Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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DerWenigerverdienER, Wednesday, 13.04.2011, 15:30 (vor 5393 Tagen) @ Sohnemann

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Die grössten Karriere-Irrtümer über Frauen

1 von 10:
Frauen verdienen vom ersten Tag an weniger als Männer
Irrtum! Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung verdienen weibliche Führungskräfte unter 30 im Schnitt sieben Prozent mehr als ihre männlichen Kollegen. Grund: bessere Schul- und Hochschulabschlüsse und größere soziale Kompetenz. Je älter sie werden, desto mehr kippt dieser Vorsprung. Grund 1: Frauen ordnen ihre Karriere eher der Familie unter als Männer. Grund 2: Sie sind in der Gehaltsverhandlung zaghafter. Grund 3: Sie gehen seltener das Risiko einer leistungsgebundenen Prämie ein – doch das macht einen großen Teil des Chefgehalts aus.

2 von 10
Kaffeepausen und Flurgespräche schaden der Firma
Falsch! Die meisten Informationen in einem Unternehmen fließen nicht auf dem Dienstweg, E-Mails oder Ansprachen – sondern von Mitarbeiter zu Mitarbeiter in informellen Situationen wie der Kaffeepause oder der Mittagspause. Themen sind der eigene Arbeitsbereich, Erfahrungen mit Kunden und die eigenen Ziele, wie Autor Peter Senge, Vater des Modells der „Lernenden Organisation“ in seinem Buch „Die fünfte Disziplin“ schreibt.

3 von 10
Muttersein qualifiziert nicht für den Beruf
Irrtum! Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, bei der 500 arbeitende Frauen beobachtet wurden, zeigt: Mütter sind die besseren Führungskräfte. Grund: Familie ist die beste Management-Schule. Wer als Mutter Krisensituationen meistert, Dickköpfe besänftigt, Großereignisse organisiert und pragmatische Entscheidungen durchsetzt, kann auch mit wählerischen Kunden und schwierigen Mitarbeitern leichter umgehen. Weisen Sie im Bewerbungsgespräch also unbedingt auf die Parallelen zwischen Erziehung und Arbeitsplatz hin!

4 von 10
Chefsekretärinnen haben wenig zu melden
Ganz falsch! Niemand ist vertrauter mit dem Chef, weiß mehr über ihn und arbeitet so intensiv mit ihm zusammen wie seine Chefsekretärin. Wer es sich mit ihr verscherzt, kann ewig in der Telefonleitung hängen, wochenlang auf einen Termin warten oder hat sogar schlechte Karten bei der Beförderung. Denn hierbei holt der Vorgesetzte oft den Rat seiner Assistentin ein

5 von 10
40 Prozent der Akademikerinnen bleiben kinderlos
Irrtum. Dieses Statistikgerücht hält sich hartnäckig, ist aber falsch. Laut dem Statistischen Bundesamt haben mehr studierte Frauen Kinder als bisher angenommen. Nicht vier von zehn, sondern nur zwei von zehn bleiben kinderlos.

6 von 10
Weibliche und männliche Chefs heuern die gleichen Bewerber an
Irrtum! Nach einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung stellen Männer eher Männer, Frauen dagegen eher Frauen ein. Grund: Bei der Personalsuche greift man gern nach seinem eigenen Spiegelbild. Hat der Chef also BWL studiert, bevorzugt er BWL-Absolventen. Hat die Chefin lange Zeit in der Pariser Zweigestelle gearbeitet, wird sie Bewerberinnen vorziehen, die ebenfalls Auslandserfahrung vorzuweisen haben.

7 von 10
Auf Teilzeitarbeit besteht kein Anspruch
Irrtum. Seit 2001 besteht Anspruch auf Teilzeitarbeit, wenn man länger als sechs Monate in einer Firma mit mehr als 15 Mitarbeitern arbeitet. Der Chef kann Ihren Wunsch nur dann aus betrieblichen Gründen ablehnen, wenn er beweisen kann, dass Ihr Fehlen den Arbeitsablauf stört, die Sicherheit gefährdet oder die Kosten explodieren lässt. Tipp: Ihren Chef überreden Sie am besten mit dem Job-Sharing-Argument: Sie und eine andere Kollegin teilen sich eine ganze Stelle.

8 von 10
Frauen werden meist von Männern gemobbt
Nein. Männer schimpfen zwar eher drauflos, viel schlimmer sind aber die Feinde in den eigenen Reihen. Von wegen Solidarität mit dem eigenen Geschlecht: Stutenbissigkeit heißt das, was sich in den Büros dieser Welt abspielt. Dazu zählen Gerüchte streuen, süß-bittere Komplimente machen, Augenrollen oder pseudo-sorgenvolle Bemerkungen wie „Du siehst aber kaputt aus heute – hast du schlecht geschlafen?“ Achten Sie mal drauf!

9 von 10
Frauen und Männer bewerben sich gleich
Nein. Die Unternehmensberatung McKinsey und das Karrierenetz e-fellows fanden heraus, dass Männer bei der Jobsuche beherzter auf ihren Arbeitgeber zugehen als Frauen. Sie versuchen es sogar bei Unternehmen, wo sie selbst kaum Chancen auf einen Job sehen. Frauen schicken erst gar keine Bewerbung ab, wenn ihnen der Erfolg gering erscheint und lassen sich generell von den Anforderungen leichter abschrecken.

10 von 10
Kinder bringen unweigerlich einen Karriere-Knick mit sich!
Oft ist das Gegenteil der Fall: Sie können sogar der Katalysator für eine Karriere sein. Eine Studie der Universität Darmstadt ergab, dass Kolleginnen mit Nachwuchs mehr Geld kassieren als kinderlose. Grund: Da sie für eine weitere Person verantwortlich sind, sind Mütter in der Gehaltsverhandlung fordernder und werden auch im Kollegium als zielstrebiger wahrgenommen.


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