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Oscar-Preisträger Javier Bardem hat eine flammende Rede gegen toxische Männlichkeit gehalten. (Allgemein)

Pack, Monday, 18.05.2026, 07:52 (vor 4 Stunden, 22 Minuten)

Oscar-Preisträger attackiert Trump und Putin
"Sind wir verdammt nochmal verrückt geworden?"

Oscar-Preisträger Javier Bardem hat eine flammende Rede gegen toxische Männlichkeit gehalten. Dabei nahm er auch Staatschefs ins Visier.

Javier Bardem ist einer der profiliertesten Schauspieler in Hollywood. Er mimte schon den Bösewicht bei James Bond, er spielte neben Johnny Depp in der Piratenkomödie Pirates of the Carribean und er er gewann so gut wie alle bedeutenden Filmpreise, darunter den Oscar für seine diabolische Darstellung des Anton Chigurh in dem Film "No Country for Old Men". Bardem ist außerdem Spanier. Wie viele seiner Landsleute zeigt er sich solidarisch mit den Palästinensern.

Am Sonntag hielt Bardem beim Filmfestival in Cannes eine bemerkenswerte Rede. Bei einer Pressekonferenz zeigte er sich wütend mit den aktuellen weltpolitischen Entwicklungen, den Kriegen und dem zahlreichen Sterben von unschuldigen Menschen. Er sprach auch über das Problem, das dieser Entwicklung seiner Meinung nach zugrunde liegt: toxische Männlichkeit. Wen er dafür verantwortlich macht, daran ließ der 57-Jährige keinen Zweifel.

"Sind wir verdammt nochmal verrückt geworden?", fragte Bardem in die Runde. "Wir töten Frauen, weil einige Männer glauben, dass sie sie über sie richten können, dass sie sie besitzen können?". Dann fuhr er mit ernster Miene fort: "Dieses Problem hängt auch mit Herrn Trump zusammen, mit Herrn Putin, mit Herrn Netanjahu – die Männer mit den dicken Eiern, die sagen: 'Schau, mein Schwanz ist größer als Deiner'. Und dann sagen sie, wir werden die Scheiße aus Dir rausbomben. Das ist ein unglaublich toxisches, männliches Verhalten, das zum Tod von Tausenden von Leuten führt."

Bardem ist dafür bekannt, dass er aus seiner Meinung keinen Hehl macht. Er äußerte sich schon häufig zu gesellschaftlichen und politischen Themen. Er setzt sich unter anderem für den Klimaschutz ein, zeigte sich dafür auch schon mit Greta Thunberg. Bei den 77. Primetime Emmy Awards kam er im vergangenen Jahr mit einem Palästinensertuch zur Verleihung, als Ausdruck seines Protests gegen die israelische Militärkampagne im Gazastreifen.

Bardem: "Wir müssen darüber reden"
In Cannes richtete er seine Empörung aber auch gegen all jene, die dem aktuellen Treiben schweigend zusehen. "Wir halten das offenbar für normal. Wir schauen zu und nehmen es einfach hin". Bardem macht für die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ein Defizit in der Bildung verantwortlich. Er sagte, es bedürfe viel mehr Aufklärung und Erziehung, um toxische Männlichkeit zu verhindern. Er wisse, wovon er spreche, schließlich komme er aus Spanien, wo der Machismo verbreitet und die Zahl der Femizide hoch sei.

"Das ist einfach schrecklich, das ist unglaublich." Er fordert: "Wir müssen darüber reden. Aber wir reden auch schon darüber, mehr als noch vor 20 Jahren. Das ist nötig".

Bardem ist beim Filmfestival in Cannes in dem Film "The Beloved" des spanischen Regisseurs Rodrgio Sorogoyen zu sehen. Der Hollywoodstar spielt darin einen Regisseur, der sich in einer schweren Midlife-Crisis befindet. Der Film wurde von der Kritik bislang äußerst positiv aufgenommen. Die Zeitung "The Guardian" urteilte, Bardem liefere darin seine beste Darstellung seit dem Coen-Klassiker "No Country for Old Men".

Der hat aber Mut !

Forschender, Monday, 18.05.2026, 09:00 (vor 3 Stunden, 14 Minuten) @ Pack

G r a t i s m u t !s_kotzsmiley

Ja klar... und dann denke ich an Strack-Zimmermann oder

Christine ⌂ @, Monday, 18.05.2026, 09:09 (vor 3 Stunden, 5 Minuten) @ Pack

an Ursula von der Leyen, die Kallas und vermute, dass es demnach auch toxische Weiblichkeit gibt.

Christine

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohl angepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Ja klar... und dann denke ich an Strack-Zimmermann oder

Pack, Monday, 18.05.2026, 10:22 (vor 1 Stunden, 52 Minuten) @ Christine

[image]

Oscar-Preisträger Javier Bardem hat eine flammende Rede gegen toxische Männlichkeit gehalten.

Varano, Città del Monte, Monday, 18.05.2026, 11:19 (vor 56 Minuten) @ Pack

Ganz mein Humor:

Oscar-Preisträger Javier Bardem hat eine flammende Rede gegen toxische Männlichkeit gehalten.
(,,,) zeigt er sich solidarisch mit den Palästinensern.

Da kann er sich gleich mal an der toxischen Männlichkeit der Musels im Allgemeinen und der Hamas im Besonderen abarbeiten.

Bardem ist beim Filmfestival in Cannes in dem Film "The Beloved" des spanischen Regisseurs Rodrgio Sorogoyen zu sehen. Der Hollywoodstar spielt darin einen Regisseur, der sich in einer schweren Midlife-Crisis befindet. Der Film wurde von der Kritik bislang äußerst positiv aufgenommen.

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass so ein Schinken den Geschmack der pseudo-intellektuellen Filmkritiker trifft, aber die wichtigere Frage lautet: Wie viele zahlende Kunden wird dieses Midlife-Betroffenheitsgesülze an der Kinokasse finden?

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