Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Väter sind für die Entwicklung des Kindes nicht wichtig

Jolanda, Sunday, 09.05.2004, 02:14 (vor 7944 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Väter sind für die Entwicklung des Kindes nicht wichtig von Sebastian am 08. Mai 2004 22:21:01:

Hallo zusammen

Für mich ist diese Behauptung einfach nichts weiter als ein "totaler Witz".

Wisst ihr, wenn man alles Männliche als gewalttätig und konservativ und als potentiell gefährlich abtut, dann ist klar, dass man auf solch groteske Aussagen kommt.

Ich meine, ganz ehrlich, Kacke auf solche Studien. Ich brauche keine Studien, um zu wissen, dass Kinder den Vater genauso brauchen wie die Mutter. Ein Kind kann auch alleine mit dem Vater aufwachsen und alles bekommen, was es braucht und liebevoll umhegt sein.

Ich kenne auch einen Vater, der einen Sohn hat und die Mutter das Sorgerecht hat. Er ist mit Abstand die Wichtigste Person im Leben dieses Jungen. Sein Sohn liebt ihn abgöttisch und würde am liebsten immer bei ihm leben. Ich muss dazu sagen, dass er sehr viel Zeit mit seinem Vater verbringt, viel mehr als bei der Mutter, was aber mit dem Umstand zu tun hat, dass er sich einfach viel besser um ihn kümmert, er tut alles, ohne ihn wäre der Junge verloren. Hier hoffe ich, dass der Vater irgendwann das Sorgerecht zugesprochen bekommen wird. Denn er ist der einzige, der dem Jungen eine glückliche und gute Zukunft bieten kann.

Und wenn es möglich ist, dann sollen Kinder beide Eltern haben, egal, ob die noch zusammen leben oder nicht. Ich finde es einfach ganz ehrlich gesagt zum kotzen, wenn man Studien präsentiert, die Aussagen, dass der Vater für das Kind nicht so wichtig ist, nur weil man damit diesen Egotripp, der emanzipierten Frauen begründen kann oder zumindest beweisen, dass es nichts schadet, wenn man seinen Kindern den Vater entzieht.

Und wenn ich durch die Strassen gehe in der Stadt und sehe, wie viele Mütter ihren Kindern eines hinter die Löffel geben oder auf den Hintern, dann muss ich sagen, vielleicht wäre ein bisschen mehr männliche Autorität in gewissen Haushalten gar nicht so schlecht, das Kräftemessen müsste dann vielleicht nicht so sehr ausufern.

Hier wird in die ganz falsche Richtung geforscht. Ich frage mich echt, ob das noch unter Familienforschung geht, bzw. deren Ausrottung oder ob der Hintergrund hier mehr feministisch ist oder was auch immer. Aufjedenfall muss man recht behämmert sein, um so eine Studie überhaupt zu veröffentlichen.

Hier bei uns in der Schweiz hat man Kinder gefragt, deren Eltern in Trennung lebten. Was sie denn wollen, was sie denn darüber denken, dass die Eltern sich scheiden lassen wollen. Und fast alle fanden. Die sollen zusammen bleiben, schliesslich haben die uns! Welch einfache Aussage und wieviel da dahinter steckt. Ja, wir haben sie! Und das mindeste, was wir als Eltern tun können, das ist doch, wenn eine Trennung unumgänglich ist, dass man die Paarbeziehung dann eben auflöst, die Elternbeziehung, die muss aber bestehen bleiben. Denn Eltern bleiben wir ein Leben lang, diese Verpflichtung sind wir eingegangen. Kinder wollen beide Eltern. Egal was für hirnverbrannte Studien man auch durchführt.

Es kommt mir manchmal echt vor, als würde man überall Entschuldigungen suchen, irgendwie überall Begründungen, dass egoistisches Verhalten Kindern gegenüber doch gar nicht so schlimm ist.

Ich finde so etwas undiskutabel.

Herzlicher Gruss
Jolanda


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