Dazu eine aktuelle, politische (Un)Meinung
Als Antwort auf: Von Freundin verlassen u.a. weil ich mich weigere e.Kind zu zeugen von Ratnehmer am 20. August 2004 21:15:41:
Ich hätte mich nie scheiden lassen
Familienministerin Renate Schmidt über den Rekord gescheiterter Ehen und die Ansprüche junger Paare
von Claudia Ehrenstein
Berlin - In einem Punkt ist Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) "sehr, sehr konservativ", wie sie selbst erklärt: "Wenn ich einmal Ja sage, dann ist es ein Ja für immer." Das sehen immer weniger verheiratete Männer und Frauen in Deutschland so. Erst in der vergangenen Woche vermeldete das Statistische Bundesamt für 2003 mit fast 214 000 Scheidungen einen neuen Rekord.
"Ich hätte mich niemals scheiden lassen", erklärt die Familienministerin. Das gilt für ihren ersten Mann, der 1984 nach 23 Jahren Ehe gestorben war. Das gilt auch für ihren zweiten Mann, mit dem sie seit 1998 verheiratet ist. Was nicht heißt, dass nicht auch sie schon mal die Koffer packen und alles hinschmeißen wollte.
"Es gibt in einer Ehe Zeiten großer Nähe, aber auch Zeiten größter Distanz", beschreibt Schmidt ihre persönlichen Erfahrungen. Die Menschen würden heute immer höhere Ansprüche an eine Ehe stelle. Wenn die erste Verliebtheit nachlässt, fehlt ihnen die Geduld, die Liebe wachsen zu lassen. So gehen immer mehr Ehen in die Brüche. "Für die Betroffenen ist eine Scheidung eine emotionale und oft auch eine materielle Katastrophe", sagt Schmidt. Das gelte insbesondere für die Kinder, "weil viele Erwachsene es nicht schaffen, sich auf anständige Weise zu trennen".
Die Politik kann das Scheitern einer Ehe nicht verhindern. Und der Gesetzgeber hat auch nicht die Aufgabe, Menschen, die auseinander gehen wollen, gegen ihren Willen zusammenzuhalten, verteidigt Schmidt das deutsche Scheidungsrecht, das Mitte der siebziger Jahre - "Gott sei Dank", wie sie sagt - vom Schuldprinzip auf das Zerrüttungsprinzip umgestellt wurde. "Ich möchte, dass Männer und Frauen freiwillig und gern in einer Beziehung zusammenleben, und zwar gleichberechtigt", sagt die Ministerin. Die Politik könne allenfalls die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schaffen.
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Annmerkung: Diese Rahmenbedingungen sind es, welche im Hier und Jetzt
die Entscheidung klar gegen Ehe, Familie und Kinder wählen lassen.
Es sei denn, man leiste es sich, einer kurzen Honeymoonphase jahrelange
Sklaverei folgen zu lassen....
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Dazu gehöre, dass junge Menschen vor allem in der Familie besser auf eine Partnerschaft vorbereitet werden. Aber auch die Schulen müssten einen Beitrag leisten. Das Thema Ehe und Partnerschaft müsste im Unterricht ernster genommen werden, und zwar an allen Schularten, fordert Schmidt.
Außerdem müsse die Politik dafür sorgen, dass junge Menschen ihre Lebensvorstellung auch erfüllen können. Dazu gehöre die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "70 Prozent der Mütter, die zu Hause sind, wären lieber erwerbstätig", weiß Schmidt. Notwendig seien bessere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder aber auch mehr Anreize für Väter, sich an Elternzeit, Familien- und Hausarbeit zu beteiligen.
Männer und Frauen hätten sehr unterschiedliche Vorstellungen von der Ehe. Vor allem die Frauen haben immer höhere Ansprüche an ihre Männer, wünschen sich mehr Unterstützung im Haushalt. Als Mütter fühlen sie sich oft von den Vätern allein gelassen. Die jungen Väter fühlen sich in gleichem Maße unverstanden und "klotzen im Beruf ran", weil sie plötzlich allein verantwortlich für den materiellen Unterhalt sind. Studien belegen, dass die Zufriedenheit mit der Ehe nach der Geburt des ersten Kindes dramatisch abnimmt.
"Beziehungen werden heute als eine Art Konsum angesehen, der größtmöglichen emotionalen Gewinn bringen soll", beschreibt Schmidt das Problem. Frühere Generationen hätten nicht so hohe Ansprüche gehabt. Viele Menschen hätten sich eine Ehe gar nicht leisten können. Mitte des 18. Jahrhunderts war in Berlin zum Beispiel nur die Hälfte der Bevölkerung verheiratet, viele Menschen lebten schon damals in unvollständigen Familien. "Mein Großvater war drei Mal verheiratet, wurde aber nie geschieden", berichtet Schmidt. Seine beiden ersten Frauen waren im Kindbett gestorben. Seine dritte Frau, Schmidts Großmutter, war zwei Mal verheiratet, ihr erster Mann war im Krieg gefallen. "Lange Ehen waren früher wegen der geringen Lebenserwartung kaum möglich", sagt Schmidt. "Heute könnten sie der Normalfall sein."
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Deine Entscheidung gegen Kinder ist letztlich deine persönliche Rettung vor
Ausbeutung, Bevormundung, Entrechtung und quasi - Entmündigung.
Denn im anderen Fall blieb dir wahrscheinlich ebenfalls kaum mehr übrig,
als Erinnerungen, in Verbindung mit einem Leben im 840 Euro Bereich.
Wenn diese, deine Ex deine Ablehnung nicht begreifen wollte und deshalb
den Abschied gab, bleibt lediglich die Frage übrig, was sie wirklich von und mit dir gewollt hat.
Sei also weiter gut beraten damit, Ehe und Kinder zu verweigern.
Denn nur so bleibt dir die Hoheit über deine Privatsphäre erhalten.
Freundlicher Gruß
MeckMax
gesamter Thread:
- Von Freundin verlassen u.a. weil ich mich weigere e.Kind zu zeugen -
Ratnehmer,
21.08.2004, 00:15
- Es wäre nett, wenn Du Dich vielleicht... -
Andreas,
21.08.2004, 00:42
- Müll richtig trennen -
Ratnehmer,
21.08.2004, 01:10
- Re: Müll richtig trennen - Andreas, 21.08.2004, 01:32
- Müll richtig trennen -
Ratnehmer,
21.08.2004, 01:10
- Re: Von Freundin verlassen u.a. weil ich mich weigere e.Kind zu zeugen -
Eugen Prinz,
21.08.2004, 00:53
- Müllabfuhr -
Ratnehmer,
21.08.2004, 01:27
- Re: Müllabfuhr und Entsorgungsprobleme - Eugen Prinz, 21.08.2004, 02:13
- Re: Nachtrag... -
Jolanda,
21.08.2004, 05:32
- Re: Nachtrag... -
stiller Mitleser ;-),
21.08.2004, 14:37
- Re: Nachtrag... -
Jolanda,
21.08.2004, 15:20
- Re: Nachtrag... -
Sven74,
21.08.2004, 16:26
- Re: Nachtrag... - Jolanda, 21.08.2004, 18:50
- Re: Nachtrag... -
stiller Mitleser ;-),
22.08.2004, 17:14
- Re: Nachtrag... -
Eugen Prinz,
22.08.2004, 19:26
- Re: Nachtrag... - stiller Mitleser ;-), 23.08.2004, 01:27
- Re: Nachtrag... - Jolanda, 24.08.2004, 21:13
- Re: Nachtrag... -
Eugen Prinz,
22.08.2004, 19:26
- Re: Nachtrag... - Expatriate, 23.08.2004, 11:18
- Re: Nachtrag... -
Sven74,
21.08.2004, 16:26
- Re: Nachtrag... -
Eugen Prinz,
22.08.2004, 02:43
- Re: Nachtrag... - Jolanda, 22.08.2004, 04:00
- Re: Nachtrag... -
Jolanda,
21.08.2004, 15:20
- Re: Nachtrag... -
stiller Mitleser ;-),
21.08.2004, 14:37
- Müllabfuhr -
Ratnehmer,
21.08.2004, 01:27
- Re: Von Freundin verlassen u.a. weil ich mich weigere e.Kind zu zeugen - Odin, 21.08.2004, 03:24
- Re: Von Freundin verlassen u.a. weil ich mich weigere e.Kind zu zeugen - Jolanda, 21.08.2004, 05:20
- Re: Von Freundin verlassen u.a. weil ich mich weigere e.Kind zu zeugen - Magnus, 21.08.2004, 15:12
- Re: Von Freundin verlassen u.a. weil ich mich weigere e.Kind zu zeugen - Christian, 21.08.2004, 18:20
- Dazu eine aktuelle, politische (Un)Meinung - MeckMax, 21.08.2004, 23:16
- Re: Von Freundin verlassen u.a. weil ich mich weigere e.Kind zu zeugen - Wolf, 24.08.2004, 13:27
- Es wäre nett, wenn Du Dich vielleicht... -
Andreas,
21.08.2004, 00:42