Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Was gegen die jetzige Männerpartei spricht:

Dampflok, Sunday, 19.04.2009, 12:25 (vor 6189 Tagen) @ Andi

Ich denke, die schnellsten Erfolge haben wir, wenn wir die Einstellung der
Politik und die Medien bestimmenden SPD-CDU-Grüne-FDP-Linke-Partei ändern.
Dort kann man sich im Moment gar nicht vorstellen, dass ein breites
Eintreten für Männerinteressen möglich ist. Die würden aber aufwachen, wenn
die "Gefahr" bestünde, dass eine Männerinteressen vertretende Partei die
5%-Hürde überspringen könnte. Dafür ist die Männerpartei sehr geeignet,
weil sie das Eintreten für Männerinteressen in den Vordergrund stellt. Und
dafür muss man die Männerpartei im jetzigen Zustand nicht für eine
Alleinregierung geignet halten. Mich stört auch nicht, dass die
mittlerweile drei Personen (zwei davon waren von Anfang an dabei), die für
diese Partei extremen Einsatz und Aufwand gezeigt haben, die Partei dabei
auf sich zugeschnitten haben. Dass ist bei jeder Parteineugründung der
Fall.

Dem könnte ich größtenteils zustimnmen. Leider ist es im konkreten Fall dieser Männerpartei so, daß man sie ganz leicht ein eine Ecke von gestrigen Stammtischbrüdern stellen kann. Natürlich per medialer Diffamierung, siehe Eva Herman, klar.

Das würde auch mit jeder anderen Männerpartei versucht werden, aber gerade diese Männerpartei in ihrer Ausrichtung und Außendarstellung wird doch von jeder siebzehnjährigen Volontärin einer Regionalzeitung nach fünf bis sechs Minuten Recherche plattgemacht. Es reicht doch, in Anspielung auf etwa die orthographischen Fehler im Parteiprogramm, zu kommentieren "Und diese Deppen können nicht mal richtig schreiben" - und schon ist die Reputation hin. Ich kann in solch eine unprofessionelle Partei kein Vertrauen haben, die richtet mehr Schaden als Nutzen an. Fast kommt es mir vor, als hätten feministinnen sie gegründet um eine echte Männerpartei zu verhindern...

Eine Partei, so wie die österreichische oder schweizerische Männerpartei - das hätte Charme.

Ich habe die Befürchtung, dass deine Vorschläge dazu führen würden, dass
die Menschen, die ein Eintreten der Politik für Männerinteressen wollen,
sich auf wirkungslose 120 Splittergruppen verteilen und dass wir dabei von
der Hoffnung beseelt sind, uns in vielleicht drei Jahrzehnten auf eine
Gruppierung zu einigen, die wir dann für kompetent in allen
Politikbereichen halten.

Andi, da ist schon was dran. Es müßte den Männerbewegten rechtzeitig mitgeteilt werden, wenn eine Kleinpartei sich ab jetzt für Männerrechte einsetzt. Ich bin überzeugt davon, daß dies auch zumindest im Net zeitnah geschehen wird - wenn diese Partei bis dahin gefunden und ausgerichtet wird. Veruchen wirs doch einmal! ÖDP klingt z.B. gar nicht so schlecht, hat keinen schlechten Ruf als Chaospartei, ist EU-kritisch, hat familiäre Ansichten und keine Frauenquote. Vielleicht findet sich noch was Besseres, Vorschläge sind Willkommen.

Gruß zurück!


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