Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Meine Güte!

Damian, Saturday, 10.05.2003, 17:35 (vor 8306 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Meine Güte! von Eugen Prinz am 10. Mai 2003 13:17:20:

>Ja, merken einige denn nicht, dass das die Fortsetzung des "Girls-Day"s mit anderen Mitteln ist und nicht das Gleiche in Grün für die Jungen? Der "Girls-Day" prangert doch die "Frauenberufe" (meist im sozialen Bereich) gerade als minderwertig an! Wenn jetzt Jungen dafür "begeistert" werden sollen, heißt das nichts anderes, als dass sie von den als attraktiver geltenden "Männerberufen" in Naturwissenschaft und Technik abgezogen werden sollen, um Platz für Mädchen zu schaffen.

Schluss mit dem Spalten! Gemeinsame Schnupperkurse oder gar nicht! Bitte lasst euch von solchen Pseudo-Gleichberechtigungs-Aktionen nicht einlullen!
Bis dann,
Martin[/i]

Hallo Martin,
sehr gut - insbesondere der Hinweis auf die 'minderwertigen' Frauenberufe! Da wird der Schwindel offenkundig. Da kann ich dir wirklich nur zustimmen.
Wie ich auch schon an anderer Stelle dazu schrieb:
Ein boys-day nach feministischer Logik, von feministischen Gnaden, an dem die Knaben überlegen können, was sie mit dem anfangen, was ihnen die Mädels übrig lassen? Ein zweifelhafter Fortschritt!
Dieser girls-day ist ein Instrument feministischer Gesellschaftspolitik, oder deutlicher - feministischer Machtübernahme.
Frauen sollen rein in die Machtfunktionen, in die guten Jobs, Männer sollen raus. Männer sollen nicht die Arbeit machen, die sie wollen, sondern sie sollen die Arbeit machen, die übrig bleibt, wenn Frauen sich 'selbstverwirklicht' haben.
Meines Erachtens muss die Forderung deshalb dahin gehen, den girls-day, dieses Instrument feministischer Anmaßung abzuschaffen. Es sei denn, er wird exklusiv von Frauen finanziert. Dann können sie natürlich machen, was sie wollen.

Gruß von Eugen

Hallo Eugen

ja, der Girls Day muss weg, er ist eine feministische Zumutung.
Einen Boys Day zu schaffen hiesse nur den Femis in die Hände zu spielen.
Sie wollen auf mehr oder weniger subtile Weise die volle Macht an sich ziehen (also nicht nur im häuslichen, sondern auch im Arbeitsbereich).
Man würde also nur den Irrsinn unterstützen.
Man sollte auf keinen Fall in die Falle Richtung Boys Day tappen. Denn was
plausibel erscheint könnte nicht mehr wiedergutzumachen sein.
Es wird Zeit, dass den Femis die Stirn geboten wird. Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Gruss,
Damian


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