Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Da sind diesmal deutliche Worte drin - mehr oder weniger.

Peter, Tuesday, 15.06.2004, 23:52 (vor 7906 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Da sind diesmal deutliche Worte drin - mehr oder weniger. von Odin am 15. Juni 2004 20:08:10:

Es ist tatsächlich so, daß sich meiner Meinung nach langsam ein linker und rechter Maskulismus herausschält:

Soll die politische Gesaessgeografie auch den Maskulismus dominieren? Das faende ich schade, es gibt doch viel mehr Spielarten als rechts und links.

Der rechte, der dies empört zurückweist und Frauen lieber in der Familie sähe, dann aber auch in den sauren Apfel beißen muß, daß die Kinder bei der Mutter bleiben, wenn die Scheidung ansteht und der Exmann dann eben auch die Frau versorgen muß.

Das klingt fuer mich gar nicht wie Maskulismus sondern wie Sehnsucht nach der guten alten Zeit des Patriarchats, die es nie gab.

Der linke, der mit einigen feministischen Thesen gut zurande kommt, etwa damit, daß Frauen selbst ihr Brot verdienen und nicht mehr nach Versorgung schielen. Dabei sich aber auch eine Unabhängigkeit der Frau einstellt und entweder Kinderlosigkeit, oder Versorgung der Kinder durch "den Staat".

Dem kann ich zustimmen, wobei wir wahrscheinlich darueber streiten wuerden, wann und wie der Staat die Kinder versorgt. Ich sehe, ganz traditionell, die Eltern, also Vater und Mutter, als erste Verantwortliche fuer das Wohl des Kindes. Der Staat soll ihnen helfen, wie z.B. durch ein Angebot an bezahlbaren Kindertagesstaetten, aber er soll die Kindererziehung nicht aus den Haenden der Eltern nehmen.

Bin ich jetzt ein Linker? Daran mag ich nicht glauben. Meine politische Heimat ist doch eher bei CDU und FDP.

Gruss,

Peter


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