The European: "Wir schlittern in eine Diktatur des Feminismus"
Lesenswerter Artikel von Birgit Kelle:
Da arbeitet man sich an der Forderung nach einer Frauenquote ab und ignoriert, dass die junge Frauengeneration dies nicht will. Wie eine Gouvernante will uns eine Frau von der Leyen ans Händchen nehmen und zu unserem Wohl eine Frauenquote konstituieren, gegen die sich gerade junge, politisch engagierte Frauen mit Händen und Füßen wehren. Weil wir ja nicht wissen, was gut für uns ist und wir alleine nicht denken können.
Welch Anmaßung und Beleidigung adressiert an eine nachwachsende Frauenelite. Ignoriert wird auch, dass die diskutierte Quote einer gut bezahlten Minderheit von vielleicht 300 Frauen nützen würde, den Rest aber wie üblich außen vor lässt. Ist es wirklich das, wofür die Frauenbewegung 100 Jahre lang gekämpft hat? Dass wir unsere Töchter in dem Bewusstsein auf den Weg schicken sollen, dass sie zwar inzwischen besser ausgebildet sind als die Männer, sie es aber ohne Protektion nicht schaffen? Go home! möchte man ihnen da zurufen.
Auch wenn sie von "Weggefährt_Innen" im Kontext Alice S. schreibt, so empfehle ich jedem Mann und jeder Frau diesen Artikel. Letzt genanntes Geschlecht sollte ihn sogar intensiv und mehrfach durchgehen ...
Meinen Dank an die Autorin.
Der Artikel in Gänze steht hier (einfach aufs Bild oder den Link klicken):
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Ein Einwand zum Schluss:
Längst laufen die Fronten nicht mehr Mann gegen Frau, sondern Frau gegen Frau. Nachdem wir die Zwänge des Patriarchats aufgebrochen haben, schlittern wir gerade in eine Diktatur des Feminismus.
Die Fronten liefen nie Mann gegen Frau, sondern vice versa!

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