Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Männer gegen länger - Offener Brief

Garfield, Friday, 30.01.2004, 19:20 (vor 8042 Tagen) @ Jens

Als Antwort auf: Re: Männer gegen länger - Offener Brief von Jens am 30. Januar 2004 17:01:02:

Hallo Jens!

Lohnkürzungen sind kein Problem, wenn gleichzeitig auch Mieten, Preise, Steuern, Gebühren und sonstige Abgaben, also eben die Lebenshaltungskosten, gleichermaßen sinken. In den Billiglohnländern können es sich die Menschen nämlich nur deshalb leisten, für niedrigere Löhne zu arbeiten, weil ihre Lebenshaltungskosten deutlich niedriger sind als unsere.

Wieso fordern Wirtschaftsbosse eigentlich z.B. keine Miet- und Preissenkungen? Wenn diese alltäglichen Belastungen deutlich sinken würden, dann wäre es auch kein Problem, Gehaltskürzungen zu akzeptieren.

Aber wenn man sein Geld selbst in Mietswohnungen investiert hat, dann geht das natürlich nicht. Und schon gar nicht, wenn man selbst noch hohe Preise für seine Produkte erzielt. Es würde ja den Gewinn schmälern, da zu kürzen. Wenn aber nur bei Löhnen und Gehältern gekürzt wird, steigt der Gewinn. Also fordert man eben nur Lohnkürzungen, und die Arbeiter oder Angestellten sollen dann zusehen, wie sie von ihren sinkenden Einkommen steigende Lebenshaltungskosten bezahlen. So einfach ist das...

Freundliche Grüße
von Garfield


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