Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Brief von Maria Eichhorn (MDB)

Odin, Friday, 04.07.2003, 19:27 (vor 8251 Tagen) @ Uwe

Als Antwort auf: Brief von Maria Eichhorn (MDB) von Uwe am 04. Juli 2003 13:29:16:

· Die Aufwertung der Familienarbeit insgesamt sowie die Berücksichti-gung der Erziehungsleistungen in den sozialen Sicherungssystemen, die immer noch überwiegend von Frauen erbracht werden, sind noch nicht verwirklicht.
· Frauen müssen auch im Jahr 2003 trotz hervorragender Ausbildung und Abschlüsse Wettbewerbsnachteile am Arbeitsmarkt hinnehmen.
· Fehlende Rahmenbedingungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit sowie unzureichende finanzielle Unterstützung für Familien, schränken insbesondere Frauen in ihrer Wahlfreiheit ein.
· Die Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt sowie die fehlende Wertschätzung der Familienarbeit führen auch heute noch zur Alters-arsmut - insbesondere von Frauen.

Das genau da der Widerspruch im Ganzen ist, merkt blos keiner: Einerseits wollen sie, daß die Familienarbeit als hochwertig eingestuft wird, andererseits wollen sie, daß Frauen vermehrt in die Berufstätigkeit MÜSSEN.

Der Feminismus hat genau hier Quatsch fabriziert: Er hat nicht die Frauenarbeit (in der Familie) aufgewertet, sondern die Männerarbeit im Beruf.


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