Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Ein Stück Zeit - äh, was?

Andreas (der andere), Monday, 09.02.2004, 18:46 (vor 8032 Tagen) @ Sam

Als Antwort auf: Ein Stück Zeitgeist: M. Klaue über "erfreuliche Potentiale vaterloser Familien" von Sam am 09. Februar 2004 13:56:41:

"Wo Mitscherlich sozialpsychologisch analysiert, wie der Verlust nicht etwa des empirischen Vaters, sondern des väterlichen 'Arbeitsbildes' seit der Jahrhundertwende zusammenhängt mit autoritären Verhaltensdispositionen, mit der Sehnsucht nach einem im 'Führer' symbolisierten patriarchalen Ich-Ideal, behauptet Matussek schlicht, der schwindende Einfluß der Väter in der Familie führe zu moralischem und gesellschaftlichem Verfall. Insofern ist Matusseks Buch wie auch seine Rezeption im Umfeld von 'Väteraufbruch' ein Symptom jener historischen Entwicklung, die Mitscherlich diagnostiziert. usw. usw."

Ja, aber das ist doch wohl selbstverständlich: Nicht der auf den Schultern tragende, greifbare Vater ist es, den die Knirpse vermissen, sondern das dekonstruierte Bild von "Männlichkeit" im gesellschaftlichen Diskurs. So ein Mist, das einem poststrukturalistische Abstrakta nicht bei den Hausaufgaben helfen können. - Nein, im Ernst: Ich würde sagen, klassisches Schwanitz-Syndrom, fortgeschritteneres Stadium ...


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