Frauen und der Sexualpartner
Der verheimlichte Mann
Sexualforscher haben schon immer verständnislos den Kopf geschüttelt, wie das nur möglich ist: Umfragen kommen in schöner Regelmäßigkeit zu dem Ergebnis, dass Männer mehr Geschlechtspartner haben als Frauen.
Weil es aber immer zwei zum Liebesspiel braucht, müssen diese Angaben zumindest teilweise gelogen sein. Jetzt scheint klar: Nicht Männer prahlen mit ihrer Promiskuität, geflunkert wird vielmehr von den Frauen.
Terri Fisher, Psychologin an der Ohio State University, stellte weiblichen Probanden die Frage nach der Anzahl ihrer Sexualpartner zweimal. Im ersten Durchgang ergab sich ein Durchschnittswert von 2,6 Männern. Dann gab die Forscherin vor, beim Test sei ein Lügendetektor angeschlossen - und prompt schnellte die Zahl der Sexpartner auf 4,4.
Die Angst, beim Schwindeln ertappt zu werden, erhöhte offenbar die Ehrlichkeit. Bei der Befragung der Männer hingegen blieb trotz vermeintlichen Lügendetektors die Zahl der angegebenen Partner konstant.
Fisher deutet das Ergebnis so: "Die Frauen scheinen sich durch ihr Rollenverständnis dazu gezwungen zu fühlen, kein promiskes, sondern ein partnerschaftliches Sexualverhalten vorzugeben."
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Odin,
11.07.2003, 12:19
- Re: Frauen und der Sexualpartner - Lars, 11.07.2003, 15:35