Re: Telepolis Artikel zur schließung von Frauennotrufen
Als Antwort auf: Telepolis Artikel zur schließung von Frauennotrufen von Sebastian am 23. Mai 2004 12:29:42:
Nach dem Grundsatz "Der Täter geht, das Opfer bleibt" können Opfer von Gewalt in häuslichen Gemeinschaften seit Januar 2002 verlangen, dass ihnen die Wohnung überlassen bleibt.>Beispiel Bayern: "Fast jeder Frauennotruf ist von Kürzungen betroffen."
Das ist nur folgerichtig. Wenn Frauen ihre Männer durch die Polizei "entsorgen" lassen können, dann braucht es auch keine Frauennotrufe oder Frauenhäuser mehr. Die Nummer der Polizei steht im Telefonbuch.
Häusliche Gewalt ist kein Frauenproblem
Wie wahr! Es ist zu einem sehr großen Teil auch ein Männerproblem - in zweifacher Hinsicht. Erstens gibt es, wie wir alle wissen, auch Männer, die von ihren Frauen misshandelt werden. Zweitens wurde mit dem Gewaltschutzgesetz ein Gesetz geschaffen, dass in der Praxis dem Missbrauch durch Frauen, und nur durch diese, Tür und Tor öffnet. Solche Gesetze dürfte es eigentlich garnicht geben. Nun brauchen wir womöglich einen Männernotruf, für Männer, die zum Opfer des Gewaltschutzgesetzes werden.
Immer noch ist das Thema häusliche und sexualisierte Gewalt mit Scham besetzt, es dauert oft unglaublich lange, bis sich ein Opfer meldet. "Es braucht manchmal bis zu zehn Jahren, bis eine Frau aktiv wird. >
... und bis sich mal ein Mann meldet, der von seiner Frau misshandelt wurde ... Jahrtausende...
"Es wird für Frauen, die einfach nicht mehr arbeitsfähig sind, immer schwerer, an Gelder zu kommen und die Verunsicherung ist momentan sehr groß. Die geballte Ladung von dem, was es an Abbau gibt und seine Folgen, steht uns noch bevor."
"Gelder..." das ist es. Tausende von Frauenprojekten existieren vor allem, weil es "Gelder" gibt. Das ist ein bekannter Mechanismus. Das unterstelle ich sogar Amnesty, bei ihrer degoutanten Kampagne zu Gewalt gegen Frauen. Nur in einer Wohlstandsgesellschaft konnte sich der Feminismus dermaßen aufblasen. Wenn es nicht ausgesprochen zynisch wäre, würde ich mir den Wohlstand zum Teufel wünschen, damit ihm der übersubventionierte Feminismus dorthin nachfolgt.
So gesprochen der friedlichste Mensch, den ich kenne,
Eugen Prinz
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Sebastian,
23.05.2004, 15:29
- Re: Telepolis Artikel zur schließung von Frauennotrufen -
Eugen Prinz,
24.05.2004, 14:08
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Ferdi,
24.05.2004, 14:38
- Re: Telepolis Artikel zur schließung von Frauennotrufen - Eugen Prinz, 24.05.2004, 17:31
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Ferdi,
24.05.2004, 14:38
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Eugen Prinz,
24.05.2004, 14:08