Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Kann's natürlich auch rein mathematisch nicht... ;-) (Allgemein)

Carlos, Friday, 27.03.2026, 23:21 (vor 2 Stunden, 16 Minuten) @ Rainer

Servus, Rainer!

Das tut’s ja auch gar nicht – hat’s auch noch niemals, und auch nicht erst jetzt nicht seit dem Merzens Fritzl und seiner Billion an zusätzlichem – ja, ja – Sonder-„Vermögen“; übrigens noch so eine verschissene Dreckslüge, die aber tadellos flutscht und funzt beim doitschen Stimmvieh.
Was ist die Definition von Konkurs, Pleite oder Bankrott? Ich frage damit bewußt und keinesfalls auch nur rhetorisch die Kack-Branche der Winkeladvokaten, Linksanwälte und Rechtsverdreher, sondern ausschließlich - und wirklich ausschließlich! – die schiere Mathematik.
Rein mathematisch gesehen ist man genau dann pleite, konkurs oder bankrott, wenn man irgendwann in der Vergangenheit einen oder mehrere Kredite aufgenommen hat und jetzt, aus dem laufenden erzielbaren und erzielten Einkommen heraus, nicht mehr imstande ist, Kredittilgung plus Zinseszahlung zu leisten, sondern allenfalls nur noch scheinbar dadurch, indem man immer neue Kredite aufnimmt, um besagte alte Kredite abzustottern. Die Mathematik schlägt ab genau da gnadenlos zu: Alte Schulden permanent mit neuen zu bezahlen wollen ist unmöglich, vor allem auf Dauer nicht.
Es liegt klar auf der Hand: Verfährt man derart, dann steigen auf Dauer Schulden nicht nur proportional, sondern exponentiell, obschon sich aus den betreffenden Kursverläufen aus Zeitverlauf und Schuldensteigerung keine allgemein gültige, mathematische Funktion erstellen läßt. Ich vermute gewiß nicht falsch, daß er erste, der das zuwege brächte, sich den Mathe-Nobel-Präser einhandeln würde…
Die „Dauer“: Alte Schulden mit neuen zu bezahlen machen ausnahmslos alle westlichen Staaten; die USA seit Richard Nixon, der die Goldbindung des Dollars in die Latrine geschmissen hatte und Doitschland seit jener ersten Nachkriegs-Groko, über die ich ja vor nicht allzu langer Zeit hier-zu-Forum Genaueres schrub. Exakt zu dem Zweck, Geld quasi drucken zu dürfen, – nix anderes ist und war das ja! - hatten die Verbrecher damals ja vermittels der ersten, wirklich entscheidenden Grundgesetzänderung die Rechnungshöfe in Bund und Ländern entmachtet gehabt. Ab da war der Weg frei zur Schuldenmacherei, vor allem unterm ersten Brunzkanzler Herbert Frahm. Entscheidend: Politiker sind seit damals für gar nix mehr haftbar.
Die Mathematik und deren Gesetze gelten dennoch grundsätzlich, immer und überall. Es existieren lediglich zwei künstliche Unterschiede – rein gesetzlicher, rechtlicher Art.
Erstens: Nimmt eine kleine Entität, wie etwa eine Familie oder ein Betrieb, einen Kredit auf, dann diktiert die Bank die Konditionen. Abgesehen von der präzisen Prüfung dessen, ob Familie oder Betrieb überhaupt imstande sind, den Kredit – also: Schuldendienst plus Zinsestilgung – zu bedienen, bestimmt die Bank auch exklusiv, wie viele Zinsen sie kassieren will. Genau umgekehrt ist’s beim Staat: Der bestimmt nicht nur, wie lange er den Kredit laufen lassen will, und sei’s auch gerne bis zum Sankt Nimmerleinstag, nein, er bestimmt ebenfalls, wie viele Zins-Prozente zu blechen er sich gnädigerweise bereit findet. Hinzu kommt auch: Ist ein Kreditgeber relativ wohlhabend, dann knöpft ihm der Staat gleich wieder etwas über die Quellensteuer ab, und außerdem weiß der Staat um den Effekt der Inflation: In aller Regel liegen die Zinssätze, welche der Staat zu zahlen sich bereit findet, weit unterhalb der Inflationsrate. Auf gut Doitsch: Der Staat gewinnt immer, der Anleger ist immer in seinen Arsch gefickt.
Zweitens: Eine kleine Entität, wie etwa eine Familie oder auch ein Betrieb, würden mit Schulden niemals, auch nur ansatzweise dorthin gelangen, wo mittlerweile der Staat namens Doitschland sowie sämtliche westlichen Staaten stehen. Zwar ist das Pleitegehen an sich natürlich keine Straftat, aber exakt in dem Moment, in dem klar ist, daß der Betrieb pleite ist, sprich, seinen Schuldendienst zu leisten außerstande ist, ist der Betriebsinhaber gesetzlich dazu verpflichtet, den Gang zum Konkursrichter anzutreten. Tut der Inhaber das nicht, dann macht er sich wegen Konkursverschleppung strafbar und wandert garantiert mehrere Jahre lang in den Bau. Und der Staat? Konkursverschleppung? Mathematik? Dem ist solcherlei Pille-Palle komplett wurscht… Und exakt so läuft die ganze Scheiße seit bald 60 Jahren hierzubuntschland… Nachrechnen? Viel Spaß…
Wie gesagt: Die Mathematik. Interessant: Wir sprechen da nicht über höhere Mathematik, oder auch nur über Gymnasium oder Realschulen-Mittelstufe, wie etwa Differential- und Integral-Rechnung, sondern, man höre, lese und staune, lediglich über die vier Grundschulrechenarten Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, sowie, quasi als „Königsdisziplinen“, über Dreisatz- und Prozent-Rechnen – alles freilich, zugegeben, mit sehr, sehr großen Zahlen, bei denen man Obacht geben muß, daß man nicht eine Stelle hinten ‘runterplumpsen läßt, denn das würde gleichzeitig den Verlust einer 10-er-Potenz bedeuten… Ja, ja.. ich weiß… schon der Habecks Robert wußte ja nicht, wie viele Nuller eine Billion wohl hatte…
Geld, das man nicht hat, kann man auch nicht ausgeben, und will man’s trotzdem ausgeben, dann muß man’s auch zurückzahlen können. 1+1=2 - so ist’s gewesen – also, so lange die Mathematik existiert. Also immer schon. Leider gibt’s zu viele Idioten, die nie etwas kapieren, kapieren wollen, und dabei ist freilich nicht die Mathematik das Problem. Quod erat demonstrandum.

Carlos

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Laudetur Iesus Cristus per ómnia sǽcula saeculorum.
為了小孩子我砸鍋賣鐵。。。
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Nayax t’ant’ apanta wajchanakaxa manq’añapataki…
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