Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Schachmatt dem Schach

Bruno, Thursday, 16.10.2003, 16:09 (vor 8148 Tagen) @ Frigg

Als Antwort auf: Schachmatt dem Schach von Frigg am 15. Oktober 2003 21:56:30:

Hallo Frigg,

einfach klasse! Klasse und genial!

Einige Verbesserungen hätte ich noch um das Spiel dem allgemeinen Zeigeist anzupassen:

1. Die weiblichen Firguren dürfen auf keinen Fall von männlichen Figuren geschlagen werden, umgekehrt natürlich schon.

2. Männliche und weibliche Figuren dürfen nicht direkt nebeneinander zu stehen kommen, um sexuelle Belästigung zu vermeiden.

3. Entsprechend den Errungenschaften der Quotenfrauenpartei muss nach jedem Zug einer männlichen Figur unbedingt ein Zug mit einer weiblichen Figur stattfinden. Umgekehrt natürlich nicht, sonst wäre es ja keine Gleichberechtigung.

4. Wenn eine weibliche Figur geschlagen wurde, muss auch eine männliche Figur entfernt werden, um die Quote zu gewährleisten. Umgekehrt natürlich nicht. Ich sagte ja: Gleichberechtigung!

5. Eine Spielerin darf beim Zuge eines männlichen Gegners ein Frauenveto einlegen. Umgekehrt gilt das natürlich nicht, wegen der Gleichberechtigung.

6. Als Vorschlag für den Ersatz der Türme würde ich kleine Häuschen nehmen, die man dann als „Frauenministerien“ bezeichnet und an den Ecken dem Spiel quasi den Rahmen geben.

7. Das Spiel wird nicht mit „Schach matt“ beendet, sondern mit den Worten „Schwanz ab“

Ich denke mit diesen Maßnahmen müsste es zu schaffen sein, das Schachspiel völlig geschlechtergerecht zu konzipieren.

Gruß

Bruno

P.S. Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.


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