Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Ausgerechnet in Aachen

XRay, Thursday, 05.02.2004, 14:06 (vor 8037 Tagen) @ Expatriate

Als Antwort auf: Ausgerechnet in Aachen von Expatriate am 05. Februar 2004 09:01:17:

wo eine der besten TH's um die Ecke ist.......
Sollen da dann junge Maenner dazu bewegt werden, Krankenschwester zu werden? Wie heisst das dann, Krankenbruder?
Nene, die Jungs sollen mal schön auf die RWTH gehen, einen brauchbaren Dipl.-Ing. machen, dann stehen ihnen weltweit mehr Tueren offen.
Cheers!

Für mich stellt sich die Frage, warum überhaupt eine
Richtung vorgegeben werden muss.

Warum gibt es einen Gilsday, bei dem Mädchen Einblick in
sog. Männerberufe bekommen und vielleicht entsprechend abgeschreckt werden,
dann vielleicht Frauenberufe wählen, die sie vielleicht ebenso
abgeschreckt hätten, wenn sie denn vorher einen Einblick gehabt hätten?
Warum schränkt man/frau das Blickfeld für junge Menschen ein?
Männlein wie Weiblein soll doch die Berufsentscheidung möglichst
optimal nach seinen eigenen Wünschen und Fähigkeiten ausrichten
können, oder nicht?

Die Zielrichtung scheint zu sein, dass zukünftig heutige Männerberufe
zu Frauenberufen werden und umgekehrt. Irgendwie dann auch wieder nicht.
Die Ingenieurin ist wohl angestrebt, die Bergfrau, die Müllfrau,
die Bauarbeiterin usw. sicherlich nicht.

Mit Streben nach Gleichstellung hat das ganze jedenfalls nach meiner
Meinung nicht viel tun.

Der ganze Gleichstellungsquatsch der heute betrieben wird,
führt wohl irgendwann dazu, dass wenn 100 Männer und 10 Frauen Ingenieur/in werden, dann aber maximal gleich viele Männer wie Frauen eingestellt werden dürfen?
Nee, wahrscheinlich dürfen dann überhaupt maximal 10 Männer studieren,
wenn es nicht mehr als 10 Frauen gibt, die das auch wollen.


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