Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Eben

Chato, Saturday, 17.03.2012, 12:41 (vor 5070 Tagen) @ Swen

Guten Tag Swen!

"Der Mensch ist frei."

Du legst das moderne, illusorische Freiheitsverständnis zugrunde, das ich mit dem Satz doch dauernd ironisiere. So "frei" ist der Mensch eben gar nicht! Aber er fühlt sich notorisch so, und das ist eine äußerst tiefsitzende und sehr verderbliche Besessenheit (im Wortsinne). Die tatsächliche Freiheit des Menschen besteht nach meinem Verständnis darin, daß er sein eigenes Schicksal frei wählt, denn er hat einen freien Willen. Aber er "erschafft" oder "gestaltet" es eben nicht, sondern er wählt es. Und es stehen dafür nur zwei Alternativen zu Auswahl. Mit diesem Schicksal muß er danach unerbittlich klarkommen. Für mich ein Grund zur größten Vorsicht beim Ausüben dieser Freiheit – und für die betrogene Masse, die sich selber für "Gott" hält, der Grund, mit furiosem Schmackes und völlig taub gegen jeder Warnung ins Verderben zu taumeln. Wir diskutieren hier darüber, wie das wiedermal funktioniert hat. Es gibt nichts Tragischeres, Lächerlicheres und Absurderes, als den modernen "Freiheitsbegriff"!

Wenn du jetzt deinen obigen Einwand nochmal liest, könntest du's in diesem Moment vielleicht sogar begreifen.
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Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.


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