Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Männer in Deutschland schlechter gestellt als in Schweden

zuiop, Friday, 12.12.2003, 18:51 (vor 8091 Tagen) @ Bruno

Als Antwort auf: Männer in Deutschland schlechter gestellt als in Schweden von Bruno am 12. Dezember 2003 11:38:42:

Hi,

wenn Du die Abschlussnoten der Jungs und Mädchen in den Vergleich mit einbeziehst, dann passt das schon so - leider.
Es ist in der Schule gerade unter den Jungs mehr denn je so, dass es cool ist schlechte Noten zu haben ...

(Vater von u.a. drei Söhnen zwischen 10 und 18 - alle im Gym.)
... und ich denke an den Hauptschulen ist das eher noch viel mehr so!

Meiner Ansicht bekommen im Berufsalltag die Frauen den Männern immer noch nicht gleichgestellt (zB Entlohnung) - das sage ich als Mann!

Hallo Peter,
da kann ich nur sagen: Glückliche schwedische Männer.
Der Arbeitsmarkt in Deutschland sieht für Männer wesentlich schlechter aus:
Zahlen für 2002:
Männer: 2.239.405 Arbeitslose (= 11,3%)
Frauen: 1.820.912 Arbeitslose (=10,3%)
Jugendliche unter 25 Jahren:
Männer: 311.086 Arbeitslose
Frauen: 186.280 Arbeitslose
Daten aus:
<http://www1.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/aktuell/iiia4/zr_alob.xls>
<http://www1.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/aktuell/iiia4/zrbrdjub.xls>
Nach http://217.27.2.43/erwerbslose/infos/statistische_informationen/arbeitsmarktdaten_juli_... hat sich in Deutschland die Arbeitslosigkeit von Juli 1998 zu Juli 2003 wie folgt geändert:
Frauen: -1,4%
Männer: +11,4%
„Für Deutschland hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hochgerechnet, dass bis zum Jahr 2010 bis zu 1,5 Millionen männliche Arbeiter ihren Job verlieren werden –viermal so viele wie Frauen.“ (Christoph Kucklick in Geo 09/00: „Neuer Mann – was nun?“)
Tja, bleibt mit nur zu sagen:
Gleichberechtigung ist eine tolle Sache. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Gruß
Bruno


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