Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Idee für eine große Aktion

Realist, Saturday, 03.01.2004, 20:12 (vor 8069 Tagen) @ Der Eman(n)ze

Als Antwort auf: Idee für eine große Aktion von Der Eman(n)ze am 02. Januar 2004 18:26:13:

Hallo "Der Eman(n)ze"!

Dein Vorschlag ist diskussionswürdig, ich fürchte aber es kann sich aus folgenden Gründen nichts ändern:

Auch ich war in der Situation, daß meine erste Freundin heiraten und Kinder wollte, mir war die Sache aus den gleichen Gründen wie Dir zu riskant. Meine Ehemalige stellte mir dann ein Ultimatum, bis zu einem bestimmten Datum Heirat und Kinder oder Trennung; da ich mich ungern erpressen lasse ging die Beziehung in die Brüche.
Meine erste Ehemalige fand übrigens schon nach wenigen Monaten einen Typen der ihren Vorstellungen entsprach, sie sofort heiratete und schwängerte. (Warum wohl?) Die Ehe hielt aber auch nicht ewig!
Merke: Fast jede Frau will Familie und bekommt ab einem gewissen Alter Torschußpanik weil ihre biologische Uhr abläuft.
Selbst wenn sich in der BRD viele Männer solidarisieren (was ich auf Grund meiner Erfahrungen nie glaube) und Heirat und Nachwuchs verweigern, so bleiben immer noch genug Männer übrig, die das nicht tun. Notfalls füllen ausländische Herren die Lücken, dank Internet ist vieles möglich.

Vor vielen Jahren wollten schon mehrere Bundestagsabgeordnete das Thema "Hunderttausende unterhaltspflichtige Männer die unterhalb des Sozialhilfeniveaus leben" im Bundestag diskutieren um Änderungen zu bewirken. Diese Diskussionen wurden in kurzen Worten im Keim erstickt mit dem Argument, für eine Veränderung des Ehegattenunterhalts wäre kein Geld da.
Wer soll den auch die Ex-Ehefrauen finanzieren? Der Staat wird dies sicherlich nicht mehr tun und Frauen kann man auch nicht zur Arbeit zwingen, wenn sie nicht wollen.
Den Parteien geht es schließlich nur um Machterhalt, und mit einer Veränderung zu mehr Gerechtigkeit im Scheidungsfolgerecht in ihrem Programm zum Nachteil der Frauen verliert man die Mehrheit der weiblichen Wählerstimmen.
Am Scheidungsfolgerecht wird sich in einer parlamentarischen Demokratie nichts ändern lassen!

Männer, die sich auf einer Unterschriftenliste outen, riskieren ihre Beziehungen oder bekommen erst gar keine!
Denn jede Frau will finanziell gut versorgt werden.

Für die Aktion wünsche ich Dir aber trotzdem viel Erfolg

Mit freundlichen Grüßen
Realist


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