IGAF Deutschland antwortet: Scheidungsquote auf 10% festlegen
Ehrlich gesagt, ich konnte den hier zitierten Beitrag von Telepolis gar nicht aufrufen. Das Sonnenrad dreht sich und die Seite baut sich einfach nicht auf. Ich konnte den Text nur indirekt lesen. Was ich da aber zu lesen bekomme, amüsiert mich köstlich. Der Autor versucht doch dermaßen übertrieben uns lächerlich zu machen, dass er sich dabei nur selbst lächerlich macht.
Es ist die typisch linke Propaganda, welche den Andersdenkenden lächerlich zu machen versucht und dabei sich auch die Uninformiertheit der Leser bedient.
Ich will nur einen Punkt herausnehmen:
Mit solchen Forderungen, denen jede Frischluftzufuhr fehlt, kann man keine echte Politik machen ... Deutlich wird dies beim Punkt "Familienzerstörung", wo man eine "Scheidungsquote" per Gesetz auf 10 Prozent festlegen will. Der kleine Realitätsfunke dabei sorgt wenigsten für eine Vorstellung, die das Potential für viele Gags hat: "gegebenenfalls Wartelisten einführen".
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Das Lächerliche des Artikels besteht in der vollständigen Abstinenz von Bereitschaft, sich ernsthaft mit der Thematik zu beschäftigen.
Worum geht es also:
In Grundgesetz steht, dass "die staatliche Gemeinschaft den besonderen Schutz von Ehe und Familie" sichern soll. Wer verdient also an der Familienzerstörung? Es ist die Scheidungsindustrie, die es finanziell auszutrocknen gilt.
Wenn nun also die Scheidungsquote von 50% auf 10% gesenkt wird, dann bedeutet das konkret, dass nur in 1/5 der Fälle der Staat Prozesskostenhilfe gewährt. Das bedeutet, dass nur 1/5 der Scheidungsverfahren tatsächlich vor dem Familienrichter landen. Das bedeutet konkret, dass die Möglichkeiten der Scheidungsindustrie, sich an Scheidung zu bereichern, sich drastisch verringern.
Wie läuft es heute?
Frauenhaus und Scheidungsanwalt können aktuell jeder frustrierten Frau zur Scheidung raten und die Situation (zum eigenen Vorteil) eskalieren. Der blöde Ehemann muss am Ende ja alles bezahlen.
Ist die Anzahl der Scheidungen allerdings gesetzlich begrenzt, dann gibt es Wartelisten und Härtefallregelungen. Wenn der Scheidungsanwalt aber nun so eine Härtefallregelung nicht erreichen kann, dann kann er auch nicht verdienen. Also wird er der Frau raten, sich mit dem Mann zu arrangieren. Der Anreiz, aus eigenem Profitinteresse die Frau in die Eskalation einer Scheidung zu treiben, fällt weg ...
... und darum geht es!!!
Einwürfe, dass ja dann die "armen Frauen" in einer für sie "unterdrückerischen Ehesituation" festgehalten werden, verfangen nicht, weil die 10%-Grenze großzügig genug bemessen ist, um alle möglichen Härtefälle abzudecken.
Es geht bei diesem Vorschlag um den Schutz der Familie und nicht etwa um eine staatliche Gängelung individueller Lebensentscheidungen. Die Scheidungsindustrie hat schon zu viele Familien zerstört und dem muss endlich energisch entgegengetreten werden. Es geht also um den Schutz der Familie vor der Scheidungsindustrie.
Wer die individuelle Entscheidung treffen will, sich von seinem Ehepartner zu trennen, kann es ja weiterhin tun. Es wird ja keine staatliche Überwachung geben, dass Menschen mit Trauschein auch wirklich zusammenleben.
In einer Zeit, in der Mann und Frau auch OHNE Trauschein zusammenleben, ist es auch kein Problem, auch MIT Trauschein getrennt zu leben, wenn es denn sein soll.
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Ich hatte bei einer Bahnreise Gelegenheit, mit einem Chinesen zu sprechen, der auf Urlaubsreise mit seiner Frau durch Deutschland war. Er hatte in Deutschland studiert und arbeitet in China (auch) für deutsche Firmen, sprach also exzellent Deutsch.
Er berichtete mir, dass wegen der Einkindpolitik die Kinder als Einzelkinder aufwachsen, daraus erwachsen viele Prinzen und Prinzessinnen. Das ergibt naturgemäß erhebliche Probleme, wenn diese verzogenen und verwöhnten Kinder dann in einer Ehegemeinschaft zusammen leben wollen. Deshalb wäre in China die Trennungsrate sehr hoch. Allerdings, meinte er, wären die meisten Trennungen nicht von Dauer. Sehr häufig finden die Ehepartner dann doch wieder zusammen.
Das bedeutet, eine Trennung muss nicht endgültig und von Dauer sein. Damit aber der Weg zurück offenbleibt, und diese Möglichkeit muss es geben, ist es unbedingt erforderlich zu verhindern, dass eine Scheidungsindustrie die Familienprobleme eskaliert (zur Maximierung eigener Verdienstchancen), dass in Scheidungsprozesse Maximalforderungen gestellt werden (die nur den Anwälten nützen) und somit verbrannte Erde und nie mehr heilende emotionale Verletzungen herbeiführen, die jede Wiederherstellung der Ehe und Familie unmöglich macht.
Dies soll mit der 10%-Grenze unterbunden werden. Wer aber trotzdem getrennt leben will, bitte schön, kann das tun. Aber bitte ohne Scheidungsmarathon, ohne Unterhaltsmaximierungsprinzip und ohne Alimentierung der Scheidungsindustrie.
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Dies ist der Hintergrund unseres Vorschlages, der es wert sein sollte, zumindest ernsthaft diskutiert zu werden
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IG Antifeminismus Deutschland
http://www.anti-feminismus.org
gesamter Thread:
- IGAF Deutschland antwortet: Scheidungsquote auf 10% festlegen -
IGAF Deutschland,
12.04.2011, 13:13
- Oder Heirat per Gesetz einfach verbieten...
-
Mösenklatscher,
12.04.2011, 15:10
- Ich klatsch Dir gleich eine! -
IGAF Deutschland,
12.04.2011, 15:21
- Du klatsch mir Beifall? Das will ich aber auch meinen ;) -
Mösenklatscher,
12.04.2011, 15:42
- Kannst ja mal bei mir vorbeikommen, Troll -
IGAF Deutschland,
12.04.2011, 16:22
- Kannst ja mal bei mir vorbeikommen, Troll - Mösenklatscher, 12.04.2011, 16:56
- Uiuiui, auauau! - adler, 12.04.2011, 17:03
- Kannst ja mal bei mir vorbeikommen, Troll -
IGAF Deutschland,
12.04.2011, 16:22
- Du klatsch mir Beifall? Das will ich aber auch meinen ;) -
Mösenklatscher,
12.04.2011, 15:42
- Ich klatsch Dir gleich eine! -
IGAF Deutschland,
12.04.2011, 15:21
- Scheidung sollte... -
Leser500,
12.04.2011, 16:43
- oder 7 Testjahre vor Inkrafttreten der Rechtsgültigkeit samt (Unterhalts-)Ansprüchen
-
Mösenklatscher,
12.04.2011, 16:59
- "Scheidung" ist einer der üblichen Fem-Fasch-Euphemismen (für Ehebruch) -
AadaG,
12.04.2011, 17:00
- Sie können gerne für Ihren Gottesstaat kämpfen -
IGAF Deutschland,
12.04.2011, 17:30
- Ehebruch ist Fem-Fasch! Du kannst gern die Nummer mit dem Euphemismus "Scheidung" anbringen ... - AsdaG, 12.04.2011, 17:53
- Sie können gerne für Ihren Gottesstaat kämpfen -
IGAF Deutschland,
12.04.2011, 17:30
- Warum 10 Prozent? - IGAF Deutschland, 12.04.2011, 17:07
- oder 7 Testjahre vor Inkrafttreten der Rechtsgültigkeit samt (Unterhalts-)Ansprüchen
- Oder Heirat per Gesetz einfach verbieten...