Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Michael Stich und die Scheidung

Odin, Thursday, 24.07.2003, 17:35 (vor 8231 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: Michael Stich und die Scheidung von Jörg am 24. Juli 2003 14:11:41:

Was ich zu vermeiden suche, ist es, alle Frauen über einen Kamm zu
scheren. Und das tut man, wenn man alle Frauen per se aus dem Kopf
rausbekommen möchte. Wozu soll das gut sein? Andererseits bin ich jedoch
Realist genug, um zu sehen, daß im Geschlechterverhältnis einiges
schiefläuft und ich finde, daß man genau dort ansetzen muß.

Ich denke, wir müssen uns da wirklich vor etwas hüten:
Schwul sein, kann jeder, wenn er will, aber keine sollte schwul werden müssen, nur weil er "männerbewegt" ist. Das klingt lustig, wenn man sich aber die Entstehungsgeschichte des Feminismus ansieht, dann muß man hier wirklich Warnlampen entwickeln.
Lange wollten die Feministen dies verleugnen, aber viele ihrer Vorreiter haben auch aufgrund ihrer lesbischen Wurzeln ihre Theorien gesponnen und wollten auch erreichen, daß ihre Anhänger Lesben wurden. Schon die Penedration beim Geschlechtsverkehr wurde als entwürdigend bezeichnet, ausgehend vom gewalttätigen Mann. Jeder Mann war somit Gewalttäter und Sex per definition Gewalt.
Wollen wir sowas nachmachen? Sex mit Frauen per definition als Bündnis mit dem Feind? Weibliche Anziehungskraft als Beginn der Kapitulation?
Ja, ich arbeite gerne mit Männern und mit Jungs.
NEIN, ich bin deswegen nicht schwul und habs auch nicht vor zu werden!

Seit dem Start meiner Internetarbeit habe ich da schon einige Fragen beantworten müssen :-)


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