltend machen können, funktioniert eben nur das traditionelle Modell. Das heutige Verständnis der Ehe begünstigt die Frau, die das auch hemmungslos ausnutzt.

Bei Deinen Darlegungen fällt mir nur noch eines ein: Der schlimmste Feind sitzt in den eigenen Reihen.

Genau, eben so eine(r) wie du!

Mir graust's

Mir auch! Ein Mann, der enthaltsam leben wollte, ging früher ins Kloster und wurde Mönch. Heute braucht er nur zu heiraten!

bedauert der Guildo

PS:

Und zum Schluß noch etwas aus der Bibel!
Wollen wir doch mal sehen, was der Apostel Paulus zu diesem Thema sagt...

Ehe und Ehelosigkeit
1Wovon ihr aber geschrieben habt, darauf antworte ich: Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren. 2Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann. 3Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann. 4Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau. 5Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeitlang, wenn beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt. 6Das sage ich aber als Erlaubnis und nicht als Gebot. 7Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so. a
a: Mt 19,12

8Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. 9Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten als sich in Begierde zu verzehren. a
a: 1. Tim 5,14

Dein Standpunkt entbehrt jeglicher Diskussionsgrundlage (n/t)

Morb, Tuesday, 05.10.2004, 02:54 (vor 7794 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Erst Hirn einschalten, dann meckern! von Guildo am 04. Oktober 2004 23:34:03:

Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber...

Guildo, Tuesday, 05.10.2004, 15:26 (vor 7793 Tagen) @ Morb

Als Antwort auf: Dein Standpunkt entbehrt jeglicher Diskussionsgrundlage (n/t) von Morb am 04. Oktober 2004 23:54:20:

...und davon tummeln sich wohl ein paar in diesem Forum!

Jeder Mann, der diesen Standpunkt kritisiert, hat als Frau nichts anderes verdient, als eine vertrocknete Dörrpflaume im Bett, die ihm spätestens nach dem zweiten Kind zu verstehen gibt, dass er seine Schuldigkeit getan hat und er sie gefälligst mit solchen Abartigkeiten wie Sex in Ruhe lassen soll. Und sollte er auf die Idee kommen, sich woanders auszutoben, dann wird er nach Strich und Faden nach allen Paragraphen des deutschen Scheidungsrecht ausgenommen.

Die Frauen, die mich kritisieren, kann ich verstehen: Wer will schon freiwillig einen Zustand ändern, der der Frau alle Rechte zugesteht (ein kurzer Blick, ein nicht gewünschtes Kompliment - schon wird der Mann als Sittenstrolch und Vergewaltiger vors Gericht gezerrt!) und jegliche Pflichten ablehnt ("Machs dir doch selber" bekam ein Mann aus meinen Bekanntenkreis von seiner Frau zu hören!)

Wer Kritik an solchem Unrecht als gequirlte S... bezeichnet, dem ist nicht mehr zu helfen!

Re: Erst Hirn einschalten, dann meckern!

Eugen Prinz, Tuesday, 05.10.2004, 02:57 (vor 7794 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Erst Hirn einschalten, dann meckern! von Guildo am 04. Oktober 2004 23:34:03:

ganz gute Argumentation, wirklich ganz gut, Guildo.

Eugen

Re: Erst Hirn einschalten, dann meckern!

Rüdiger, Tuesday, 05.10.2004, 14:34 (vor 7793 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Erst Hirn einschalten, dann meckern! von Guildo am 04. Oktober 2004 23:34:03:

Herzlichen Glückwunsch für Deinen Text, Guildo! Besser kann man es kaum auf den Punkt bringen ....

Gruß, Rüdiger

Re: Erst Hirn einschalten, dann meckern!

Max, Tuesday, 05.10.2004, 14:40 (vor 7793 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Erst Hirn einschalten, dann meckern! von Guildo am 04. Oktober 2004 23:34:03:

Hehehe,

Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber jeder...

...wie wahr, wie wahr *seufz*. Habe ich etwa die Bibel geschrieben? Kann mich gar nicht mehr erinnern...

Kopfkratz - Max

Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ...

Ekki, Tuesday, 05.10.2004, 15:06 (vor 7793 Tagen) @ Der Eman(n)ze

Als Antwort auf: Sexpflicht per Gesetz? Vorgeschriebenes Lebensmodell? Sag mal, gehts noch? von Der Eman(n)ze am 04. Oktober 2004 18:25:24:

... meine diesbezügliche Einstellung noch nicht kennen sollte, hier ist sie:

Die Verpflichtung, ein Leben lang zu wirtschaften und ggf. Kinder großzuziehen, ist verdammt Verpflichtung genug und kann nur dann einigermaßen ertragen werden, wenn der Schwachsinn der Monogamie endlich mal verschwindet.

Der Staat sollte mal lieber die Leute am Wickel kriegen, die durch wirtschaftliche Schlamperei, Suff u.Ä. ihre Familie ruinieren, anstatt sich an denen zu vergehen, die ihre Familie gut versorgen und nebenbei noch andere Menschen sexuell glücklich machen.

Und zu Religion hab' ich eh' nichts anderes als "Nein" zu sagen.

Gruß

Ekki

Hurra - ich verdien mir nen Heiligenschein

Mischa, Tuesday, 05.10.2004, 15:15 (vor 7793 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ... von Ekki am 05. Oktober 2004 12:06:43:

Hi Ekki,

Der Staat sollte mal lieber die Leute am Wickel kriegen, die durch wirtschaftliche Schlamperei, Suff u.Ä. ihre Familie ruinieren,

Genau! Alle ab ins Arbeitslager.

anstatt sich an denen zu vergehen, die ihre Familie gut versorgen und nebenbei noch andere Menschen sexuell glücklich machen.

So habe ich das noch nie gesehen - du bist genial. Fremdvögeln als Dienst an der Menschheit - boaaaaa ey - wo kann ich mich bewerben und wer erklärt meiner Freundin, daß ich mich nur aufopfere?

Mischa *her mit den unglücklichen Mädels*

Re: Hurra - ich verdien mir nen Heiligenschein

Ekki, Tuesday, 05.10.2004, 21:53 (vor 7793 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Hurra - ich verdien mir nen Heiligenschein von Mischa am 05. Oktober 2004 12:15:03:

Hi Mischa,

Hi Ekki,

...

So habe ich das noch nie gesehen - du bist genial. Fremdvögeln als Dienst an der Menschheit - boaaaaa ey - wo kann ich mich bewerben und wer erklärt meiner Freundin, daß ich mich nur aufopfere?

1) Du brauchst Deiner Freundin nichts zu erklären, sondern könntest - würde mein Gesellschaftsmodell umgesetzt - davon ausgehen, daß sie sich auch aushäusig vergnügt, womit die ganzen mit der Monogamie verbundenen Frusterlebnisse gar nicht erst aufkommen. (Wer würde wohl auf den Gedanken kommen, von irgendjemandem zu verlangen, daß er ein Leben lang nur noch ein Buch liest, nur noch ein Lied singt usw.? Eben!)

2) Aufopferung[/i][/u] ist das Gegenteil[/i][/u] dessen was ich will. Aufopferung ist, auf die ganzen schönen Sexualkontakte verzichten zu müssen, weil die menschenverachtende Monogamie es so will. Nur[/i][/u] wer seinem legitimen Egoismus - und dazu gehören wechselnde Sexualkontakte - ohne Restriktionen nachgehen kann, findet in seinem eigenen Leben zu einem vernünftigen Verhältnis zwischen Egoismus und Altruismus.[/i][/u]
Was wir dagegen in der christlich-abendländischen Pseudo-Zivilisation[/i][/u] erleben, ist, daß die Menschen, um ein erfülltes Sexualleben geprellt, ihrer Umgebung mit einer von Mensch zu Mensch verschiedenen, in jedem Fall aber ekelhaften Mischung aus Märtyrergehabe (das letzten Endes auch nur Erpressung ist), Hinterhältigkeit und krassem Egoismus[/i][/u] begegnen.

Gruß

Ekki

Habe schon einen!

Expatriate, Wednesday, 06.10.2004, 10:08 (vor 7793 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Hurra - ich verdien mir nen Heiligenschein von Mischa am 05. Oktober 2004 12:15:03:

So habe ich das noch nie gesehen - du bist genial. Fremdvögeln als Dienst an der Menschheit - boaaaaa ey - wo kann ich mich bewerben und wer erklärt meiner Freundin, daß ich mich nur aufopfere?

Da seht ihr mal, wie ich mich im Dienste der Menschheit abrackere!
Und endlich wird's mal entsprechend gewuerdigt.
*freu*

Mit Heiligenschein - Euer Expat

Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ...

Guildo, Tuesday, 05.10.2004, 16:11 (vor 7793 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ... von Ekki am 05. Oktober 2004 12:06:43:

Hallo, Ekki!

Deine Einstellung ist bekannt und keineswegs falsch!

Aber es sind hauptsächlich die Frauen, die unbedingte Treue fordern. Auch nach Abschaffung des Schuldprinzips müssen Männer, so sie denn untreu werden, damit rechnen, Frau und Kinder zu verlieren und zu zahlen, bis sie schwarz werden. Daher ist es nur rechtens, wenn eine Frau auch ihren Anteil an Verpflichtungen hat. Meinen Vorschlag zur Rückkehr zur traditionellen Ehe dient nur als Ausweg für jene Frauen, die die bisherige Rundumversorgung durch Staat und Ehemann nicht missen wollen. So wie der Mann seine Freiheit einschränkt (nur Sex mit seiner Ehefrau), so muss die Frau eben auch ihre Freiheit einschränken (also nicht immer nein sagen und ihre Unlust überwinden)!

Alle anderen können und sollten eine Beziehung nach ihren Wünschen gestalten können, aber in eigener Verantwortung!

Die von dir kritisierte Monogamie zeigt ja im heutigen Eherecht ihre häßliche Fratze. Sie ist, und das ist die eigentliche Aussage, nur dann erträglich, wenn man(n) eben nicht nur zur Treue verpflichtet wird, sondern auch ein Recht hat, mit der Frau, der man treu ist, Sex zu haben. Eine Frau, die das nicht will, darf eben auch keine Treue fordern.

Womit wir wieder bei deinen Ansichten wären. Die, täten die Frauen auch mitmachen, eigentlich gar nicht so verkehrt ist. Hat die eine keine Lust, gehts halt zu einer anderen. Wenn man(n) das folgenlos tun darf, dann darf frau auch folgenlos "nein" sagen.

Gruß vom Guildo

PS:

Auch wenn du nichts von Religion hältst: Das, was Paulus vor fast 2000 Jahren zu Papier gebracht hat, zeigt doch, dass schon damals Frauen ihre sexuelle Anziehungskraft mißbrauchten und deshalb klare Regelungen zu Rechten und Pflichten nötig waren. Schon in den ersten Gemeinden gab es religiöse Fanatiker, zumeist Frauen, die totale Enthaltssamkeit predigten, und sich weigerten, mit ihren Ehemännern zu schlafen.

Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ...

Ekki, Tuesday, 05.10.2004, 22:09 (vor 7793 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ... von Guildo am 05. Oktober 2004 13:11:24:

Hallo Guildo!

Hallo, Ekki!
Deine Einstellung ist bekannt und keineswegs falsch!
Aber es sind hauptsächlich die Frauen, die unbedingte Treue fordern. Auch nach Abschaffung des Schuldprinzips müssen Männer, so sie denn untreu werden, damit rechnen, Frau und Kinder zu verlieren und zu zahlen, bis sie schwarz werden. Daher ist es nur rechtens, wenn eine Frau auch ihren Anteil an Verpflichtungen hat. Meinen Vorschlag zur Rückkehr zur traditionellen Ehe dient nur als Ausweg für jene Frauen, die die bisherige Rundumversorgung durch Staat und Ehemann nicht missen wollen. So wie der Mann seine Freiheit einschränkt (nur Sex mit seiner Ehefrau), so muss die Frau eben auch ihre Freiheit einschränken (also nicht immer nein sagen und ihre Unlust überwinden)!
Alle anderen können und sollten eine Beziehung nach ihren Wünschen gestalten können, aber in eigener Verantwortung!

Meine kleine Prophezeiung: Frauen werden sich weder[/i][/u] auf ein Nebeneinander verschiedener Partnerschaftsmodelle, noch[/i][/u] auf ein gleiches Recht von Mann und Frau zum Durchbrechen der dem Grundsatz nach geltenden Monogamie einlassen. Da hilft halt nur Gretchen Faust oder - was leider zu selten vorkommt - eine scharfe Geliebte (wobei man auch da aufpassen muß, daß aus der Geliebten keine Ehefrau wird).

Die von dir kritisierte Monogamie zeigt ja im heutigen Eherecht ihre häßliche Fratze. Sie ist, und das ist die eigentliche Aussage, nur dann erträglich, wenn man(n) eben nicht nur zur Treue verpflichtet wird, sondern auch ein Recht hat, mit der Frau, der man treu ist, Sex zu haben. Eine Frau, die das nicht will, darf eben auch keine Treue fordern.
Womit wir wieder bei deinen Ansichten wären. Die, täten die Frauen auch mitmachen, eigentlich gar nicht so verkehrt ist. Hat die eine keine Lust, gehts halt zu einer anderen. Wenn man(n) das folgenlos tun darf, dann darf frau auch folgenlos "nein" sagen.

Weißt Du, was Martin Luther[/i][/u] postulierte: "Will die Frau nicht, so komm die Magd".[/i][/u] Abgesehen davon, daß es heute keine Mägde mehr gibt - 'ne gute Idee war das schon.

Gruß vom Guildo
PS:
Auch wenn du nichts von Religion hältst: Das, was Paulus vor fast 2000 Jahren zu Papier gebracht hat, zeigt doch, dass schon damals Frauen ihre sexuelle Anziehungskraft mißbrauchten und deshalb klare Regelungen zu Rechten und Pflichten nötig waren. Schon in den ersten Gemeinden gab es religiöse Fanatiker, zumeist Frauen, die totale Enthaltssamkeit predigten, und sich weigerten, mit ihren Ehemännern zu schlafen.

Und das ist ja wohl nur ein Grund mehr, Religion als solche abzulehnen!

Du hattest in Deinem Posting index.php?id=34630
den Apostel Paulus zitiert, dessen Ansichten mit den Deinen ja nicht ganz konform gehen: Wenn sich "eins dem andern entzieht", soll man nach Paulus "Zeit zum Beten haben", alles andere - was er nicht beim Namen nennt! - wäre "eine Versuchung des Satans".

Und da gehe ich eben mit Paulus gar nicht kondom - äh, konform.

Gruß

Ekki

Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ...

Guildo, Wednesday, 06.10.2004, 02:33 (vor 7793 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ... von Ekki am 05. Oktober 2004 19:09:01:

Hallo, Ekki!

Meine kleine Prophezeiung: Frauen werden sich weder[/i][/u] auf ein Nebeneinander verschiedener Partnerschaftsmodelle, noch[/i][/u] auf ein gleiches Recht von Mann und Frau zum Durchbrechen der dem Grundsatz nach geltenden Monogamie einlassen. Da hilft halt nur Gretchen Faust oder - was leider zu selten vorkommt - eine scharfe Geliebte (wobei man auch da aufpassen muß, daß aus der Geliebten keine Ehefrau wird).

Da hast du leider Recht! Ich sehe, dass sogar einige Männer hier im Forum der Illusion aufgesessen sind, Frauen würden ihre in der Ehe vorhandene Machtposition nicht mißbrauchen. Allerdings sind deine Lösungsvorschläge eher mit Vorsicht zu genießen: Legt der Mann dann selbst Hand an, hat die Frau oft ihr Ziel erreicht. Viele Frauen wollen ja ihren Mann behalten, aber bitte sehr kein oder nur wenig Sex! Damit fügt Mann sich den Wünschen der Frau! Eine Geliebte ist nur eine Lösung, wenn Mann nicht verheiratet ist, sonst gibst mächtig Ärger - auch nach Abschaffung des Schuldprinzips! Wichtig ist, dass Mann Sorge dafür trägt, dass nicht plötzlich Kinder da sind - dann mutiert die feurige Geliebte nämlich schnell zum holden Eheweib! (Und das lassen wir in der heutigen Zeit besser sein!)

Weißt Du, was Martin Luther[/i][/u] postulierte: "Will die Frau nicht, so komm die Magd".[/i][/u] Abgesehen davon, daß es heute keine Mägde mehr gibt - 'ne gute Idee war das schon.

Und das ist ja wohl nur ein Grund mehr, Religion als solche abzulehnen!
Du hattest in Deinem Posting index.php?id=34630
den Apostel Paulus zitiert, dessen Ansichten mit den Deinen ja nicht ganz konform gehen: Wenn sich "eins dem andern entzieht", soll man nach Paulus "Zeit zum Beten haben", alles andere - was er nicht beim Namen nennt! - wäre "eine Versuchung des Satans".
Und da gehe ich eben mit Paulus gar nicht kondom - äh, konform.

Ich möchte hier nicht in Nicks Fußstapfen treten, aber da muß ich die Religion verteidigen.

Paulus schrieb:
5Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeitlang, wenn beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt. 6Das sage ich aber als Erlaubnis und nicht als Gebot.

Ausdrücklich verbietet Paulus, dass "sich eins dem anderen entziehe", nur fürs Gebet läßt er eine Ausnahme für kurze Zeit zu, und dann auch nur, wenn beide damit einverstanden sind. Dieses ist auch ausdrücklich als Zugeständnis an den Partner zu sehen, der seltener Sex haben will. Vorgeschrieben ist es nicht (die Erlaubnis, für kurze Zeit ohne Sex auzukommen ist kein Gebot!). Danach die Aufforderung " und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht,...), die nichts weiter besagt, dass bei jeder sexuellenn Enthaltsamkeit die Gefahr steigt, dass Mann sich woanders umsieht. Damit gibt es keine Möglichkeit für die Frau, den Mann sexuell auszuhungern!

Dann hast du noch Martin Luther zitiert, dessen Auffassung mir bekannt ist. Leider war mir der genaue Wortlaut entfallen, aber das hast du ja nachgeholt. Und auch er widerspricht nicht unseren Vorstellungen, sondern gesteht den Menschen sogar ein Recht auf Sex zu. Er hat sich zu diesem Thema noch ausführlicher geäußert, wonach beide Ehepartner eben ein Recht auf Sex haben. Will die Frau nicht oder kann der Mann nicht, darf sich der Betroffene eine/n Geliebte/Liebhaber zulegen. Und das von einem Mann, der mal Mönch war und Sex stets als Sünde betrachtet hat. Wenn ich die Reaktionen zu meinen letzten Beiträgen betrachte, dann kann man sehen, welcher ungeheuren Gehirnwäsche die Menschheit in den letzten paar hundert Jahren ausgesetzt war, wenn Sexualität immer noch romantisch verklärt wird und sich sogar Männerrechtler die Sicht der Frau zu eigen machen.

Viele Grüße vom Guildo

Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ...

Ekki, Wednesday, 06.10.2004, 11:55 (vor 7793 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ... von Guildo am 05. Oktober 2004 23:33:26:

Hallo Guildo!

Danach die Aufforderung " und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht,...), die nichts weiter besagt, dass bei jeder sexuellenn Enthaltsamkeit die Gefahr steigt, dass Mann sich woanders umsieht. Damit gibt es keine Möglichkeit für die Frau, den Mann sexuell auszuhungern!

Da gibt es aber noch ein anderes Problem:

Ich bin der Meinung, daß auch in einer sexuell befriedigenden Ehe das Naturgesetz greift, daß der Mensch Ablenkung braucht.

Mit anderen Worten:

Mein Ideal wäre eine Ehe, in der beide Partner glücklich verheiratet sind und glücklich fremdgehen.[/i]

Was meinst Du dazu?

Viele Grüße von

Ekki

Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ...

Tran, Wednesday, 06.10.2004, 13:38 (vor 7792 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ... von Ekki am 06. Oktober 2004 08:55:59:

Guten Tag Ekki!

Mein Ideal wäre eine Ehe, in der beide Partner glücklich verheiratet sind und glücklich fremdgehen.[/i]

Gibt´s doch schon. Jeder kann doch sein Eheleben so gestalten wie er das will. Und sogenannte "offene Beziehungen" gibt es zuhauf.
Rein rechtlich spricht auch nichts dagegen, höchstens gesellschaftlich.

Tran

Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ...

Ekki, Wednesday, 06.10.2004, 14:20 (vor 7792 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ... von Tran am 06. Oktober 2004 10:38:02:

Guten Morgen, Tran!

Guten Tag Ekki!

Mein Ideal wäre eine Ehe, in der beide Partner glücklich verheiratet sind und glücklich fremdgehen.[/i]

Gibt´s doch schon. Jeder kann doch sein Eheleben so gestalten wie er das will. Und sogenannte "offene Beziehungen" gibt es zuhauf.
Rein rechtlich spricht auch nichts dagegen, höchstens gesellschaftlich.
Tran

Nur ist es erfahrungsgemäß schwierig, jemanden zu finden, der das bereit ist, un das Risiko ist hoch, eben weil dies von zahlenmäßig vielleicht inzwischen unterlegenen, aber nach wie vor an Schaltstellen der Gesellschaft sitzenden Kreisen nicht erwünscht ist.

Was man als "gesellschaftlich schädlich" beurteilt, ist wohl jedem seine Sache.

Gruß

Ekki

Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ...

Tran, Wednesday, 06.10.2004, 14:38 (vor 7792 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ... von Ekki am 06. Oktober 2004 11:20:36:

Guten Morgen, Tran!

Guten Tag Ekki!

Mein Ideal wäre eine Ehe, in der beide Partner glücklich verheiratet sind und glücklich fremdgehen.[/i]

Gibt´s doch schon. Jeder kann doch sein Eheleben so gestalten wie er das will. Und sogenannte "offene Beziehungen" gibt es zuhauf.
Rein rechtlich spricht auch nichts dagegen, höchstens gesellschaftlich.
Tran

Nur ist es erfahrungsgemäß schwierig, jemanden zu finden, der das bereit ist, un das Risiko ist hoch, eben weil dies von zahlenmäßig vielleicht inzwischen unterlegenen, aber nach wie vor an Schaltstellen der Gesellschaft sitzenden Kreisen nicht erwünscht ist.

Ich kann mir nicht vorstellen wer da von staatlicher Seite her ein Problem mit offenen Beziehungen haben sollte. Eher im Gegenteil: Der Staat "wünscht" doch Kinder. Da dürfte es ihm doch eher gefallen wenn es Leute wie Dich gibt, die (etwas respektlos ausgedrückt) wild in der Gegend "rummachen".
Und das die meisten Frauen nicht so denken wie Du kannst Du ihnen schlecht verübeln. Jeder hat halt seine ihm eigene Vorstellung von einer Beziehung.

Was man als "gesellschaftlich schädlich" beurteilt, ist wohl jedem seine Sache.

Nein, ich meine da jetzt nicht die Meinung eines einzelnen, schon gar nicht meine eigene. Was ich meinte war, das es halt gesellschaftlich, also bei der Mehrheit, nicht auf sonderlich viel Verständnis stösst wenn jemand eine offene Beziehung lebt. Ist aber eben auch nicht so das man gleich gelyncht wird, nur weil man sich sexuell nicht festlegen will.
Immerhin leben wir in einer Zeit in der Schwule heiraten dürfen. Warum sollte also nicht auch ein Mann mit einer Frau eine offene Beziehung eingehen?

Tran

Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ...

Guildo, Wednesday, 06.10.2004, 16:15 (vor 7792 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ... von Ekki am 06. Oktober 2004 08:55:59:

Hallo Ekki!

Ich bin der Meinung, daß auch in einer sexuell befriedigenden Ehe das Naturgesetz greift, daß der Mensch Ablenkung braucht.
Mit anderen Worten:
Mein Ideal wäre eine Ehe, in der beide Partner glücklich verheiratet sind und glücklich fremdgehen.[/i]
Was meinst Du dazu?

So beide, Mann und Frau, es wollen, ist dein Ideal vernünftig und durchführbar. Allein, mir wäre es bei der heutigen Gesetzeslage zu gefährlich. Solange fremdgehen bei der Beurteilung, ob eine Ehe als zerüttet anzusehen ist oder nicht, noch eine Rolle spielt, ist das ein Spiel mit dem Feuer. Ich urteile da nicht aus moralischer Sicht, eher aus praktischen Gründen. Persönlich liegt mir die Monogamie mehr, aber eben nur, wenn daraus nicht nur Verbote und Verzicht für den Mann resultieren, sondern auch einforderbare Rechte.

Viele Grüße von
Guildo

Und was ist mit untreuen Männern?

Mischa, Tuesday, 05.10.2004, 12:58 (vor 7793 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von Guildo am 04. Oktober 2004 16:18:22:

Hi,

ich gehe mal nur auf das Schuldprinzip ein und hätte dazu mal ne Frage. Nehmen wir an, der Mann hat mal Bock auf ein kleines Abenteuer, einfach so. Die Ehe funktioniert, die Frau ist auch im Bett eine Rakete, sie ist sparsam, der Haushalt läuft wie geschmiert und die Kinder werden bestens versorgt. Nur ist da eben die Versuchung und er gibt ihr nach. Was dann? WElche Rechte hätte dann die Frau?

Fragt Mischa

Re: Und was ist mit untreuen Männern?

Guildo, Tuesday, 05.10.2004, 14:55 (vor 7793 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Und was ist mit untreuen Männern? von Mischa am 05. Oktober 2004 09:58:20:

Hallo, Mischa!

Deine Frage ist berechtigt, nur bin ich auf diesen Punkt bereits eingegangen:

Ehebruch wäre dann ein Scheidungsgrund! Und wenn ein Mann, trotz der von dir beschriebenen "perfekten Ehefrau" der Versuchung nachgibt, muss er auch für die Konsequenzen geradestehen. Das heißt, die Frau kann hier zu Recht die Scheidung verlangen, die Kinder für sich fordern und Unterhalt für sich und die Kinder verlangen.
=traditionelle Ehe, Rechtsauffassung der 50/60er Jahre

Solange die Ehe aber nur eine einseitige Verpflichtung des Mannes zur Folge hat, kann man die Untreue des Mannes nicht verdammen. Denn wer das Schuldprinzip abschafft, darf auch nicht Verbote setzen. Trotzdem existiert eine Art ungeschriebenes "Schuldprinzip" weiter zu Lasten des Mannes. Ein Mann, der untreu wird, dem läuft auch heute noch die Frau weg und er muss zahlen. Was ich auch richtig finde, aber wo bleibt eine vergleichbare Verpflichtung für die Frau? Die Möglichkeit, einer untreuen Ehefrau, die der Mann verlassen hat, den Unterhalt zu streichen, sind stark eingeschränkt und vom Wohlwollen eines Richters abhängig. Wer Treue fordert, muss auch etwas dafür bieten!
=Zerüttungsprinzip, seit ca. 1977 konsequent umgesetzt

Gruß vom Guildo

Re: Und was ist mit untreuen Männern?

Mischa, Tuesday, 05.10.2004, 17:39 (vor 7793 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Re: Und was ist mit untreuen Männern? von Guildo am 05. Oktober 2004 11:55:40:

Hi,

Ehebruch wäre dann ein Scheidungsgrund! Und wenn ein Mann, trotz der von dir beschriebenen "perfekten Ehefrau" der Versuchung nachgibt, muss er auch für die Konsequenzen geradestehen. Das heißt, die Frau kann hier zu Recht die Scheidung verlangen, die Kinder für sich fordern und Unterhalt für sich und die Kinder verlangen.

Aha. Dann muß ich als Mann also einen erheblichen Teil meiner Grundrechte beim Standesamt abgeben. Ich darf dann also bei Strafe keinen Sex mit Partnerinnen meiner Wahl haben, sondern bin auf genau eine Frau festgelegt. 68er ade. Einmal fremd poppen und schon sind die Kinder und das Geld weg? So war es bis 1977 und die Meisten Ehen wurden geschieden, weil die Männer beim Seitensprung erwischt wurden. Tatsächlich wurden damals viel mehr Männer zu Unterhalt verdonnert, als es heute der Fall ist.

=traditionelle Ehe, Rechtsauffassung der 50/60er Jahre

Du kannst das ja per Ehevertrag so regeln, ob du damit allerdings eine Frau findest?

Ein Mann, der untreu wird, dem läuft auch heute noch die Frau weg und er muss zahlen.

Nicht immer. Nur wenige geschiedene Frauen erhalten Unterhalt und wenn, dann nur sehr wenig. Lies bei Amendt nach.

Was ich auch richtig finde, aber wo bleibt eine vergleichbare Verpflichtung für die Frau? Die Möglichkeit, einer untreuen Ehefrau, die der Mann verlassen hat, den Unterhalt zu streichen, sind stark eingeschränkt und vom Wohlwollen eines Richters abhängig.

Wenn eine Frau aus einer sogenannten intakten Ehe ausbricht, verliert sie ganz schnell den Anspruch auf Unterhalt und im Justizministerium arbeiten sie gerade an einer weiteren Verschärfung. Ich sehe mich da als Mann nicht benachteiligt.

=Zerüttungsprinzip, seit ca. 1977 konsequent umgesetzt

Und das finde ich richtig so, deine Meinung über die Ehe scheint mir etwas veraltet, sei dir aber unbenommen. Ich finde es gut, daß mir die Schmutzwäsche vor Gericht erspart blieb und ich weiter die gemeinsame Sorge für die Kinder habe.

Gruß, Mischa

Re: Und was ist mit untreuen Männern?

Guildo, Tuesday, 05.10.2004, 19:30 (vor 7793 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Und was ist mit untreuen Männern? von Mischa am 05. Oktober 2004 14:39:47:

Hi, Mischa!

Du kannst das ja per Ehevertrag so regeln, ob du damit allerdings eine Frau findest?

Leider kann jeder Ehevertrag angefochten werden. Es reicht die Meinung eines Richters, der Vertrag wäre sittenwidrig und/oder würde die Frau unangemessen benachteiligen. Sicher wird eine Frau keinen Ehevertrag zustimmen, der ihre umfassenden Vorrechte auf ein vernünftiges Maß zurechtstutzt. Eine Verpflichtung zur Treue ohne Gegenleistung braucht ja nicht in einem Ehervertrag geregelt zu werden, das ist ja sowieso geltendes Recht.

Ein Mann, der untreu wird, dem läuft auch heute noch die Frau weg und er muss zahlen.

Nicht immer. Nur wenige geschiedene Frauen erhalten Unterhalt und wenn, dann nur sehr wenig. Lies bei Amendt nach.

Das Thema wurde schon häufig diskutiert. Irgendwelchen gefälschsten Statistiken selbsternannter Frauenfreunde glaube ich kein Wort. Ich richte mich nach dem, was ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis miterleben durfte. Wenn eine Frau kein Unterhalt bekam, dann nur, weil der Mann schon nach der Unterhaltszahlung für die Kinder völlig verarmt ist. Unterhalt für Kinder ist immer zu zahlen, auch ein Verzicht über Ehevertrag ist ausgeschlossen, da von der deutschen Justiz als sittenwidrig bewertet.

Was ich auch richtig finde, aber wo bleibt eine vergleichbare Verpflichtung für die Frau? Die Möglichkeit, einer untreuen Ehefrau, die der Mann verlassen hat, den Unterhalt zu streichen, sind stark eingeschränkt und vom Wohlwollen eines Richters abhängig.

Wenn eine Frau aus einer sogenannten intakten Ehe ausbricht, verliert sie ganz schnell den Anspruch auf Unterhalt und im Justizministerium arbeiten sie gerade an einer weiteren Verschärfung. Ich sehe mich da als Mann nicht benachteiligt.

In der Theorie richtig, in der Praxis definiert die Frau ganz alleine, was intakt ist und was nicht. Alleine die Behauptung der Frau reicht vielen Richtern. Und da Aussage gegen Aussage steht, wägt der Richter eben ab, wer glaubwürdiger ist. Damit gibt es die gleichen Probleme wie zu Zeiten des Schuldprinzips, eine tatsächliche Beweisführung ist sehr schwer.

=Zerüttungsprinzip, seit ca. 1977 konsequent umgesetzt

Und das finde ich richtig so, deine Meinung über die Ehe scheint mir etwas veraltet, sei dir aber unbenommen.

Meine etwas veraltete Einstellung zur Ehe hat sich erst in den letzten Jahren so entwickelt, nachdem ich erkennen musste, dass die moderneren Formen des Zusammenlebens das Gleichgewicht zwischen Rechten und Pflichten von Mann und Frau zerstört hat.

Ich finde es gut, daß mir die Schmutzwäsche vor Gericht erspart blieb und ich weiter die gemeinsame Sorge für die Kinder habe.

Es freut mich aufrichtig, dass deine Scheidung offenbar einvernehmlich und ohne Schlammschlacht verlaufen ist und du aufgrund überwiegend positiver Erlebnisse mit Frauen ein eher entspanntes Verhältnis zu ihnen hast. Aber es gibt zehntausende Männer in Deutschland, die nicht soviel Glück hatten, denen das Fell über die Ohren gezogen wurde. Es ist verdammt leicht, diese alle als Jammerlappen hinzustellen. Das heutige Eherecht ist auch keineswegs von vornherein böse und zur "Männerunterdrückung" entworfen worden, es geschah in bester Absicht, setzt aber einen guten Willen und ein hohes Maß an Charakterfestigkeit voraus, der leider bei sehr, sehr vielen Frauen in keinster Weise vorhanden ist. Eine Rückkehr zum alten Recht betrachte ich auch nur als das geringere von zwei Übeln!

Viele Grüße vom Guildo

Hier noch die Reaktionen zu meinem obigen Posting aus Mayas Affenstall !

Guildo, Wednesday, 06.10.2004, 19:27 (vor 7792 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von Guildo am 04. Oktober 2004 16:18:22:

klickst du hier, wird dir schlecht!

Mir wurde aber nicht schlecht

Mischa, Wednesday, 06.10.2004, 20:04 (vor 7792 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Hier noch die Reaktionen zu meinem obigen Posting aus Mayas Affenstall ! von Guildo am 06. Oktober 2004 16:27:09:

Hi,

tja, eine Frau mit einer Meinung, in diesem Fall zu deiner Meinung. Recht hat sie, aus meiner Sicht. Mir fällt übrigens auf, daß die eigentlichen Fehler der Femis hier nie entsprechend gewürdigt werden, dabei sind die Damen so leicht zu zerfleddern - aber nein, immer schön in die Falle tappen und Schwachsinn absondern. Typisch Mann möchte Mann da sagen. Deine Haltung zur Ehe dürfte selbst einen Taliban erstaunen, die sind da fortschrittlicher. Bin ich froh, daß die Maskus keine echte Macht haben.

Mischa

Mir schon!

Guildo, Wednesday, 06.10.2004, 21:28 (vor 7792 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Mir wurde aber nicht schlecht von Mischa am 06. Oktober 2004 17:04:35:

Hi, Mischa!

Ich glaube, du hast immer noch nicht die Aussage begriffen!

Also nochmals: Wer Rechte fordert, muß auch Pflichten übernehmen!

"Ehe als Prostitution", so wie die Femis dort heulen, ist erst mit dem heutigen Eherecht wahrgeworden. Einmal sich schwängern lassen, schon zahlt der Mann! Aber du streitest das ja vehement ab!
Die sogenannten emanzipierten Frauen fordern heutzutage vom Mann eine Rundumabsicherung ihres Lebens als Gegenleistung für ihre bloße Gesellschaft. Meine Kritikerinnen meinten auch feststellen zu müssen, die Ehe wäre nur eine Wirtschaftsgemeinschaft zur Versorgung der Kinder und des Ehepartners - und DAS IST PROSTITUTION !

Prostitution hat nämlich nicht immer was mit Sex zu tun!

Wer keine Rechte hat, hat auch keine Pflichten

Wer keine Pflichten übernehmen will, kann auch keine Rechte einfordern[/i]

Die Femis im Frauenforum wollen zwar alle Rechte für sich, lehnen aber jede Pflicht ab. Stattdessen beleidigen sie jeden, der ihnen die Wahrheit unter der Nase hält, als jemanden, der wohl keine Frau abkriegt - bewegen sich also auf dem untersten Niveau der persönlichen Beleidigung, wie es ja in diesen Kreisen üblich ist.

Davon ist mir schlecht, nicht von einer abweichenden Meinung!

Guildo

Re: Mir wurde aber nicht schlecht

Friedwilli, Wednesday, 06.10.2004, 21:51 (vor 7792 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Mir wurde aber nicht schlecht von Mischa am 06. Oktober 2004 17:04:35:

Hi,
tja, eine Frau mit einer Meinung, in diesem Fall zu deiner Meinung. Recht hat sie, aus meiner Sicht. Mir fällt übrigens auf, daß die eigentlichen Fehler der Femis hier nie entsprechend gewürdigt werden, dabei sind die Damen so leicht zu zerfleddern - aber nein, immer schön in die Falle tappen und Schwachsinn absondern. Typisch Mann möchte Mann da sagen. Deine Haltung zur Ehe dürfte selbst einen Taliban erstaunen, die sind da fortschrittlicher. Bin ich froh, daß die Maskus keine echte Macht haben.
Mischa

Ja leider hat deine Spezies alles fest im Griff. Sie wird schweigend zusehen, (90% rafft gar nichts)wie Frau Ministerin einen Gesetzesentwurf duchbringt der darauf abzielt, Männer zu betrügen. Sie sehen seit 30 Jahren zu, wie kranke Hirne versuchen, die Gewalt einseitig den Männern anzulasten. Der Hinweis auf die Tatsache, daß Frauen zu 90% die Erziehungsarbeit leisten und entscheidenden Einfluß auf die Entwicklung Ihres Kindes haben, zerfleddert jede Feministin. Na ja, diese Kraft konnten unsere Männlein in den letzten 30 Jahren nicht aufbringen.
Auch den Mut den Mädels zu erklären, was Gleichberechtigung zb. im Beruf bedeutet, bringen Sie nicht auf. Viele haben es schon verinnerlicht, daß Gleichberechtigung bedeutet, wenn Männer arbeiten müssen und Frauen arbeiten dürfen, kenne wir doch irgendwoher.
Aber das rattenschärfste ist doch wohl, daß unsere Männlein die argumentationsschwäsche der Femis durch Manipulation verdecken.
Es lebe der Schwachsinn!

Und noch eine Anmerkung!

Guildo, Wednesday, 06.10.2004, 23:16 (vor 7792 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Mir wurde aber nicht schlecht von Mischa am 06. Oktober 2004 17:04:35:

Hi, Mischa!

Deine Haltung zur Ehe dürfte selbst einen Taliban erstaunen, die sind da fortschrittlicher. Bin ich froh, daß die Maskus keine echte Macht haben.

wenn meine Haltung zur Ehe mit den Vorstellungen der Taliban konform geht, dann müssen ja in Deutschland bis 1977 die Taliban hier regiert haben.

So, und jetzt geh ich mich gen Mekka verneigen und beten. Und Freitag darf ich die Steinigung nicht verpassen. Auch das geplante Bombenattentat am Montag darf ich nicht vergessen. Und am Freitag darauf ist eine Enthauptung angesetzt......

Das wollt ihr Feminas und Femi-Nüsse doch hören, um auch für mich eine passende Schublade zu finden und mich dann mundtot zu machen!

Guildo

Re: Feministinnen unfähig?

Friedwilli, Monday, 04.10.2004, 20:48 (vor 7794 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von Mischa am 04. Oktober 2004 14:15:36:

Hi,

Selbst wenn diese Rechnung stimmen würde - wie egoistisch und lieblos muß man eigentlich sein, um den Unterhalt für sein Kind als "draufzahlen" zu betrachten?

Jetzt bring nicht die Ebenen durcheinander, Kinder kosten Geld und die Kohle muß her, egal wie. Es ist legitim, daß Frau die hälftigen "Kosten" einfordert, immerhin gibt es ja meist 2 Eltern und warum soll eine(r) sich drücken dürfen?

Wenn ich für mein(e) Kinde(r) aufkomme (egal ob Mann oder Frau, egal in welcher Situation), dann reduziert sich nicht mein Einkommen, sondern der Teil des Einkommens, den ich zum Verjubeln zur Verfügung habe.

Das gilt dann aber bitte auch für verantwortungslose Väter, denn auch die gibt es - leider.

Abgesehen davon, daß nicht einzusehen ist, warum Frau Femi nicht wenigstens ein knappes Drittel des "Existenzminimums" für das Kind bezahlen sollte...

Naja, sie verzichtet ja auf Einkommen und betreut dafür das Kind. Auch das ist eine Leistung, die am Monatsende geldwert in der Kasse fehlt.
M

Hallo Mischa

Nein ich glaube da irrst du. Frauen die die den Vätern das Sorgerecht entziehen, dürfen Männer natürlich nicht unterstützen.
Demnach dürfte wohl die meisten Unterhaltszahlungen nicht rechtens sein.

Gruß
Friedwilli

Re: Feministinnen unfähig?

Friedwilli, Monday, 04.10.2004, 20:36 (vor 7794 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Feministinnen unfähig? von Mischa am 04. Oktober 2004 12:30:24:

Hi,
nachdem man von mir ja überwiedend berechtigte und notwendige Kritik an maskulistischen Ideen und Forederungen lesen kann, will ich doch die feministische Seite auch nicht unterschlagen, denn auch dort wird jede Menge Mist verzapft. Als erfahrener Scheidungsexperte lasse ich es mir nicht nehmen, die abstrusen Rechenvorgänge einer Feministin richtig zu stellen.
Situationsbeschreibung:
"Nehmen wir weiter an, die Alleinerziehende arbeitet in Teilzeit und verdient 600€ netto, Kind ist 10 Jahre alt. "
Die feministische FRagestellung:
"Was zahlt sie drauf? "
Die feministische Lösung:
"Das Existenzminimum des Kindes liegt laut DD bei 426€. gezahlt wird an KU 292€. Die AE zahlt also etwa 130€ drauf, nur um das Existenzminimum des Kindes zu sichern. Ihr Verdienst reduziert sich also auf ca. 470€. "
Und nun die rationale, männliche Fehleranalyse:
Gezahlt werden 292 Euro plus Kindergeld! Und jetzt kommen wir zum ersten Fehler, der Mindestbedarf beträgt 326 Euro und nicht 426 Euro, wie in der feministischen Rechnung behauptet. Solche trivialen Fehler machen Femis gerne und oft, nur merkt es eben leiden kaum jemand, es sei denn, er kann rechnen und lesen. Nun sieht die DD Tabelle vor, daß die Anrechnung des Kindergeldes zuerst an das Kind erfolgt. Es werden also vom hälftigen Kindergeld 34 Euro zur Auffüllung des KU verwendet. Das Kinde erhält also die benötigten 326 Euro und die Mutter erhält oben drauf das hlbe Kindegeld von 77 Euro. Sie hat also insgesamt einen Geldvorteil von 403 Euro und zahlt eben nicht von ihrem Geld drauf.
So Jungs, so nimmt man Femis auseinander und nicht mit abstrusen Behauptungen und Legenden. Lest ihre Texte, forscht nach, findet die Wahrheit und schreibt sie auf. Es ist so einfach, man muß es nur tun.
Mischa, Berufsrechner

Besser noch zeigt sich feministischer Ungeist wenn es um den Verdienst geht. Während Ihr Mann ein reichliches Gehalt hat, verdient Sie nixxx. (In Talk Shows zig mal gehört) Sie vergaß leider zu erwähnen, daß Sie das Gehalt ausgibt.

Gruß
Friedwilli

Re: Feministinnen unfähig?

Max, Monday, 04.10.2004, 23:30 (vor 7794 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Feministinnen unfähig? von Mischa am 04. Oktober 2004 12:30:24:

Sowieso und zu allem. Richtige NichtsnutzInnen. Nächstens fragst du noch, ob das Rad rund ist....glaubsters!

Max

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