Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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The European: "Wir schlittern in eine Diktatur des Feminismus"

Info, Sunday, 10.04.2011, 13:00 (vor 5397 Tagen)

Lesenswerter Artikel von Birgit Kelle:

Da arbeitet man sich an der Forderung nach einer Frauenquote ab und ignoriert, dass die junge Frauengeneration dies nicht will. Wie eine Gouvernante will uns eine Frau von der Leyen ans Händchen nehmen und zu unserem Wohl eine Frauenquote konstituieren, gegen die sich gerade junge, politisch engagierte Frauen mit Händen und Füßen wehren. Weil wir ja nicht wissen, was gut für uns ist und wir alleine nicht denken können.

Welch Anmaßung und Beleidigung adressiert an eine nachwachsende Frauenelite. Ignoriert wird auch, dass die diskutierte Quote einer gut bezahlten Minderheit von vielleicht 300 Frauen nützen würde, den Rest aber wie üblich außen vor lässt. Ist es wirklich das, wofür die Frauenbewegung 100 Jahre lang gekämpft hat? Dass wir unsere Töchter in dem Bewusstsein auf den Weg schicken sollen, dass sie zwar inzwischen besser ausgebildet sind als die Männer, sie es aber ohne Protektion nicht schaffen? Go home! möchte man ihnen da zurufen.

Auch wenn sie von "Weggefährt_Innen" im Kontext Alice S. schreibt, so empfehle ich jedem Mann und jeder Frau diesen Artikel. Letzt genanntes Geschlecht sollte ihn sogar intensiv und mehrfach durchgehen ...

Meinen Dank an die Autorin.

Der Artikel in Gänze steht hier (einfach aufs Bild oder den Link klicken):

[image]

Diktatur des Feminismus

Ein Einwand zum Schluss:

Längst laufen die Fronten nicht mehr Mann gegen Frau, sondern Frau gegen Frau. Nachdem wir die Zwänge des Patriarchats aufgebrochen haben, schlittern wir gerade in eine Diktatur des Feminismus.

Die Fronten liefen nie Mann gegen Frau, sondern vice versa!

The European: "Wir schlittern in eine Diktatur des Feminismus"

Marlow, Sunday, 10.04.2011, 15:15 (vor 5396 Tagen) @ Info

Auch wenn sie von "Weggefährt_Innen" im Kontext Alice S. schreibt, so
empfehle ich jedem Mann und jeder Frau diesen Artikel. Letzt genanntes
Geschlecht sollte ihn sogar intensiv und mehrfach durchgehen ...

Natürlich muß es "Weggefährt_Innen" heißen. Die derzeit herrschende einseitige Bevorzugung von Frauen ist kein Ergebnis eines erfolgreichen Kamfes der Femis, sondern eine freiwillige Übergabe der Privilegien an die Weiblichkeit. Also müssen die Männer mit angesprochen werden

Und Ines Trümmerlottchen hat auch mal wieder ihren Senf dazu gegeben

Mösenklatscher, Sunday, 10.04.2011, 16:09 (vor 5396 Tagen) @ Info

von Ines (Fr)Witz –

Werte Frau Kelle,

ich bin 40 und ich untersage ihnen hiermit, in meinem Namen zu sprechen, denn die rechtliche Gleichstellung der Frau ist nicht erreicht (siehe Mutterschutzgesetz) und es gibt auch keinen anderen Grund, gegen die Frauenquote zu sein, dass eben Frauen damit diskriminiert werden, wenn der Anteil auf maximal 50 Prozent festgeschrieben wird. Bei besserer Bildung der Mädchen kann eine Frauenquote von – sagen mir mal- 50 % doch nur heißen, dass leistungsunfähige Männer protegiert werden, damit deren 50 Prozent-Anteil erreicht wird. Das kanns einfach nicht sein. In einer Lesitungsgesellschaft hat die bessere Ausbildung zu zählen und nicht das männliche Geschlecht, um sich damit einen 50%igen Anteil zu sichern.

Was ich nicht verstehe, ist die Bereitschaft von Frauen wie ihnen, sich selbst zu diskrminieren und wissentlich und willentlich die eigene Position und die Töchter zu schwächen, wobei Sie sich noch anmaßen in deren Namen zu sprechen und ihnen Gutes tun zu wollen.

Was soll das werden?

Mit freundlichen Grüßen

Ines witz

Wie immer eher unlustig

Birgit Kelle

adler, Kurpfalz, Monday, 11.04.2011, 02:33 (vor 5396 Tagen) @ Info

Lesenswerter Artikel von Birgit Kelle:
Nachdem wir die Zwänge des Patriarchats aufgebrochen haben,
schlittern wir gerade in eine Diktatur des Feminismus.

Birgit Kelle. Sie fiel mir erstmals beim Talk der Telekom-Maybrit im Februar auf. Bei der Diskussion um Quoten war die unvermeidliche Burda-Furtwängler anwesend und laberte unvergorenes Zeugs, wie immer. Frau Kelle hob sich durch intelligente und natürlich-selbstbewusste Redebeiträge nicht nur von ihr, was leicht wäre, sondern auch von allen anderen Anwesenden ab. Sie wurde als Vorsitzende des Vereins "Frau2000 plus" vorgestellt. Onkel Google konnte damals noch kaum was mit dem Verein anfangen. Heute kennt er ihn. Ein gutes Zeichen! Dass nämlich zunehmend auch Stimmen im Diskurs wahrgenommen werden müssen, die nicht der vorgegebenen Meinungsdiktatur folgen.
[img|left]http://frau2000plus.net/wp-content/uploads/2011/03/Birgit_Kelle.jpg[/img]
Birgit Kelle, Vorsitzende von Frau 2000plus. e.V,
Jahrgang 1975, Journalistin, Verlegerin, Publizistin.
Verheiratet und Mutter von vier Kindern.

http://frau2000plus.net/

Auch ein Name, den mann sich merken kann.

Gruß
adler

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Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.

"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar

Wacker und wohlgeraten!

Chato, Monday, 11.04.2011, 03:05 (vor 5396 Tagen) @ adler

Auch ein Name, den mann sich merken kann.

Allerdings :-)
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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Wacker und wohlgeraten!

chrima, Monday, 11.04.2011, 04:53 (vor 5396 Tagen) @ Chato

Oh Gott, bis eben war mir diese Frau noch durchaus symphatisch. Aber wenn der durchgeknallte verräterische Indianer sie als "wacker und wohlgeraten" bezeichnet, dann muss ich doch gleich mal schauen, ob ihr Verein nicht eventuell doch ein durchgeknallter religiöser Mistladen ist

Aber auf dem Bildschirm wird man sie wohl nicht mehr sehen

Chato, Monday, 11.04.2011, 18:02 (vor 5395 Tagen) @ Chato

Wer im Fernsehen derart daherredet, der wird nicht wieder eingeladen. Die starren und habichtartig verlängerten Gesichter in dem Videozusammenschnitt auf ihrer Homepage bringen das klar zum Ausdruck (insbesondere bei der Furtwänglerin und bei dem linken Fettfleck ganz rechts).

Solche Zombies ertragen einen Menschen nicht, der noch lebt - weckt GEZ-gepämperte Bodysnatcherinstinkte.
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Nick

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