Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Warum wir gegen das Patriarchat sind

Dirk, Wednesday, 19.11.2003, 01:08 (vor 8115 Tagen) @ Kassandra

Als Antwort auf: Warum wir gegen das Patriarchat sind von Kassandra am 18. November 2003 14:01:53:

Hallo,

zum größten Teil des Schwachsinnes hat sich ja schon Peter geäußert. Ich möchte hier nur noch auf

Sie leisten zwei Drittel der Arbeitsstunden.

Der Witz an dieser Studie ist, daß frau immer nur den weltweiten Durchschnittswert zitiert. Nun gibt es ja tatsächlich Länder, in denen Hausarbeit noch schwere und zeitraubende Arbeit ist. Ich erinnere mich an eine US-Studie, die diese Untersuchung für Amerika gemacht hatte. Das Ergebnis? 53 zu 47 Prozent für die Männer und das dürfte inzwischen noch deutlicher zuungunsten der Frauen ausfallen. In Europa nicht anders. Es sein denn, es wird wieder einmal manipuliert. Beispielsweise indem der Arbeitsweg nicht zur Arbeit zählt, während der Weg zum Supermarkt, der Friseurtermin und das Kaffeekränzchen mit der Frauengruppe als Hausarbeit gewertet wird.

Sie erhalten ein Zehntel des Welteinkommens.
Sie besitzen weniger als ein Hundertstel des Welteigentums.

Damit kann femi toll die Benachteiligung der Frauen nachweisen! Einfach Klasse, aber leider nicht richtig. Wenn der Mann arbeitet bekommt er natürlich 100 Prozent des Einkommens. Das ist aber uninteressant. Entscheidend ist das VERFÜGBARE Einkommen bzw. Vermögen. Und gerade die Frauen entscheiden (häufig genug allein) wann, wo, wofür und wieviel Geld ausgegeben wird - insbesondere in Europa!

Alle anderen "Argumente" gelten partiell mal in der einen, mal in der anderen Ecke der Welt, nicht jedoch in Westeuropa oder Amerika. Kein Wunder. Da den Frauen hier vorn und hinten Zucker reingeblasen wird, fehlen die für weitere Bevorzugungen so wichtigen Benachteiligungs-Beispiele. Also weicht femi auf dritte Welt-Länder aus (natürlich ohne zu erwähnen, daß es dort auch beliebig viele Nachteile für Männer gibt). Dann kommt der logische Salto: Weil es den Frauen dort so schlecht geht, fordern wir hier für uns - quasi als Wiedergutmachung für nicht erlittenes Leid - diesen und jenen Ausgleich. Doch sich derartig Vorteile auf den Rücken anderer zu verschaffen ist SOZIAL-SCHMAROTZERTUM übelster Sorte!

Gruß Dirk


gesamter Thread:

 

powered by my little forum