Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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F-Worte und ein offener Brief (Vaeter)

Henry @, Mittwoch, 06.07.2016, 08:44 (vor 503 Tagen) @ Bolle aus Berlin

Offener Brief
- gegen juristische und psychologische Querulanz im Familienrecht
- gegen Kindeswohlfrevel, Väterdiskriminierung, Elternteilentfremdung und
Entehrung von Eltern durch die Justiz und ihre parasitäre Helferindustrie

http://sorgerechtapartheid.de/meine-Meinung/offener-Brief.html

Deinen Offenen Brief unterschreibe ich fast vollumfänglich! Es gibt ein paar Details, die ich ein bißchen anders sehe und anders formulieren würde (aus meinen individuellen Erfahrungen auf dieser Ebene heraus), aber unterm Strich paßt alles.
Was ich allerdings grundsätzlich abgewöhnt habe, ist die allgemein verwendete Anrede in Briefen. Anstatt beispielsweise "Sehr geehrter Herr Vorsitzender Richter Rainer Groth" schreibe ich "Werter Richter Rainer Groth" oder sogar "Werter Richter Groth". Jedwede Aufwertung von diesen aufgeblasenen Heinis unterlasse ich und bezeuge auch in jeglichem Schriftverkehr meine Überzeugung, dass es nur einen Herrn gibt in unserem Universum, der aber nicht auf dieser Erde wandelt. Daher schreibe ich beispielsweise "Werter Bürgermeister" oder "Werte Bürgermeisterin". Soviel dazu.

Es ist gut, dass Du so beharrlich und hartnäckig in Deiner Sache am Ball bleibst, die ja viele, viele Väter in ähnlicher Weise erlebt haben. Stellvertretend für die, die entweder nicht genügend Zeit und/oder Kraft haben, ist Dein Engagement umso wichtiger. Auch hinsichtlich für den Prozess hin zu einer Veränderung der unhaltbaren Zustände in Deutschland. Mittlerweile wird es an vielen Ecken deutlich sichtbar, welch ein Verbrechen an willkürlich und mit staatlichem Zwang getrennten Kindern und Vätern hier geschieht. Gerade heute morgen konnte ich folgende Zeilen über einen Sachverhalt lesen, der mir bisher in dieser Deutlichkeit unkannt war:

Da jedes Kind einen genetischen Satz des Vaters und der Mutter in jeder Zelle hat, ist die Verteilung in jeder Zelle 50 : 50, so dass es nur aufgrund dieser ihm von den Eltern mitgegebenen Veranlagungen seine Qualitäten entwickeln kann. Jeder Bruch im Leben eines Kindes ist deshalb zu verhindern. Dazu gehört auch, dass bis zum dritten Lebensjahr die Bindung eines Kindes aufgebaut wird, danach bis zur Schulreife die Prüfung dieser Bindung erfolgt. Wenn in einem Genstrang ein Fehler vorhanden oder aufgetreten ist, wird dieser eingekapselt und der heile Gensektor des anderen Elternteils übernimmt dann die volle Aufgabe. Diese Veranlagung dauert das gesamte Leben an, so dass eine nicht vorhandene Bindungsmöglichkeit mit einem Elternteil Defizite bis ins hohe Alter hinein bewirkt. Dieses muss in jedem Fall vermieden werden, da die Bindungsmöglichkeit später nicht nachgeholt werden kann. Diese genetischen Veränderungen werden von den Zellen gelernt, die sich aus Traumata und deren Bewältigung ergeben und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Hieraus sind zahlreiche Notwendigkeiten zum Erhalt der Elternteile auch bei Trennung und Scheidung abzuleiten, ebenso für die frühkindliche Fremderziehung, die dem Kind keine familienspezifische, in den Genen angelegte, Entwicklung ermöglicht.

Diese Erkenntnisse wurden verbreitet auf dem Symposium 2015 - Kindeswohl als Wissenschaft:

Im Abschlussreferat verdeutlichte Angela Hoffmeyer vom International Council on Shared Parenting (ICSP / Internationaler Rat für die Paritätische Doppelresidenz), dass die Doppelresidenz für Kinder notwendig ist, um die epigenetischen Erkenntnisse zum Wohl der Kinder einzuführen, wobei sie auch auf internationale Forschungen einging, die bis auf zwei Fälle, bei denen der Streit der Eltern im Vordergrund stand, zu positiven Ergebnissen führten. Bei diesen hochstrittigen Verfahren war es jedoch möglich, dass es den Kindern besser geht, auch, wenn diese Form nicht der Überzeugung der Mutter entspricht.

Insgesamt war mit diesem neuen Forschungszweig der Epigenetik ein Fenster geöffnet worden, das bei künftigen Entscheidungen über die Zukunft von Kindern eine völlig andere Sichtweise und damit Entscheidungsgrundlage ermöglicht.

Möglicherweise stellt dieser neue Forschungszweig der Epigenetik in unserer sogenannten aufgeklärten, im Endeffekt wissenschafts- und technologiegläubigen Gesellschaft ja ein neuer Hoffnungsschimmer dar, zumindest für zukünftig weniger leidende Kinder und Väter. Wobei es für entwickelte Menschen keinen Forschungszweig für Epigenetik bräuchte, um dem Kindes-, Mutter- und Vaterwohl gerecht zu werden...!

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Linke sind die Cholera, Rechte sind die Pest
und besser ist’s auch nicht beim Rest!

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