Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: "Gleichberechtigung" im Bibliothekswesen

gaehn, Sunday, 25.01.2004, 22:26 (vor 8048 Tagen) @ Deluxe

Als Antwort auf: "Gleichberechtigung" im Bibliothekswesen von Deluxe am 25. Januar 2004 20:24:13:

Ich freue mich sehr, auf dieses Forum hingewiesen worden zu sein. Denn auch ich habe das Gefühl, ein Opfer der verordneten weiblichen Gleichberechtigung zu sein.
Mein Beispiel: wenn ich im Sommer mit meinem Studium fertig bin, habe ich einen Abschluß als Diplom-Informationsmanager. Zu Deutsch: Diplombibliothekar. (Wehe, es lacht einer! *G*)
In diesem Beruf arbeiten heute ca. 90% Frauen. Trotzdem steht unter fast jeder (der furchtbar seltenen) Stellenanzeigen der Satz: Bei gleicher Qualifikation werden Frauen und Schwerbehinderte bevorzugt eingestellt.
Was soll das? Ich fühle mich dadurch klar benachteiligt.
(Ganz nebenbei werden hier Frauen und Schwerbehinderte auf eine Stufe gestellt. DAS allerdings ist der feministischen Fraktion noch nicht aufgefallen, scheinbar.)
Was meint Ihr dazu?

hallo,

diese benachteiligung die du da erfährst ist gewollt, kannst in die gleichstellungsparagraphen schauen. dort heisst es für niedersachsen z.b. (sinngemäss):

frauen werden solange bevorzugt bis sie in jeder besoldungsklasse die mehrheit darstellen.

das heisst also immer .-D.


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