Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Von Freundin verlassen u.a. weil ich mich weigere e.Kind zu zeugen

Eugen Prinz, Saturday, 21.08.2004, 00:53 (vor 7839 Tagen) @ Ratnehmer

Als Antwort auf: Von Freundin verlassen u.a. weil ich mich weigere e.Kind zu zeugen von Ratnehmer am 20. August 2004 21:15:41:

Ich möchte kein Kind unter gegenwärtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zeugen.

Das ist ein sehr intellektueller Grund. Der kann sich ändern

Das war einer der Gründe, warum meine Freundin Schluß gemacht hat.

Sie hat damit zumindest dokumentiert, was ich wichtiger ist.

Meine Frage ist, wie man allgemein in Beziehungen damit umgehen soll. Sollte man sich unbestimmt äußern ("mal sehen"), sollte man es bestimmt von Anfang an sagen oder erst später. Oder lügen und heimlich sterilisieren, was natürlich kraß ist :-o

Lausche auf deine inneren Stimmen. Welche Bilder stellen sich ein, wenn du dich als Vater, deine Freundin als Mutter von Kindern siehst? Welches familiäre Vorbild hast du?

Überhaupt: Haben Frauen generell einen potentiellen Kinderwunsch oder nur ein Teil der Frauen?

Diese Antwort - wenn es sie gäbe - würde dir nichts nützen. Der Kinderwunsch einer Frau oder eines Mannes gilt meist für die Bedingungen unter denen er ausgesprochen wird. Insofern war deine Entscheidung sicher nicht schlecht.

Wieviel % können dauerhaft die Verweigerungshaltung aufgrund gesetztlicher /gesellschaftlicher Väterdiskriminierung akzeptieren?

Die gibt es, aber da musst du was anderes zu bieten haben.

Die Gründe habe ich ihr ausführlich erläutert.

Verschwendeter Atem.

Übrigens weiß sie es schon seit 2 Jahren, aber ich habe immer gesagt "zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann ich es mir nicht vorstellen, und du mußt damit rechnen, daß es immer so sein wird" und jetzt habe ich entschieden "nein" gesagt.
Gibt es (wenn überhaupt von Seiten der Frau in Erwägung gezogen) Kompromißlösungen wie Samenbank & Nichtanerkennung der Vaterschaft?

Es kommt vor allem darauf an ob du sie in Erwägung ziehst. Du bist doch auch ein Mensch mit Bedürfnissen und Gefühlen. Die sind so legitim wie die ihren.

PS: Ein paar Tips, wie ich über die Trennung hinwegkomme und so, können nicht schaden. Ihr wißt schon, bin jetzt nicht gerade happy. Hab mir vorhin noch ein paar Fotos aus schönen gemeinsamen Zeiten angeschaut.

Das heißt in dieser Phase das Messer noch in der Wunde rumzudrehen ;-)

Mache eine Fernreise.

Schönen Gruß und viel Erfolg

Eugen


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