"Freie Welt" zum Boysday
Ein Ausschnitt:
Feminisierung der Jungen
Die „neue Jungenpolitik“ besteht darin, Jungen dahingehend zu orientieren, dass sie Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich wählen und sich aus den „klassischen Rollenbildern“ befreien. Wird man damit den Jungen und ihren Berufswünschen gerecht? Es wird immer, wie schon bisher, Jungen geben, die in pflegerische oder soziale Berufe gehen wollen. Ob man jetzt eine Großaktion starten muss, um viele Jungen für Berufe zu motivieren, die ihnen naturgemäß weniger liegen? Sollen damit die Jungen „umfunktioniert“ werden? Sollen sie weiblicher werden, nachdem die Frauen auf männliche, technische Berufe orientiert werden?
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Es handelt sich beim BoysDay also nicht darum, den Jungen das ganze Spektrum ihrer beruflichen Möglichkeiten zu erschließen, sondern um eine ausschließliche Werbe-Aktion „Jungen in Pflege- und Sozialberufe“. Das sollte man dann auch ehrlicherweise sagen.
Ob sich irgendjemand der Initiatoren die Frage gestellt hat, ob es nicht einen Grund dafür gibt, dass Jungen bisher eher technische Berufe vorgezogen haben, der nicht darin liegt, dass sie von den anderen Möglichkeiten nichts gewusst haben? Könnte es vielleicht doch sein, dass es Unterschiede gibt zwischen Jungen und Mädchen und ihren Vorlieben und Fähigkeiten? Oder darf das im Zeitalter der Gender-Ideologie nicht mehr wahr sein? Liegen die „spezifischen Bedürfnisse von Jungen“ und ihre Zukunftsperspektive wirklich in den hier beworbenen Berufen, Frau Bundesfamilienministerin? Ist das die Lösung für die Jungenproblematik?
Quelle: http://www.freiewelt.net/blog-3095/am-14.-april-ist-boysday.html
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