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<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - In Wien fand eine Pudelkonferenz statt</title>
<link>https://wgvdl.com/forum3/</link>
<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
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<title>In Wien fand eine Pudelkonferenz statt</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Und ich erfahre erst im Nachhinein davon, sodass ich die Veranstalter nicht durch die Ankündigung meines Kommens samt Maskulistenkollegen erschrecken konnte.</p>
<p><span class="fremdzitat">Männerkonferenz: Die Vorteile des Teilzeitmannes<br />
TANJA PAAR<br />
8. Oktober 2014, 07:00<br />
&quot;Beiträge zur Gleichstellung der Geschlechter&quot; lieferte eine in Wien organisierte Konferenz - auch mit Best-Practice-Beispielen</span></p>
<p><span class="fremdzitat">&quot;Wir brauchen eine Überwindung der Trennung von aufgewerteter Arbeitswelt und abgewerteter Sorgetätigkeit zu Hause&quot;, erklärt der Soziologe Paul Scheibelhofer von der Universität Wien. In seinem Vortrag &quot;Who cares? Männerbeteiligung in Familie und Partnerschaft&quot; zeichnete er bei der Männerkonferenz in Wien in der Aula der Wissenschaften anschaulich die Geschichte eines Männlichkeitsmodells nach.</span></p>
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Mit Einsetzen der Industrialisierung und der damit verbundenen Trennung von öffentlicher und privater Sphäre sei es zu einer sogenannten &quot;Hausfrauisierung&quot; gekommen, die Sorgearbeit nicht als &quot;Arbeit&quot;, sondern als &quot;natürliche Berufung&quot; der Frauen verstanden habe. Das habe zu einer &quot;Feminisierung des Privaten&quot; und &quot;Maskulinisierung des Öffentlichen&quot; geführt – mit Auswirkungen bis heute: In der öffentlichen Arbeitswelt seien &quot;Konkurrenz, Dominanz und Härte&quot; üblich und erwünscht gewesen, erst seit Ende der 1970er-Jahre sei langsam ein Ende des Familienernährermodells in Sicht. Das geschehe durch eine Prekarisierung, aber auch durch die Entgrenzung und Flexibilisierung der Arbeitswelt.</span></p>
<p><span class="fremdzitat">Diese habe mit zu einem &quot;Männerbild in der Krise&quot; geführt. Daraus ergeben sich für Scheibelhofer die Fragen: Weitermachen wie gehabt? Die Sorgearbeit auf Kosten von noch weniger privilegierten Frauen, meist MigrantInnen auslagern? Oder egalitäre Arbeitsteilung? Letztere erscheint ihm als beste Lösung. Die Realität sieht noch anders aus: Laut einer EU-Vergleichsstudie leisten Männer in Österreich knapp 25 Prozent der unbezahlten Hausarbeit und rund 31 Prozent der Kinderbetreuung (Statistik Austria 2009).</span></p>
<p><span class="fremdzitat">Der Teilzeitmann</span></p>
<p><span class="fremdzitat">Wie sich das ändern kann, sollten bei der Männerkonferenz (derStandard berichtete) unter anderem Best-Practice-Beispiele aus diversen Ländern zeigen. Marie-Thérèse Letablier von der Universität Paris betonte einmal mehr die Bedeutung der &quot;École Maternelle&quot; für die drei- bis sechsjährigen Kinder, Jürg Wiler aus der Schweiz präsentierte sein Modell des &quot;Teilzeitmannes&quot;: Ihm gehe es darum, Teilzeit als etwas auch für Männer Erstrebenswertes darzustellen, &quot;denn jeder, der das macht, ermöglicht seiner Frau höhere Erwerbstätigkeit&quot;. In der Schweiz gingen derzeit nur rund 15 bis 16 Prozent der Männer in Teilzeit, es fehle – noch – an Vorbildern.</span></p>
<p><span class="fremdzitat">Dabei biete der &quot;Teilzeitmann&quot; nicht nur Vorteile für Partnerschaft und/oder Familie, sondern auch für die Unternehmen. Teilzeitkräfte seien &quot;um 17 Prozent&quot; weniger krank und &quot;unglaublich effizient&quot;. Den vielbeschworenen Fachkräftemangel gibt es seiner Meinung nach nicht: &quot;Fachkräftemangel gibt es nur, wenn Sie den weißen Mann über 30 suchen&quot;, sagt er durchaus provokant.<br />
<a href="http://anonym.to/?http://diestandard.at/2000006519775/Maennerkonferenz-Die-Vorteile-des-Teilzeitmannes">http://anonym.to/?http://diestandard.at/2000006519775/Maennerkonferenz-Die-Vorteile-des-Teilzeitmannes</a></span></p>
<p>Den Schlusssatz fand ich übrigens nicht provokant, sondern einfach nur gaga ...</p>
<p>Wie immer - das einzige Lesenswerte die Kommentare:</p>
<p><span class="fremdzitat">cyprian774<br />
+<br />
-<br />
07<br />
10.10.2014, 11:35antwortenpermalinkmelden<br />
Gibts in der Männerkonferenz auch Themen die für Männer wichtig sind oder gehts auch da wieder hauptsächlich um das was sich Frauen wünschen?</span></p>
<p><br />
<span class="fremdzitat">again and again7<br />
+<br />
-<br />
02<br />
10.10.2014, 13:02antwortenpermalinkmelden<br />
Einfach eine Mogelpackung.<br />
Ein kurzer Blick in den flyer sagt ja schon aus, was da zu erwarten war. <br />
<a href="http://www.sozialplattform.at/fileadmin...">http://www.sozialplattform.at/fileadmin...</a> ogramm.pdf <br />
Begrüßung = 1 Mann, 2 Frauen <br />
Podiumsdiskussion = 4 Männer, 8 Frauen <br />
Ein männlich besetztes Feministenforum (Bundesforum Männer D), Rosa Logar, Maria Rösslhumer, ... und natülich darf auch Thomas Gesterkamp nicht fehlen. <img src="https://wgvdl.com/forum3/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> <br />
Also ehrlich, wer hat denn da erwartet, dass es um Themen für Männer geht?</span></p>
<p>Gruß, Kurti</p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=46329</link>
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<pubDate>Fri, 17 Oct 2014 21:28:53 +0000</pubDate>
<category>Politik</category><dc:creator>Kurti</dc:creator>
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