Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: 184 000 junge Menschen erhielten erzieherische Hilfe

Odin, Monday, 30.08.2004, 14:52 (vor 7830 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: 184 000 junge Menschen erhielten erzieherische Hilfe von Andreas am 29. August 2004 21:32:53:

Frauen. Diese sehen offenbar häufiger als junge Männer selber in den Angeboten professioneller pädagogischer Unterstützung eine Möglichkeit, ihre persönlichen Schwierigkeiten und Konflikte zu klären. Bei jungen Männern wird diese Unterstützung häufiger durch Eltern, Jugendämter oder andere öffentliche Institutionen veranlasst.
http://www.destatis.de

Das wundert mich überhaupt nicht, wenn ich mir so anschaue, was in Deutschland unter "Jugendarbeit" verstanden wird. Die "Jugendarbeit" entpuppt sich nämlich sehr schnell als "Mädchenarbeit". Und da muß man gar nicht lange suchen:
http://www.jugendberatung-mobile.de/

Ja, da hast Du recht.
Ich werde versuchen, ab Oktober einen Teil meiner Dienstzeit in Schulsozialarbeit abzuleisten und wollte eine Gruppe für Jungen machen.
Ich bekam dann aber ein wenig Skrupel, ob es richtig ist, die Schüler so einfach in zwei Gruppen zu teilen und die Mädchen auszusortieren als "nicht mein Klientel". Irgendwie möchte man ja auch niemand verletzen.
Letzte Woche hatte ich dann ein Gespräch mit meinem Chef und erfuhr, daß auch noch eine andere Abteilung Schulsozialarbeit anbietet: "Die machen eine Mädchengruppe".
Da merkte ich, daß ich wohl der Einzige bin, der da Skrupel hat. "Die anderen" denken sich da offensichtlich überhaupt nichts dabei, wenn sie die Jungen ausschließen!


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