Rote Männer Info Nr. 63
RoteMänner!
Sachwalter! Lachfalter! Büstenhalter!
Körperwelten: Die von Justin Timberlake entblößte rechte Brust von Janet
Jackson in der Halbzeitpause der Fernsehübertragung des amerikanischen
Superbowl hat im Land der feingeistigen Fundis zu einer nationalen
Hochzeit der Heuchelei geführt. "Er habe sich wie Millionen andere
Amerikaner mit seiner Familie vor dem Fernseher versammelt, um eine
Feier zu erleben, sagte (der Leiter der Medienaufsichtsbehörde) Powell.
Diese sei durch Jacksons und Timberlakes Auftritt verdorben worden."
http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/979/25954/ Wie gut, dass
sowas im alten Europa nicht möglich ist, allein schon weil sich hier
niemand mehr vor dem Fernseher "versammelt"! Im Südwestradio wurde
bereits darüber spekuliert, ob Timberlake zur Strafe aus einem Erdloch
gezogen und rasiert werden müsse... Uns erinnerte das Ganze an eine
Szene in Billy Wilders "Manche mögen's heiss", wo der als Frau
verkleidete Jack Lemmon zu Tony Curtis sagt "Jetzt hast du es geschafft.
Du hast mir einen Busen abgerissen!" Das war immerhin 1958.
Als Lioba Albes wenige Tage nach unseren Despektierlichkeiten über das
Frauenkabarett in den wdr-Mitternachtsspitzen auftrat, hatte sie sich
offenbar vorgenommen, die Auslassungen im RoteMännerInfo 62 über Frauen
und Humor Lügen zu strafen. Wir wehrten uns lange, allein vergeblich!
Als die gute Lioba im drögsten Westfälisch Mutmaßungen über Frauen
anstellte, die rasch noch "die Gunst des letzten Eisprungs nutzen"
wollen, mussten wir doch mal schmunzeln. Und als sie dann (selbst Mutter
dreier Töchter) die Überzeugung äußerte, "dass viele Frauen beim Stillen
und Pressen erheblich an Hirnkapazität einbüßen und erst aus ihrer
seligen Brutstarre erwachen, wenn Mann, Kind und Freundinnen längst über
alle Berge sind", da waren wir ein kleines bisschen versöhnt mit dem
Frauenkabarett. Das war jetzt kein großer Auftritt - aber sympathisch.
Und wir hatten ja nicht behauptet, dass es GAR KEINE Frauen mit Humor
gäbe! Obwohl man an den Pointen von Frau Albes noch arbeiten sollte.
Unglaublich: "Beim 2. Kölner Frauengesundheitstag sollen auch politische
Forderungen formuliert werden." Was wurde dort bisher gemacht:
Mentholtaschentücher verteilt? Jedenfalls stehen schwere Beschuldigungen
im Raum: Frauen mit Infarkt kämen "eine halbe Stunde später in die
Notaufnahme", erklärte eine Sprecherin. Und nannte eine weitere
Ungerechtigkeit: "Männer bekämen um 40 Prozent teurere und damit bessere
Medikamente verschrieben als Frauen." Wilde Spekulationen greifen um
sich um bis zur Weißglut genervte Notärzte, die warten müssen, bis ihre
Patientinnen den Not-Trolley mit der neuen Pyjama-Kollektion von Yves
St. Laurent und den Plüschpantoffeln von H & M gepackt haben. Aber
soviel besser können indessen die Medikamtente für Männer kaum sein:
Wieso sonst beißen sie beharrlich etliche Jahre früher ins Gras?
http://www.taz.de/pt/2004/01/27/a0254.nf/text
Wie auch immer, die "taz" (Lokalausgabe Köln) lässt nicht locker:
"Frauen sind anders krank oder gesund als Männer."
http://www.taz.de/pt/2004/02/02/a0046.nf/text Tscha, ihr
Rheinländerinnen und Rheinländer: Das behaupten WIR schließlich schon
seit Jahren!
Weil eine Frau aus Gambia ihre fünfjährige Tochter zu deren Großmutter
zurückschicken will, entzog das Amtsgericht Dresden ihr die Sorge.
Begründung: Dem Kind drohe in Gambia die Beschneidung. Es wurde einer
Pflegefamilie überantwortet. So weit, so gut. Gemessen an den
zivilisatorischen Standards der westlichen Welt ist die Entscheidung in
Ordnung. Verwunderlich ist dagegen die Inkonsistenz bundesdeutscher
Rechtsprechung: Erstens: Wenn einem Jungen die Beschneidung droht - wird
er dann auch derartig in Schutz genommen? Unwahrscheinlich! Zweitens:
Seelische Verstümmelungen von Kindern, etwa wenn ihnen gesetzeswidrig
ein Elternteil vorenthalten wird, kosten den Rechtsstaat nicht mal ein
Arschgrunzen. Bisher jedenfalls. Fazit: Den Rigorismus des Dresdner
Amtsgerichts finden wir zwar gut. Aber wieder mal soll offenbar am
deutschen Wesen die Welt genesen. Jedenfalls solange sich die
Gerichtsbarkeit in innerdeutschen Verfahren über Fragen des Kindeswohls
um eine vergleichbare Konsequenz herumdrückt.
http://www.taz.de/pt/2004/01/28/a0169.nf/text
Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Instituts Niedersachsens
und ehedem niedersächsischer Justizminister für die SPD, hält die
brutalen Misshandlungen eines Jungen an einer Berufsschule in Hildesheim
für ein reines "Macho-Problem" spezieller Kulturkreise wie der Türkei
und Kasachstan. Das machte er im Berliner Inforadio deutlich.
http://www.inforadio.de/programm_sendung.php?RID=1137201&PHPSESSID=9af0fe9ad62e8a75d5bdb91591e75070
"Männliche Jugendliche aus diesen Kulturkreisen sind im Vergleich zu
Einheimischen und Solchen, die schon lange bei uns leben, erheblich
gewalttätiger. Nicht die Mädchen übrigens, es ist also keine Frage der
Nation, sondern der Macho-Kultur." Diese nur schwach integrierten Machos
verbringen demnach ihre Nachmittage mit dem Anschauen von Videos mit
"brutaler Männergewalt".
Bei Pfeiffer verschwimmt der Mangel an Integration auf wundersame Weise
mit der natürlich-archaischen Bösartigkeit des Mannes schlechthin.
Mädchengewalt, die in den letzten Jahren nicht gerade seltener geworden
ist, ignoriert er dabei ebenso geflissentlich wie grundsätzlich. Auch
eine Art, seine wissenschaftliche Seriosität zu belegen!
Man würde diesen Meister Pfeiffer gerne mal fragen, wie er denn diese
Meldung zu kommentieren gedenkt: "Frauen quälen stundenlang
Mitinhaftierte im Knast. Personal reagiert erst auf Notruf."
http://www.taz.de/pt/2004/02/06/a0270.nf/text Die Rede ist weiter von
einem "in seiner Brutalität für Berliner Frauengefängnisse einmaligen
Vorfall", der die Justizverwaltung zwinge, das Sicherheitssystem zu
überprüfen. Das Opfer wurde "mit einem Elektrokabel drangsaliert, dann
wurden ihm Haare und Augenbrauen abrasiert sowie Zigaretten auf dem
Körper ausgedrückt. Später wurde es in eine Decke gewickelt und mit
Füßen getreten. Schließlich wurde die Frau gezwungen, ein Gemisch aus
Shampoo, Spülmittel und Urin zu trinken." Die "Berliner Zeitung" sprach
davon, dass "in der Justizverwaltung ... von einer ,neuen Dimension' an
Gewalt im Frauenvollzug die Rede" sei. In der Erläuterungen finden sich
interessante Informationen: "Im Frauengefängnis gibt es . mehr
Freiheiten als im Männerknast. Alle Frauen sind in Wohngruppen
untergebracht, können sich dort frei bewegen, in der Küche Essen
zubereiten oder fernsehen. Die einzelnen Zellen sind nicht verschlossen,
nur der gesamte Wohnkomplex. In der Frauenhaftanstalt ist es auch nicht
üblich, die Gefangenen unentwegt zu kontrollieren."
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/314102.html
Wodurch, so ist man geneigt zu fragen, unterscheidet sich das Leben im
Frauenknast eigentlich von dem in einer Studenten-WG?
Die neue niedersächsische Landesregierung erwägt, die Vorgabe
abzuschaffen, nach der Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnern
verpflichtet sind, eine Frauenbeauftragte zu beschäftigen, teilten die
kommunalen Frauenbüros gestern mit.
http://www.taz.de/pt/2004/01/29/a0125.nf/text Nachvollziehbar, dass
die Berufsfrauen jetzt um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen. Die
Bedeutung dieser Bestallungen ist euch hoffentlich klar: Wer sonst
sollte in Zukunft Listen erstellen, aus denen hervorgeht, wie hoch der
Frauenanteil an den Nutzern der Buslinie zum städtischen Friedhof ist?
So wie neulich die von uns so maßlos bewunderte Frauenbeauftragte in
Uetersen. (s. RoteMännerInfo 56)
Wenn es darum geht, ihre Partikularinteressen als Inkarnation des
Allgemeinwohls zu verkaufen, sind Paradeemanzen wie die Vorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Karin Junker in
Sachen Chuzpe kaum zu toppen. (Chuzpe ist bekanntlich das Verhalten
eines Menschen, der Vater und Mutter umbringt, um anschließend das
Gericht zu beschwören, eine arme Waise nicht auch noch zu bestrafen.
Feministisches Gerechtigkeitsempfinden funktioniert genau so.) "Zur
fraktionsübergreifenden Forderung, Unisex-Tarife bei der Riester-Rente
einzuführen," erklärte Frau Junker jüngst:
"Bravo! Frauen aller Fraktionen im Deutschen Bundestag verbünden sich,
um einen Fall von Geschlechtergerechtigkeit durchzusetzen (sic!): die
Einführung von Unisex-Tarifen bei der Riester-Rente. Das ist nur
konsequent, denn für die gesetzliche Rentenversicherung gibt es seit
jeher kein geschlechtsspezifisch unterschiedliches Beitragssystem. Das
muss auch für die staatlich geförderte private Altersvorsorge gelten,
die Frauen einerseits besondere Vorteile bietet, sie andererseits aber
gegenüber Männern wegen ihrer durchschnittlich längeren Lebenserwartung
entweder mit höheren Beiträgen oder mit niedrigeren Rentenzahlungen
bestraft. (sic!) Eine Korrektur, nach der künftig nur noch Anlageformen
staatlich begünstigt werden, die für Frauen und Männer gleiche Tarife
vorsehen, ist überfällig."
http://www.spd.de/servlet/PB/menu/1009332/1031947.html
In der logischen Folge müssten Frauen dann in Zukunft auf Geldanlagen
immer ein Prozent mehr an Zinsen bekommen als Männer. Schließlich leben
sie länger. Was eine eindeutige Benachteiligung ist, die durch Geld
ausgeglichen gehört. "KREISCH! MAN DARF DOCH FRAUEN NICHT DAFÜR
BESTRAFEN DASS SIE LÄNGER LEBEN!"
Die Selbstmordrate in Deutschland ist in den letzten 20 Jahren um 40
Prozent gesunken, was vor allem der verstärkten Inanspruchnahme von
therapeutischer Hilfe zu verdanken ist. Der Anteil der Männer bleibt
aber konstant fast dreimal so hoch wie der der Frauen.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,284766,00.html Wir haben bereits
an anderer Stelle erfahren, dass Männer sich sehr viel seltener in
psychologischer Behandlung befinden. Monatelange berufliche Fehlzeiten
wegen Depressionen widersprechen offenbar eklatant dem Pflichtgefühl von
Vätern, die für ihre Kinder zu sorgen haben - und obendrein auch der
Toleranz ihrer Arbeitgeber. Ein Fehler, den keineswegs nur die
Betroffenen selbst zu verantworten haben - den sie aber häufig mit dem
Leben bezahlen!
Über das erste Männerhaus in Großbritannien informiert die BBC unter
http://news.bbc.co.uk/1/hi/wales/mid/3449649.stm
MEHR HILFE FÜR JUNGEN
Und dann erreichte uns noch dieser Hilferuf zur Unterstützung einer
Petition, den wir mal ungefiltert weitergeben: "Sehr hilfreich wäre es,
wenn Ihr die Petiton in Eurem Internet-Info mit Hinweis auf
http://www.manndat.de/petitionB.htm bekannt geben könntet. Es wäre
schön, wenn Ihr diese Petition unterstützen würdet und mir Eure
Unterschrift bis zum 15. April an folgende Postadresse schicken könntet:
Herrn Bergmann (Manndat), Postfach 1458, 65524 Niedernhausen.
Vielleicht könnt Ihr weitere Unterschriften sammeln, je mehr, desto
besser.
Und damit zu den Toppthemen dieses neuen kleinen Hochamts der
Despektierlichkeiten:
1. Viele Frauen verstehen unter Emanzipation, dahin zu kommen, wo Männer
schon sind. Wenn sie dieses Ziel erreichen, stellen sie fest, dass die
Männer längst weiter sind. Dann werfen sie denen vor, sie seien auf der
Flucht.
2. Männer haben die Wahl: Sie können solitär, ohne Ehe und Kinder, ihre
innere und äußere Autonomie behaupten - oder ihr Glück in Ehe und
Familie suchen auf die Gefahr, dass sie mit familienrechtlichen Mitteln
plattgemacht werden. Dass Viele sich für die erste Lösung entscheiden,
gilt im deutschen Blätterwald als Mysterium.
3. Sie ist die "Lieblingsgewerkschafterin" des Bundeskanzlers und der
rhetorische Offenbarungseid eines ganzen - ääähm, äääääh - Geschlechts.
Gerade hat sie Florian Gerster gestürzt. Ursula Engelen-Kefer ist unsere
Frau des Monats.
4. Unser frankophiler Leser Reinhart Stölzel berichtet von Querelen im
französischen Feminismus um ein neues Buch von Elisabeth Badinter. Die
Ähnlichkeiten zu manchen deutschen Geschlechterdebatten sind
frappierend.
5. Männer sollen länger arbeiten und gleichzeitig mehr für ihre Familien
da sein. Je nachdem, ob der Wirtschaftsminister oder seine Kollegin vom
Familienressort redet, müssen sie das Eine sein oder dessen Gegenteil.
Was immer sie tun, es ist verkehrt! Jetzt protestieren einige Männer
gegen die Zumutung, wieder länger zu arbeiten.
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WARUM MÄNNER MOTORRAD FAHREN
UND ANDERE PATRIARCHALISCHE SAUEREIEN
Eine besondere Fähigkeit mancher Feministinnen besteht darin, Eigentore
zu schießen, die ihnen dann aber in unserer toleranten und ritterlichen
Gesellschaft als ganz reguläre Treffer anerkannt werden. Ein geradezu
klassischer Beleg dafür ist der Beitrag "Ehret die Männer", den die
Freiburger Literaturprofessorin Hannelore Schlaffer jetzt in der "Zeit"
veröffentlichen durfte - und dann auch noch im Feuilleton! Vorab:
Weshalb der Beitrag den zitierten Titel hat, bleibt völlig rätselhaft,
weil er weder mithilfe von Ironie noch durch irgendeinen Zusammenhang
zum Text erklärbar wird. Man sah sich zu einem Untertitel genötigt, der
eine kausale Logig induzieren sollte: "Denn aus der Mottenkiste ihrer
verflossenen Moden entsteigt die neue Frau: Noch immer domestiziert,
aber ohne es zu wissen." Na gut.
Frau Schlaffer beginnt damit, dass Männer irgendwann anfingen, Motorrad
zu fahren, um so - als Halbstarke gewissermaßen - ihr Mannsein durch
verwegenes Verkehrsverhalten besonders zu begründen. Ein
Initiationsritual vielleicht. Bei Frau Schlaffer wird daraus reine
Abgrenzung: "Die Männer haben solchen Todesmut nötig, denn sie sind auf
der Flucht vor den Frauen. Diese kutschieren inzwischen die gleichen
Autos wie sie, diese haben einen Job wie sie, diese trinken Whisky wie
sie und treiben Sport wie sie. Wo die Geschlechterdifferenz verschwimmt,
braucht es neue Zeichen, um die männliche Überlegenheit neu zu
akzentuieren. Die Männer suchen deshalb vor allem nach Gesten, die ihnen
Frauen nicht wieder nachmachen können. Das Motorrad ist für eine Frau
ein Ding der Unmöglichkeit. Eine Honda Goldwing wiegt mehr als 300 Kilo.
Eine Frau ist nicht in der Lage, sie auch nur zu halten, geschweige
denn, sie sicher zu lenken." (Welch ein Quatsch, ganz nebenbei: Als
würden Goldwing-Fahrer die 300 Kilo mit ihrer Körperkraft stemmen!)
Logisch: Bei allem, was Frauen Männern nicht nachmachen können (oder
sich selbst nicht zutrauen!), sind letztere vor ersteren "auf der
Flucht". Dr. Kimble lässt grüßen. Männer machen die blödesten Sachen,
klettern auf Achttausender, saufen einen Liter Wodka, popeln mit ganzen
Unterarmen in der Nase rum - und warum? ".nur um die Frauen hinter sich
zu lassen." Einerseits!
Andererseits jagen die Frauen den Männern aber (offenbar) dauernd
hinterher und wollen alles, wie die Männer, auch haben, machen, tun. Ein
menschlicher Reflex, den Menschen früh entwickeln: "Auch haben!" Für
Frau Schlaffer ist diese Form der Infantilität offenbar ein kulturelles
Grundanliegen. Denn dort, wo Frauen das bekommen, was bis dahin die
Männer hatten, ist es dann auch wieder nicht Recht: Während Männer sich
den Schädel kahl rasieren (um besonders intellektuell auszusehen,
behauptet Frau Schlaffer!), können sich Frauen dazu aus ästhetischen
Gründen einfach nicht überwinden. Gemein!
Und dann die Gleichberechtigung: "Kaum eine Frau aber bedenkt, dass die
Berufe, zu denen man ihr den Zugang erleichtert hat, fast ausschließlich
solche sind, die an gesellschaftlicher Achtung eingebüßt haben und aus
denen sich die Männer deshalb zurückziehen." Kann man es Leuten, die so
argumentieren, überhaupt noch recht machen? Nein, weil selbst an
falschen Entscheidungen von Frauen nur die Männer Schuld haben: "Seit
kurzem studieren mehr Frauen als Männer. Diese besuchen lieber
Ausbildungseinrichtungen großer Unternehmen oder Fachhochschulen, die
ein bestimmtes Berufsziel avisieren und gewährleisten, dass man es
schnell erreicht. Die Mädchen hingegen bilden sich an den Universitäten
und wissen nicht, wofür. Frauen besitzen ein untrügliches Gespür dafür,
Fächer ausfindig zu machen, deren Berufschancen gering sind." Schreibt
eine Literaturprofessorin. Also jemand, der es wissen muss. Das Problem
solcher Frauen scheint nicht darin zu bestehen, das zu bekommen, was sie
wollen - sondern darin, es auch dann noch zu wollen, wenn sie es endlich
haben.
Kommentarlos kann man Frau Schlaffers Dampfplauderei weiter zuhören,
weil man den Eindruck hat, dass sie sich richtig genussvoll um Kopf und
Kragen redet, und das auch noch toll findet: "Nicht nur im Beruf, auch
im Alltag übernehmen Frauen das, was die Männer nicht mehr mögen.
Seitdem es schick für Männer ist, auch wochentags im dress-down durch
die Straßen zu schlurfen - die Hässlichkeit des bundesrepublikanischen
Straßenbildes geht vor allem auf ihre Kosten -, ist die beliebteste
Kleidung der Frauen der Hosenanzug, ein Ableger des Herrenanzugs. Wenn
die Männer begriffen haben, wie ungesund Rauchen ist, springen die
Frauen ein, um die Tabakindustrie zu retten. Die emanzipierte Frau
entsteigt der Mottenkiste des Mannes." In der Tat wäre demnach das Ziel
des Feminismus nicht etwa eine größere gesellschaftliche Anerkennung für
spezifisch weibliche Eigenschaften und Fähigkeiten, sondern die
unbeholfene Kopie der vermeintlichen Gegenspieler. (Kein Wunder, wenn
dann keine Kinder mehr zur Welt kommen!) Die Männer sind doch nicht auf
der Flucht, bloß weil manchen blöden Weibern nichts anderes einfällt als
ihnen ständig hinterher zu hecheln!
Stellt sich am guten Schluss nur EINE zentrale Frage: Was will Frau
Schlaffer eigentlich? Was fordert sie? Wen klagt sie an? Aber das sagt
sie uns nicht. Denn das einzige, das Frau Schlaffer offenbar wollte, war
einmal im Leben im Feuilleton der "Zeit" schreiben. Das ist schließlich
DIE Erfüllung für jeden Literaturwissenschaftler. Das hat sie jetzt
geschafft. Aber da waren vor ihr auch schon jede Menge Männer. So ne
Scheiße!
http://www.zeit.de/2004/06/M_8anner-Ehre
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IN FRIEDEN ALLEIN -
DAS GEHEIMNIS DER KINDERLOSEN MÄNNER UND
IHRE UNGLAUBLICHE EHE- UND SCHEIDUNGSPHOBIE
Hat die allmählich verschwindende Zahl von Geburten in Deutschland
womöglich AUCH etwas mit dem Feminismus zu tun? Engagierte Frauen, für
die Feminismus bei der Einführung des Frauenwahlrechts und der
Berechtigung zur Aufnahme einer Erwerbsarbeit (ohne Zustimmung des
Mannes) anfängt, mögen das bestreiten. Ebenso wie nicht wenige Männer
heute ziemlich deutlich sagen, dass sie unter den herrschenden Umständen
von einer Familienplanung lieber absehen wollen: "Warum soll ich mich
als Mann für ein Kind entscheiden, wenn ich doch weiß, dass mindestens
70 Prozent aller Beziehungen scheitern und das Ende zu 80 Prozent von
Frauen bestimmt wird? Was bleibt mir dann? Vielleicht die Möglichkeit,
mein Kind alle 14 Tage zu sehen. Aber ganz bestimmt eine lebenslange
Unterhaltsverpflichtung. Gebt den Vätern mehr Rechte, und man wird
sehen, dass sie sich häufiger für Kinder entscheiden." hieß es jüngst in
einem Leserbrief an die "Zeit" nach dem patzig-weinerlichen Artikel von
Susanne Gaschke, den wir in unserer letzten Ausgabe kommentierten.
In einem Beitrag von Jochen Bittner zu der Frage "Wo sind die Kinder?"
lasen wir dann: "Wer ohne Partner oder Kinder lebt, tut dies im
seltensten Falle aus Rücksichtslosigkeit. Schuld an der
Paarungszurückhaltung sind vielmehr kollektive Entwicklungen: überlange
Ausbildungszeiten, allgegenwärtige Flexibilitätserwartungen, die
Wirtschaftsflaute. Und die Frauenbewegung. Doch, das passt zusammen."
http://www.zeit.de/2004/06/Singles
Doch, das passt zusammen. Herr Bittner ist den reflexhaften Widerspruch
schon gewohnt - und insistiert seinerseits vorab. Möglicherweise scheint
es ihm mutig, dass er es wagt, in einem angesehenen Wochenblatt solche
Häresien zu formulieren. Immerhin ist Bittners Analyse ebenso
desillusionierend wie realistisch. Natürlich sind es nicht nur fiese
Emanzen:
"Wozu sich an die Trainingszeiten im Turnverein ketten, wenn nebenan das
Fitnessstudio lockt? Wozu in die Kneipe gehen, wenn man sich beim
Online-Chat treffen kann? Wozu ins Kino, wenn die besten Filme auf
Premiere laufen? Es war noch nie so einfach, einsam zu sein." Und die
Forderungen vieler Arbeitgeber nach dem allzeit flexiblen und mobilen
Menschen tun selbstverständlich auch ihren Teil. Wer dann überhaupt noch
übrig bleibt, kann mit dem Tanzpartner seiner Wahl ziemliches Pech haben
und anschließend zum Opfer bundesdeutscher Geschlechterjustiz werden
(für die oft weniger die Rechtsprechung als ein Gesetzgeber
verantwortlich ist, an dem der Vulgärfeminismus auch nicht spurlos
vorbeigegangen ist.)
Die Erfahrung, nach Etablierung einer Familie qua Zeugung von Kindern
zum rechtlosen Fröner gemacht zu werden, erschüttert schließlich nicht
nur die Betroffenen, sondern macht weit über deren familiäres und
soziales Umfeld hinaus Eindruck. Männer sind ja nicht NUR blöde! Wer von
Einem gehört hat, der nach der Scheidung ausgequetscht wird, wird
gegenüber der Ehe reserviert sein; wer von einem Anderen hört, dass er
wohlweislich ("gottseidank!") nicht geheiratet, aber gezeugt hat, wird
über dessen Rechtlosigkeit in Bezug auf seine Kinder auch nachdenklich.
Und da hätte die Kinderflaute mit dem Feminismus - jedenfalls in seinen
alltäglichen vulgären Erscheinungsformen - nichts zu tun? Das ist
wirklich schwer zu glauben.
Gerne gehen besonders die Protagonistinnen dieser Entwicklung dann dazu
über, das Problem tatsächlich ins Lächerliche zu ziehen. Ooooch, die
armen Männer! "Im Kielwasser der Frauenbewegung treiben verwirrte junge
Männer, die nicht mehr wissen, was ihre Rolle ist. Wer den starken Arm
bietet, erntet Chauvi-Vorwürfe. Wer den Hausmann gibt, gilt als
Weichling." Tatsächlich gibt es nur ein Verhalten, das Männern wirklich
GARANTIERT, dass sie ihre Würde nicht verlieren: Der Verzicht auf
Trauschein - und auf Kinder! Oder soll es ein Zufall sein, dass, wie die
"taz" dieser Tage informierte, "es insgesamt viel mehr kinderlose Männer
als kinderlose Frauen gibt."
http://www.taz.de/pt/2004/02/02/a0182.nf/text Ulrike Winkelmann
räsonniert über diesen unreproduktiven Jammerlappen: "Wahrscheinlich ...
möchte er eines gar nicht gefragt werden: Warum er keine Kinder macht."
Wahrscheinlich? Vielleicht, liebe Ulrike, solltest du es wenigstens mal
versuchen vor deinem nächsten Artikel dieser Art. Schlimmstenfalls wird
er dir ziemlich bitter, resigniert und deshalb zynisch antworten, dass
er "nichts zum Vögeln" gefunden hat. Und sich so zum eigentlichen
Problem selbst was in die Tasche lügen.
Mit dem Feminismus hat dieses Problem nicht unmittelbar zu tun: Aber der
Feminismus hat (mit tatkräftiger Unterstützung vieler Männer!) für eine
Rechtslage gesorgt, wo du als Mann in jedem denkbaren Ehe-Konflikt nur
noch ein armes Schwein bist. Dir bleibt oft nicht mal mehr die Wahl zu
gehen. Das kannst du dir nämlich gar nicht leisten! Zumal die einseitige
Rechtslage gerne für Rachefeldzüge oder kleingeistige
Machtdemonstrationen genutzt wird. Ist der Trauschein ausgestellt und
sind Kinder auf der Welt, dann gibt's für Männer im
Fall eines Konflikts nur noch eins: Friss oder stirb!
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POWER-FRAUEN (FOLGE 81)
HEUTE: URSULA ENGELEN-KEFER
Die nervigste Frau Deutschlands ist nicht Alice Schwarzer, Genossen,
denn Alice hat Humor und Geist. Bei allem das man an ihr aussetzen kann!
Nein, in Rede steht Ursula Engelen-Kefer, die deswegen jetzt sogar von
der "taz" beinahe schon respektlos gewürdigt wurde: "Seit 20 Jahren
avanciert Ursula Engelen-Kefer mehr und mehr zur Lieblingsnervensäge der
Nation. Kein Grund zum Mitleid, denn diese Rolle ist ihr Kapital.
Würdigung eines Produkts frühfeministischer Machtbehauptung"
http://www.taz.de/pt/2004/02/04/a0213.nf/text
Noch im Moment der ungezogenen, aber befreienden Attacke bremst sich der
Autor ("SL"): "Angenommen, Frau Engelen-Kefer wäre ein Herr
Engelen-Kefer mit ähnlich zermürbender Stimme, ähnlich immergleichen
sozialgewissensguten, also altmodischen Botschaften - er hieße Michael
Sommer und würde niemanden herausfordern, nicht einmal zum
Draufschlagen." Das ist mal wieder politisch sehr korrekt (trotz des
Bekenntnisses, dass der Autor auf UEK gerne mal "draufschlagen" würde.)
und gibt Streicheleinheiten von der Betroffenheitsfraktion; aber leider
trifft es nicht den Kern der Sache. Frau Engelen-Kefer nervt die
deutsche Öffentlichkeit immerhin seit den Zeiten eines DGB-Vorsitzenden
Heinz Oskar Vetter.
Die Dame wurde seither nie in Frage gestellt trotz nachhaltigster
Beweise intellektueller und vor allem - ääääähm, äääääh - rhetorischer
Defizite. Die männlichen Nachfolger von H.O. Vetter bis auf Michael
Sommer kennt heute in Deutschland keine Sau mehr. - Wer war Sommers
Vorgänger? Gell, da kommt ihr schon ins Grübeln. Die
Gewerkschaftsbosse kommen und gehen, Frau Engelen-Kefer bleibt - und
nervt bis heute mit ihrem quäkigen und inhaltslosen Gequassel. Und
warum? Weil sie eine Frau ist. Fürchterlicher Gedanke, dass es dem
Deutschen Gewerkschaftsbund mit mehreren Millionen Mitgliedern in über
20 Jahren nicht gelungen ist, eine Bessere zu finden!
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FEMINISMUS IN FRANKREICH: "SCHIESSEN IN DIE EIGENEN REIHEN"
Weit gefehlt, wer glaubt, dies sei eine neue olympische Disziplin oder
der Titel eines erst jetzt entdeckten Ausbildungshandbuchs der NVA.
Vielmehr handelt es sich um die Überschrift einer Sammlung wütender und
wortreicher Entgegnungen der "laizistischen, feministischen und
unabhängigen" französischen Frauenvereinigung Chiennes de garde vom Mai
letzten Jahres auf den kurz zuvor in Frankreich erschienenen Essai
"Fausse route" von Elisabeth Badinter:
http://chiennesdegarde/org/article.php3?id_article=243 . "Fausse
route" wird seinerseits in einigen Wochen unter dem Titel "Die
Wiederentdeckung der Gleichheit" bei Ullstein erscheinen.
Nun haben sich auch diesseits des Rheins schon manche
Geschlechtsgenossinnen von Frau Badinter im "Schießen in die eigenen
Reihen" geübt, in einem selbstkritischen Überdenken feministischer
Wahrheiten. Manche von Ihnen, wie Katharina Rutschky, mussten
feststellen, dass dies nicht ungefährlich ist. Wobei die Pariser
Vorkämpferin der Gleichstellung keineswegs ein polemisches
Backlash-Manifest verfasst hat, sondern einen scharfsinnigen und
kritischen Beitrag zur Situation der Geschlechter, der auch auf andere
westeuropäische Gesellschaften zutrifft. Anders als in einer Vielzahl
von Widerreden behauptet, geht es nicht nur um eine kritische Bilanz des
Feminismus. Es geht um mehr: um altmodische Tugenden wie Ehrlichkeit und
Respekt im Umgang der Geschlechter, um Täuschung und Selbsttäuschung, um
den öffentlichen Umgang mit statistischen Angaben und deren
Funktionalisierung, es geht um ideologischen Separatismus und Demagogie,
oder einfach um den drohenden Verlust der Hoffnung, dass Frauen und
Männer im 21. Jahrhundert zivilisiert miteinander umgehen werden.
Leitmotiv des gut 200 Seiten starken Buchs ist die These vom "féminisme
victimiste". Darunter versteht die Autorin "die Haltung, sich in erster
Linie als Opfer zu definieren." Nach einem kurzen Blick auf die
vergangenen drei Jahrzehnte und die von der Frauenbewegung angestoßenen
Veränderungen wirft die Professorin an der Pariser Ecole Polytechnique
einen Seitenblick auf den Katzenjammer angesichts der immer deutlicheren
neoliberalen Wirtschaftskrise nach dem Ende des Ost/West-Konflikts und
kommt so auf die Entstehung einer neuen Heldenfigur zu sprechen: "...
nicht mehr das kämpferische Wesen, das Berge versetzt, sondern das
Opfer, das sich für unfähig erklärt, sich zu verteidigen." Oder mit den
von ihr zitierten Worten Pascal Bruckners: "Menschliches Unglück kommt
einem Auserwähltsein gleich; es adelt denjenigen, der es erleidet .. Ich
leide, also bin ich (etwas wert)". Badinter schreibt: "Der Feminismus
entging dieser Entwicklung nicht. Ganz im Gegenteil, er gehörte zu deren
Speerspitzen. Man interessiert sich weniger für diejenige, welche
Heldentaten vollbringt, als für das Opfer männlicher Dominanz."
Bezeichnenderweise vollzieht sich dieser Perspektivwechsel in einem
Moment, in dem die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter in
Westeuropa abgeschlossen scheint.
Ein aufschlussreiches Kapitel widmet die Autorin der auch hierzulande um
sich greifenden Methode, im Beklagen weiblicher Benachteiligung nicht
mehr zu unterscheiden zwischen "objektiv und subjektiv, wichtig und
unwichtig, normal und pathologisch, physisch und psychisch, bewusst und
unbewusst". Der Begriff der Gewalt (gegen Frauen) wird bis zur
Unkenntlichkeit entstellt, indem er vom insistierenden Blick über die
verbale Demütigung bis zur schweren Vergewaltigung mit allem befrachtet
wird, das (von einer Frau) als unerwünscht empfunden wird.
Das Tabuthema der weiblichen Varianten von Macht- und Gewaltausübung
beherrscht den nächsten Abschnitt. Es folgen Ausführungen zu den
bemerkenswerten Allianzen zwischen separatistischem Feminismus und einer
puritanisch verstaubten Sexualmoral, die wir seit den siebziger Jahren
überwunden zu haben glaubten. Badinter warnt eindringlich vor einer
Dekonstruktion von Männlichkeit, die sich auf einen sexuellen
Relativismus, eine moralische Hierarchie der Geschlechter stützt. "Das
ist die Falle, die es zu vermeiden gilt, es sei denn, wir wollten dabei
unsere Freiheit verlieren, den Fortschritt auf dem Weg in Richtung
Gleichheit bremsen und einem neuen Separatismus frönen. Genau dieser
Versuchung erliegt der dominierende Diskurs, der sich seit zehn oder
fünfzehn Jahren vernehmen lässt. Ganz im Gegensatz zu dessen eigenen
Hoffnungen ist es wenig wahrscheinlich, dass er die Situation der Frauen
voranbringt. Zu befürchten steht eher, dass deren Beziehungen zu den
Männern Schaden nehmen. Man bezeichnet dies gemeinhin als ,sich
verrennen'."
Feministische Organisationen in Frankreich bombardieren Elisabeth
Badinter seit Monaten mit Vorwürfen verschiedenster Art, wie etwa dem
der Feigheit und Schäbigkeit, des Revisionismus und Negationismus.
Manche fordern die Aberkennung ihres akademischen Ranges oder
unterstellen ihr, sie verteidige Interessen ihres Mannes (eines
bekannten Anwalts und ehemaligen Justizministers) oder ihre eigenen
wirtschaftlichen Interessen in der Führung eines Werbeunternehmens. Aus
allen frauenbewegten Zusammenhängen scheint sie inzwischen
exkommuniziert. Das immerhin wird sie verschmerzen können.(Reinhart
Stölzel, inkl. übersetzte Zitate)
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MÄNNER GEGEN LÄNGER!
In einem Offenen Brief an die Spitzen von Politik und Tarifparteien
haben sich spontan über 500 Männer als Erstunterzeichner gegen den Trend
zur Verlängerung der Arbeitszeit gewandt. Mit der Rückkehr zur 40- und
mehr- Stunden Woche, mit Überstunden ohne Ende oder Streichung von
Urlaubs- oder Feiertagen werde die Rückkehr in die Geschlechterrollen
der fünfziger Jahre eingeläutet: der Mann in der Ernährerrolle, die Frau
zuhause oder in Mini- oder Teilzeitjobs.
Gerade junge Männer hätten "die Morgenluft neuer Männerrollen
geschnuppert" heißt es in dem Brief an Bundeskanzler Schröder,
Familienministerin Schmidt, die Fraktions- und Parteispitzen, sowie
Arbeitgeberpräsident Hundt und den DGB-Vorsitzenden Sommer. Sie seien
nicht bereit, diesen gesellschaftlichen Rückschritt widerspruchslos
hinzunehmen.
Dass sich innerhalb weniger Tage hunderte Männer, vom Schreinermeister,
Mediziner, Wissenschaftler, Ingenieur, Betriebsrat, Männerseelsorger,
Chemiefacharbeiter bis zu den Männern des SPD-Ortsvereins
Villingen-Schwenningen dem Anliegen angeschlossen hätten, werten die
Initiatoren, Helmut Spitzley, Arbeitswissenschaftler an der Uni Bremen
und Werner Sauerborn, Herausgeber der Väterzeitung Paps, als Zeichen
einer breiten Ablehnung des vorherrschen Kurses der Arbeitszeitpolitik.
Auch viele prominente Namen finden sich in der Unterzeichnerliste,
darunter der Sozialethiker Prof. Friedhelm Hengsbach SJ, der
Vorsitzender der deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik; Prof. Ulrich
Mückenberger, der Psychologe Wolfgang Schmidbauer, der Buchautoren
Ulrich Renz und Paul Maar ("Das Sams"), die Wirtschaftswisenschaftler
Priewe und Hickel, der Gesundheitssachverständige Gerd Glaeske, der
Gewerkschafter Berthold Huber und Konstantin Wecker.
Spitzley und Sauerborn erwarten aussagefähige Antworten von den
angeschriebenen PolitikerInnen und Tarifparteien, die sie u.a. auf ihrer
neu eingerichteten homepage wiedergeben werden:
http://maenner-gegen-laenger@paps.de
Was bleibt uns da zu sagen? Länger ist zwar schicker, aber besser is'
dicker. Eine prima Aktion, ganz nach dem Herzen der RotenMänner. Hätte
noch mehr Aufmerksamkeit verdient! Vielleicht sorgt ihr ein bisschen für
die Weiterverbreitung!?
Auf bald sagt
Euer RedManAlex
(10.02.2004)
________________________________________________
Wenn du das RoteMännerInfo nicht mehr beziehen willst, reicht eine kurze
Mitteilung an [redaktion@rotemaenner.de] Wenn du es über Dritte
kennengelernt hast und direkt beziehen möchtest, ebenfalls. Die
Mitteilung sollte so unzweideutig sein wie die Positionen der
RotenMänner und ihrer Mitstreiter! Wir sind politisch links und liberal,
wir stehen für eine soziale und ökologische Politik und kämpfen dafür,
dass diese nicht durch einen Vulgärfeminismus diskreditiert und
beeinträchtigt wird, wie er in allen relevanten linken Parteien
inzwischen starke Positionen erobert hat. Beiträge, Anregungen, Hinweise
und Feedback zu bzw. auf die RoteMännerInfos sind willkommen. Die
Weitergabe dieses Infos an Interessierte ist erlaubt und erwünscht unter
Angabe der Quelle. Lest auch das RoteMännerManifest, das ihr - ebenso
wie die Infos - unter http://www.rotemaenner.de findet!
gesamter Thread:
- Rote Männer Info Nr. 63 -
Odin,
10.02.2004, 16:33
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 -
Sam,
10.02.2004, 17:56
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 -
Arne Hoffmann,
10.02.2004, 19:50
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 - Sam, 10.02.2004, 21:48
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 -
Arne Hoffmann,
10.02.2004, 19:50
- Re: köstlich ;-) -
Bri L-R,
10.02.2004, 18:20
- Re: köstlich ;-) - gaehn, 10.02.2004, 18:24
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 -
Anti-Sexistin,
10.02.2004, 23:14
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 -
gaehn,
10.02.2004, 23:38
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 -
Anti-Sexistin,
10.02.2004, 23:45
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 - gaehn, 11.02.2004, 00:50
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 - Odin, 11.02.2004, 17:43
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 -
Anti-Sexistin,
10.02.2004, 23:45
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 -
gaehn,
10.02.2004, 23:38
- Re: Rote Männer Info Nr. 63 -
Sam,
10.02.2004, 17:56