Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Rote Männer Info Nr. 63

Sam, Tuesday, 10.02.2004, 17:56 (vor 8032 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Rote Männer Info Nr. 63 von Odin am 10. Februar 2004 14:33:23:

Die Erfahrung, nach Etablierung einer Familie qua Zeugung von Kindern
zum rechtlosen Fröner gemacht zu werden, erschüttert schließlich nicht
nur die Betroffenen, sondern macht weit über deren familiäres und
soziales Umfeld hinaus Eindruck. Männer sind ja nicht NUR blöde! Wer von
Einem gehört hat, der nach der Scheidung ausgequetscht wird, wird
gegenüber der Ehe reserviert sein; wer von einem Anderen hört, dass er
wohlweislich ("gottseidank!") nicht geheiratet, aber gezeugt hat, wird
über dessen Rechtlosigkeit in Bezug auf seine Kinder auch nachdenklich.
Und da hätte die Kinderflaute mit dem Feminismus - jedenfalls in seinen
alltäglichen vulgären Erscheinungsformen - nichts zu tun? Das ist
wirklich schwer zu glauben.
Gerne gehen besonders die Protagonistinnen dieser Entwicklung dann dazu
über, das Problem tatsächlich ins Lächerliche zu ziehen. Ooooch, die
armen Männer! "Im Kielwasser der Frauenbewegung treiben verwirrte junge
Männer, die nicht mehr wissen, was ihre Rolle ist. Wer den starken Arm
bietet, erntet Chauvi-Vorwürfe. Wer den Hausmann gibt, gilt als
Weichling." Tatsächlich gibt es nur ein Verhalten, das Männern wirklich
GARANTIERT, dass sie ihre Würde nicht verlieren: Der Verzicht auf
Trauschein - und auf Kinder!

"We can't destroy the inequities between men and women until we destroy marriage."
(aus: "Sisterhood Is Powerful", Robin Morgan (ed), 1970 p. 537)


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